Bahnausbau München – Mühldorf – Freilassing ABS 38

Ewige Versprechen zum Erdinger Ringschluss, Walpertskirchener Spange, Bahnknoten München u. dem Chemiedreieck

Archiv für August, 2011

Brenner Basis Tunnel: Tunnel in München nur Nebelkerze?

Dienstag 30. August 2011 von Red.

Merkur-Online: Landkreis – Heinz Leusmann ist Bauingenieur, war in den Neunziger-Jahren in Kirchseeon in der Bürgerinitiative „Lärmschutz an der Bahn“ aktiv – und ist skeptisch. Ein Tunnel zwischen Trudering und Grafing beim neu zu schaffenden Zulauf zum Brenner-Basistunnel hält er für Augenwischerei.
Der 74-Jährige wohnt in Kirchseeon in der Ahornstraße und damit genau neben den beiden zusätzlichen Gleisen, die in den Neunzigern für die S-Bahn verlegt worden sind. Aus der damaligen Zeit hat er das Wichtigste aus der 4000 Seiten starken, 23,2 Millionen Mark teuren Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Eisenbahnachse München – Verona immer noch daheim liegen, die die Deutsche Bundesbahn, die Österreichischen Bundesbahnen und die italienische Ferrovie dello Stato in Auftrag gegeben hatten.

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Kostenexplosion beim Bau der A 94

Montag 29. August 2011 von Red.

Süddeutsche Zeitung: Allein der Abschnitt Forstinning-Pastetten ist um 60 Prozent teurer als geplant. Deshalb muss die Kostenkalkulation für die Isentalautobahn deutlich nach oben korrigiert werden. Neuer Preis: 400 Millionen Euro – mindestens.

Ramsauer lässt die A 94 wachsen

Merkur-Online: Pastetten – Kosten 50 Millionen Euro, Länge 6,2 Kilometer, Asphaltbedarf 70 000 Tonnen, Planungsdauer eine halbe Ewigkeit. Am Mittwoch kommt der Verkehrsminister, um den A 94-Abschnitt Forstinning – Pastetten zu eröffnen. Das Ende des Streits? Wohl kaum.

Ein weiteres Teilstück der A 94 wird am 31. August auf dem Parkplatz Holzfeld bei Pastetten (Kreis Erding) freigegeben – 24 Jahre nach dem Beginn der konkreten Planung. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, sind als Festgäste angekündigt. Rund 50 Millionen Euro kostete der Bau des 6,2 Kilometer langen Abschnitts Forstinning-Pastetten. Elf Brücken überspannen ihn. 2,7 Kilometer messen die Lärmschutzwälle. Er ist ein Teil der Strecke Forstinning-Heldenstein. 2018 soll die A 94 fertig sein – wenn das Geld nicht vorher ausgeht.

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München- Nürnberg- Berlin: Längster Bahntunnel Bayerns durchschlagen

Montag 29. August 2011 von Red.

DER Mobilitätsmanager: Der Tunnel ist der längste von acht unterirdischen Bauwerken des Projektes in Bayern. Er wurde aus einer Baugrube im südlichen Drittel und vom Norden her im bergmännischen Bagger- und Spreng-Verfahren mit Spritzbetonsicherung aufgefahren. Nebenbei kamen bemerkenswerte Fossilienfunde in den geologischen Formationen des Jura ans Tageslicht. Heute öffnete eine große Fräse das Südportal mit Blick auf den anschließenden, auch zum Projektteil gehörenden Bauabschnitt, u. a. mit zwei großen Brücken. Die Investition in den Tunnel beträgt über 140 Millionen Euro.

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CSU-Pläne für den Hauptbahnhof: Umsteigen soll bequemer werden

Donnerstag 25. August 2011 von Red.

Merkur-Online: München – Stadträte fordern Gleisquerung am Münchner Hauptbahnhof.
Wer aus Salzburg am Münchner Hauptbahnhof ankommt und beispielsweise auf Gleis 24 weiter nach Regensburg fährt, muss weit gehen für seinen Umstieg: Den gesamten Bahnsteig runter bis zur Gleishalle, dann die Halle durchqueren – und an Gleis 24 entlang wieder zurück, bis er seinen Waggon erreicht hat: Eine Gleisquerung zwischen dem Holzkirchner Bahnhof und dem Starnberger Flügelbahnhof gibt es nicht.

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CSU: Maut ja – Senkung der Kfz-Steuer nein

Sonntag 21. August 2011 von Red.

tz-online: Neben diesem heiklen Thema setzte Huber noch zwei weitere Punkte auf die Tagesordnung: den Ausbau der Eisenbahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing und den Bau der zweiten S-BahnStammstrecke in München. Huber plädierte bei der Bahnstrecke für die Einbeziehung privater Kapitalgeber: „So etwas gibt es bislang zwar noch nicht, die Bereitschaft von Investoren für eine PPP-Projekt besteht jedoch.“

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Ausbau der Münchner S-Bahn: Röhre auf Pump

Sonntag 21. August 2011 von Red.

Süddeutsche Zeitung: Der Bund hat kein Geld für den zweiten S-Bahn-Tunnel in München, deshalb sollen Freistaat und Stadt als Kreditgeber herhalten. So zumindest will Ex-Minister Erwin Huber das Projekt retten. OB Christian Ude gefällt die Idee gar nicht.

Unabhängig von den Finanzierungsfragen bei der Stammstrecke müssten die Verkehrsprojekte zur besseren Flughafenanbindung rasch vorangetrieben werden, forderte der CSU-Verkehrspolitiker Eberhard Rotter. “Alles basiert auf der zweiten Stammstrecke. Aber so lange können wir nicht warten”, erklärte der Landtagsabgeordnete. Die Neufahrner Kurve etwa müsse bis spätestens 2016 fertiggestellt, eine “Express-S-Bahn light” auf der Trasse der S 8 als Zwischenlösung eingerichtet werden.

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Nach Gerüchten um Vorplanungen: Bundesverkehrsministerium hält am Zeitplan fest: “Keine Verzögerungen erkennbar”

Samstag 20. August 2011 von Red.

Mühldorfer Anzeiger: Mühldorf/Bonn – Nachdem Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch von drohenden Verzögerungen beim Abschluss des Planfeststellungsverfahrens Altmühldorf-Tüßling und vom Drosseln oder gar Einstellen der Vorplanungen des zweigleisigen Ausbaus gesprochen hat (wir berichteten), nahm CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer Kontakt mit dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn auf.

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CSU fordert: Mobilität in Bayern sichern!

Freitag 19. August 2011 von Red.

Inn-sider.de: Bewegen statt Stillstand – GRÜNE: Rückwärtsgewandt und realitätsfern; FREIE WÄHLER: CSU verkennt die politischen Realitäten völlig

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Kritik an CSU- Verkehrs- Presserunde

Donnerstag 18. August 2011 von Red.

Inn-sider.de: CSU-Verkehrspolitik zwischen Kameradenschelte und Selbstanklage- SPD erneuert Forderung nach ,,echtem” Verkehrsministerium für Bayern- FDP-Fraktionsvize KLEIN: ,,Begrüßen alles, was Bayern voran bringt”

… Als einen ,,paradoxen Versuch, von eigener Verantwortung abzulenken,” wertet der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Beyer, die morgige Pressekonferenz der CSU zur Verkehrspolitik in Bayern.
Unter dem bezeichnenden Motto ,,Bewegen statt Stillstand” will die CSU dort ,,bedeutende Verkehrsprojekte und die Möglichkeiten der Realisierung” erörtern.
Beyer hält das für ,,bemerkenswert. Die CSU misstraut ganz offensichtlich dem Verkehrsminister der eigenen Koalition, Martin Zeil (FDP). Müsste sie sich sonst an ihm vorbei um eine Darstellung der Ziele der schwarz-gelben Verkehrspolitik für Bayern bemühen?”

…,Zehn Jahre – von 1999 bis 2009 – waren Bundesverkehrsminister der SPD in Berlin für die Verkehrspolitik verantwortlich. Wenn der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Beyer einen Buhmann für Verzögerungen in der Verkehrspolitik sucht, dann kann er nur bei seiner eigenen Partei fündig werden”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Karsten Klein (Aschaffenburg). In dieser Zeit – so Klein weiter – hätten die Bundesverkehrsminister jede Möglichkeit gehabt, etwas für Bayern zu tun. Dies nun der aktuellen Bundesregierung oder gar dem bayerischen Verkehrsministerium anzulasten, sei ,,aberwitzig.”

,,Wo blieben denn die Mittel für Schiene und ÖPNV aus Berlin?” entgegnet Klein Beyer.

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Güter-Terminal Burghausen: Grunderwerb in trockenen Tüchern

Donnerstag 18. August 2011 von Red.

Passauer Neue Presse: “Es waren schwierige Verhandlungen mit dem Freistaat, aber seit zwei Wochen haben wir einen Preis für die Grundstücksflächen des Terminals”, freut sich WiFöG-Geschäftsführer Anton Steinberger. 16,2 Hektar des Bannwalds an der Bundesstraße 20 sind dafür erforderlich. Der Wald, der hier voraussichtlich ab Jahreswechsel gefällt wird, entsteht an anderer Stelle in größerem Umfang.

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Neues Stellwerk Pasing: Geschafft! “Jetzt wird die S-Bahn pünktlicher”

Dienstag 16. August 2011 von Red.

Merkur-Online: München – Für die Münchner S-Bahn war es ein Wochenende der Superlative - obwohl im Münchner Westen Stillstand herrschte. Der DB-Regionalbereichsleiter verspricht: “Jetzt wird alles besser!”

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SPD will Klarstellung zum Bahnausbau

Dienstag 16. August 2011 von Red.

Mühldorfer Anzeiger: Mühldorf/Berlin – In einem offenen Brief an Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer fordern die SPD-Kreisbezirke Altötting und Mühldorf Klarheit und Stellungnahme zum geplanten Bahnausbau München-Mühldorf-Tüßling.

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Lesermeinung zum Ruhen der Vorplanung: Viel versprochen− nichts gehalten

Montag 15. August 2011 von Red.

Alt- Neuöttinger Anzeiger:

Zum Artikel: “Bahnausbau − Brückenschlag über den Inn” vom 5. August:

“Die Ehringer Innbrücke als ,Einstiegsbauwerk in den Ausbau‘ zu bezeichnen, klingt beinahe spöttisch. Den Einstieg vom Ausbau der Bahn vermuteten die Menschen auch beim Spatenstich im April 2007 in Ampfing. Als man aus München mit Bundesstaatssekretärin, Minister und einem europäischen Abgeordneten einen Sonderzug charterte, im Ampfinger Bahnhofsboden mit Spaten lustlos herum stocherte, während hinterher an eben dieser Stelle das Gras dann einen Meter hoch wuchs. Geschehen ist damals nämlich ein Jahr lang nichts, man hatte bei dem wohlweislich inszenierten Spaten-Brimborium noch nicht einmal Baurecht. Üblich scheinen derlei Akte zu sein, ein Ex-Minister soll zwischen Ingolstadt und Nürnberg gleich zwei Spatenstiche durchgeführt haben, weil die Baumaßnahmen nach dem ersten so lange auf sich warten ließen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Lesermeinungen: Kostspielige Planungen

Montag 15. August 2011 von Red.

OVB-Online:

Zum Bericht “Steht der Ausbau in Frage” im Lokalteil:

Die bayerische Energiewende klingt wie ein schlechter Witz, wenn beim Verkehr, beim CO2-Verbrauch, weiterhin keine Ausbauten auf der Schiene erfolgen. Die heutigen Planungen sind zu teuer und nicht umzusetzen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geheimsache: Wie die Bahn Sicherheitskonzepte zurückhält

Montag 15. August 2011 von Red.

BR-Online:

Seit vier Jahren versucht der Funkstreifzug, das Sicherheitskonzept der Bahn für die inzwischen gescheiterte Transrapidstrecke zum Münchner Flughafen zu erhalten. Jetzt schickte das Eisenbahnbundesamt einen völlig inhaltsleeren Ordner mit 300 überwiegend geschwärzten Seiten und stellte dafür über 500 Euro in Rechnung.

… Dabei ist es höchst aktuell, denn auch die geplante zweite Münchner S-Bahn-Stammstrecke soll in ähnlicher Tiefe mit ähnlichen Sicherheitsproblemen verlaufen.

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Die Bahn baut am Gleis: Sonderfahrplan + Bahn soll für S-Bahn-Chaos Strafe zahlen

Donnerstag 11. August 2011 von Red.

Passauer Neue Presse: Bahnreisende müssen sich ab Samstag bis Ende August auf der Strecke zwischen Mühldorf und München auf Verspätungen bis zu 20 Minuten einstellen. Der Grund: Gleisbauarbeiten an den Haltestellen in Hörlkofen und Thann-Matzbach. Wegen Bauarbeiten kann außerdem die Bahnstrecke zwischen Markt Schwaben und Feldkirchen von 24. bis 31. August nur eingleisig befahren werden.

Merkur-Online: München – Die massiven Störungen bei der S-Bahn in dieser Woche schlagen hohe Wellen. Der CSU-Landtagsabgeordnete Markus Blume fordert nun Sonder-Strafzahlungen für die Bahn.

Süddeutsche Zeitung: Von ihrer Dimension her ist die Aktion bundesweit einmalig: Die Freischaltung des neuen Stellwerks im Westen wird den Zugverkehr im Großraum München tagelang beeinträchtigen.

Passauer Neue Presse: Bundesinnenminister zu Besuch

Von Bürgermeister Horst Krebes, Landrat Erwin Schneider und MdB Stephan Mayer wurde er beim Empfang im Rathaus auf die Probleme der Region angesprochen, vor allem im Bereich Verkehr. Mayer forderte ihn auf, sich im Bundeskabinett nach Kräften für den Weiterbau von A 94 und für den Bahnausbau einzusetzen.

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Ringschluss Erding unter Beobachtung

Donnerstag 11. August 2011 von Red.

Süddeutsche Zeitung: Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte kürzlich in Erding den Ringschluss zugesagt. Binnen der nächsten zehn Jahre sollen demnach drei Baustufen realisiert werden: Neufahrner Kurve, Verbindung der beiden S-Bahnlinien S 2 (nach Erding) und S 8 (zum Flughafen), Einschleifung der Regionalbahn aus Richtung Mühldorf zum Flughafen. Schurer glaubt nicht an ein hehres Ziel des Innenministers: “Herrmann hat der Region nur ein Zuckerl hingeworfen. Im Sinne von: Seht her, die dritte Startbahn kommt zwar, aber wir bauen den Ringschluss.”

Merkur-Online: Landkreis – Im Juli hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Bahnhöfe in der Region begutachtet und Pendler befragt. Sein Fazit fällt ernüchternd aus: „Es gibt allerhand Nachholbedarf.“

Süddeutsche Zeitung: Dritte Startbahn CSU fordert Sonderprogramm Flughafenumland

Merkur-Online: Fürstenfeldbruck – Auch eine neue Chance für die S 4 oder doch nur Finanzpoker? Die Nachricht, dass der Bund weniger für den zweiten Münchner S-Bahn-Tunnel zahlen will, wird unterschiedlich aufgenommen

 

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München: So müsste niemand in die Röhre schauen

Donnerstag 11. August 2011 von Red.

Süddeutsche Zeitung: Der zweite Stammstreckentunnel für die Münchner S-Bahn steht vor dem Aus – das Geld reicht nicht. Doch es gibt dennoch Alternativen für ein besseres S-Bahn-Netz. Ein Überblick.

Am Tag danach sind alle irgendwie um Schadensbegrenzung bemüht. Weder Bund, noch Freistaat, noch Bahn wollen offen vom Ende des zweiten Stammstreckentunnels für die Münchner S-Bahn sprechen. Zum Beispiel Klaus-Dieter Scheurle, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: Aus Sicht des Bundes liefen die Gespräche mit Staatsregierung, Stadt und Bahn “konstruktiv und zielorientiert”, damit bis Ende des Jahres ein einvernehmliches Gesamtkonzept stehe, teilte er in Berlin mit. Wie das “einvernehmliche Konzept” aussehen könnte, ließ Scheurle freilich offen.

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Bahnausbau nach Mühldorf am Ende: Ruhe in Frieden!

Mittwoch 10. August 2011 von Red.

inn-sider.de:Entweder, so der Eindruck im Nachhinein, kennt man in den Ministerien nur große Pläne, verfolgt man nur Großbauprojekte und Visionen, oder aber, man hat das Gespür der Leute unten, längst verloren. Den ganzen Beitrag lesen »

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Bahnausbau: Weichenstellung Richtung Abstellgleis Mühldorf

Mittwoch 10. August 2011 von Red.

Merkur-Online:

Die Planungen für den Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf stocken. Es fehlt am Geld. Wieder mal ist vom Ende des Ausbaus die Rede.

Wie aus Bahnkreisen verlautet, ruhen die Planungen werden möglicherweise sogar ganz überprüft. Bei der Bahn AG sind aber offiziellen keine Informationen darüber zu erhalten. Eine Bahnsprecherin gibt sich sehr nur sehr wortkarg: „Aus Sicht der Deutschen Bahn gibt es keine neue Entwicklung. Fragen zur Verwendung der Finanzmittel des Bundes für die Bahninfrastruktur richten Sie bitte an den Bund direkt.“

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Ruhen derzeit die Vorplanungen des optimierten Ausbaues der ABS 38 zwischen München- Mühldorf und Freilassing. Ist das richtig? Fragen an Bahnchef Grube

Dienstag 9. August 2011 von Red.

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

laut einem Zeitungsbericht in Mühldorf a. Inn, ruhen derzeit die Vorplanungen des optimierten Ausbaues der ABS 38 zwischen München- Mühldorf und Freilassing.

Ist das richtig?

Als besorgter Bürger und Kunde Ihres Unternehmens (..) frage ich mich, ob der derzeitige Bestand der Bahnlinie München- Mühldorf bis zum Jahre 2020 noch verbessert wird, oder nicht.

Deshalb hätte ich einige Fragen an Sie und würde mich freuen, wenn Sie diese beantworten würden: Den ganzen Beitrag lesen »

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Finger weg vom 2. S- Bahn- Tunnel in München: Eine Bitte an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

Dienstag 9. August 2011 von Red.

S- Bahn- Stammtunnel München vs. Ausbau Südring; Vorteile für die Region

Sehr geehrter Herr Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer,

vielen herzlichen Dank für Ihre Äußerungen in der Süddeutschen Zeitung bezüglich der Finanzierung des 2. S- Bahn- Stammtunnels in München! Mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Freistaat und der Bahn, schob man dem Bund, dem Bundesverkehrsministerium und damit Ihnen, politisch die Schuld in die Schuhe. Irgendeiner muss für das Ende des Tunnels, weil ohne Olympia in München nicht finanzierbar, die Verantwortung übernehmen. Gilt das auch für alle anderen, herausragenden Projekte in und um München? Sie als Buhmann und Bauernopfer, damit in der Bayerischen Landeshauptstadt alle unbeschadet weiterregieren und sagen können: DER ist schuld!?

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Update! S-Bahn-Stammstrecke in München: Der Tag an dem das Konzept “BAHNKNOTEN” München zerbrach

Dienstag 9. August 2011 von Red.

Staatskanzlei zur 2. S-Bahnstammstrecke: Gesamtverantwortung zu stellen und lokale Egoismen hinten anzustellen

Merkur-Online: Letzte Kämpfe für die Stammstrecke

Aus der Münchner CSU kommt der Ruf nach einem Runden Tisch. Der Landtagsabgeordnete Markus Blume gibt bereits Anregungen für Umplanungen: „Eine reine S-Bahnröhre ohne Regionalzugtauglichkeit und eine isolierte Flughafenanbindung ohne Fernverkehrsperspektive haben offenkundig weder aus Finanzierungssicht noch verkehrlich eine Zukunft.“

inn-sider.de: Münchner S-Bahn braucht Alternativen/ Mühldorfer Ausbau gestoppt! Eine Auflistung an Pressemitteilungen

 

Süddeutsche Zeitung:

Die zweite S-Bahn-Röhre droht im innerparteilichen Gezerre der CSU unterzugehen: Das Bundesverkehrsministerium stellt die Finanzierung in Frage – und Ministerpräsident Seehofer verstärkt den Druck auf Parteifreund Ramsauer. In München fürchtet man sich nun vor einem Aufstand der Fahrgäste.

Merkur-Online: Seehofer und Zeil akzeptieren kein Nein zur Münchner S-Bahn

Merkur-Online: München – Es sieht düster aus für den Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels: Der Bund will weniger zahlen als erhofft. Doch weder der Freistaat noch die Stadt sind derzeit gewillt, in die Bresche zu springen.

(…) Der Bund wird nun allerdings noch deutlicher: Es werde „nicht in Frage“ kommen, dass der Bund die vom Freistaat gewünschten 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten des Tunnels, also rund eine Milliarde Euro, beisteuert, teilte eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) mit. Schließlich stünden im Fördertopf für derlei Verkehrsprojekte nur 330 Millionen Euro jährlich zur Verfügung – für alle 16 Bundesländer.

Süddeutsche Zeitung:

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Infrastruktur vor dritter Startbahn: Ist das Seehofers Kehrtwende?

Dienstag 9. August 2011 von Red.

Merkur-Online: Flughafen – Kehrtwende bei Ministerpräsident Seehofer? Er will die dritte Startbahn erst bauen, wenn die Verkehrserschließung passt. Die Reaktionen vor Ort fallen gemischt aus.

Im „Bericht aus Berlin“ der ARD hat Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer einen Satz gesagt, der in der Flughafenregion nachhallt. Die dritte Startbahn soll erst gebaut werden, wenn die „nötigen Verkehrserschließungsmaßnahmen abgeschlossen sind.“ Welche Projekte er, der erneut Dialogbereitschaft signalisierte, damit konkret meinte, sagte er nicht. In der Region verbindet man damit nicht nur den Ausbau der Flughafentangente-Ost, sondern vor allem den S-Bahn-Ringschluss sowie die Regionalbahnanbindung via Walpertskirchener Spange. Es gibt auch Stimmen, die überzeugt sind, dass Seehofer nicht den Abschluss aller Maßnahmen gemeint hat, sondern die Verbesserung der Infrastruktur allgemein.

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Ausbau München Mühldorf: Vorplanungen RUHEN! Ausbau Tüßling: Verzögerungen

Montag 8. August 2011 von Red.

Mühldorfer Anzeiger: Mühldorf – Das Verfahren um den zweigleisigen Ausbau zwischen Mühldorf und Tüßling verzögert sich. Das bestätigte Christoph Kraller, Leiter der Südostbayernbahn (SOB), am gestrigen Abend am Rand des Brückenschlusses über den Inn bei Ehring auf Anfrage (Bericht folgt morgen)

+++

Unsicher bleibt nachwievor der Fortgang Richtung München. Vor allem im Herbst 2009 hatten hochrangige Bahnvertreter und Politiker, unter ihnen nach einem gemeinsamen Gespräch Mitte Oktober Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Wirtschaftsminister Martin Zeil, Bayerns Bahnchef Klaus Dieter Josel und Bahn-AG-Vorstand Rüdiger Grube erklärte, dass die Bahn die Vorentwurfsplanung für den gesamten Ausbau eingeleitet habe. Auf Anfrage hieß es von der Bahn zu Informationen, die Planungen ruhten nur:”Wir sind in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium, wie wir die Planung vorantreiben können”

 

siehe auch:

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Neues Horrorszenario aus Berlin: Steht der Ausbau in Frage?

Freitag 5. August 2011 von Red.

Mühldorfer Anzeiger: Mühldorf/Berlin – Es gibt Hinweise darauf, dass die Planungen für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Ampfing und München ruhen und überprüft werden.

Die Vorplanungen liefen derzeit auf Sparflamme heißt es in Bahnkreisen, noch in dieser Woche befasse sich der Vorstand der Bahn AG mit dem Ausbau zwischen Ampfing und München. Der Ausgang dieses Gesprächs sei offen, heißt es.

Innsalzach24.de (mit weiteren Links): Steht der Ausbau der Bahnstrecke in Frage?

 

siehe auch: Den ganzen Beitrag lesen »

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In eigener Sache: Änderungen und Neuerungen in der Berichterstattung

Donnerstag 4. August 2011 von Red.

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Artikel- Sammlung zu den ewigen Ausbauversprechen der Bahn zwischen Mühldorf und München währt nun seit dem Jahre 2007.

Wer damals meinte, der Ausbau der Bahnstrecke München- Mühldorf und weiter nach Freilassing stehe kurz bevor, der weiß heute, dass dem nicht so ist. Wenn er hier regelmäßig reinschaut.

Zwischenzeitlich werden weder von Politikern, Behörden oder der Bahn Datierungen genannt, einzig der Hinweis auf einen Satz von Bahnchef Grube, bei der Schienenkonferenz im Mühldorfer Haberkasten im Jahr 2010 bleibt: ABS 38 hieße nicht, dass dieser Ausbau erst im Jahr 2038 fertig gestellt sein wird… Den ganzen Beitrag lesen »

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ABS 38: Brückenschluss bei Ehring

Donnerstag 4. August 2011 von Red.

Innsalzach24.de: Mühldorf – Sie bildet das Kernstück der zweigleisigen Ausbaustrecke zwischen Mühldorf und Tüßling: die neue Eisenbahnbrücke bei Ehring. Am Mittwoch betonierten Arbeiter die letzten fünf Meter.

Passauer Neue Presse: Der Neubau der Innbrücke bei Ehring geht in die heiße Phase: Am Mittwochabend wurde der sogenannte Brückenschlag vollzogen. Das bedeutet, dass die Lücke zwischen den einzelnen Bauteilen in Beton gegossen wurde. In spätestens zwei Monaten könne das Bauwerk dann wie geplant für den Verkehr freigegeben werden, wurde am Mittwoch von Vertretern der Südostbayernbahn mitgeteilt. Wunschtermin ist nach Information der Heimatzeitung Montag, 26. September, wobei die endgültige Zusage aus dem Bundesverkehrsministerium noch aussteht. Minister Dr. Peter Ramsauer hatte bei mehreren Anlässen betont, er wolle die Verkehrsfreigabe zusammen mit einem hochrangigen Vertreter der Bahn selbst vornehmen.

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Stundentakt zwischen Freilassing und Mühldorf kommt!

Donnerstag 4. August 2011 von Red.

Innsalzach24.de: Freilassing/München – Das bayerische Verkehrsministerium und die Südostbayernbahn haben sich grundsätzlich auf die Einführung eines Stundentaktes in Stoßzeiten zwischen Freilassing und Mühldorf geeinigt.

Ein Spitzentreffen im Ministerium mit den Verantwortlichen beider Seiten und den Bürgermeistern von Freilassing, Saaldorf-Surheim, Laufen, Kirchanschöring und Tittmoning sowie Vertretern der Landratsämter Berchtesgadener Land und Traunstein kam auf Initiative des Stimmkreisabgeordneten Roland Richter zum Ergebnis, alle nötigen Planungen zur Einführung des verbesserten Taktes so schnell wie möglich zu erbringen. Bereits Anfang September sollen die Weichen gestellt sein.

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Flughafen-Ausbau: Regierung verteidigt Aussagen zu Straße und Schiene

Donnerstag 4. August 2011 von Red.

Merkur-Online: Auch der Hinweis, die Verkehrserschließung zum Moos-Airport sei selbst nach dem Bau der dritten Piste ausreichend, sorgt für heftige Kritik. Im Gespräch mit unserer Zeitung geht Heinrich Schuster, Sprecher der Bezirksregierung, auf die Vorwürfe ein. „Es besteht hier offensichtlich ein größeres Missverständnis“, so Schuster, „unser Hinweis auf die Verkehrserschließung ist so zu verstehen, dass die vorhandene Schienen- und Straßeninfrastruktur für sich alleine kein Grund ist, dem Flughafen die Ausbau-Genehmigung zu verweigern.“ Natürlich wisse man, dass die Staatsregierung intensiv Pläne verfolgt, die Anbindung des Airports zu verbessern, so Schuster in Anspielung auf den Ringschluss. Auch im Straßenbau sei einiges in Planung. Dies habe man bei der Bewertung des Verkehrs berücksichtigt.

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