Bayer. Verkehrsministerium: Weder für Elektrifizierung, noch für Ausbau Geld oder Zeitplan vorhanden!
Mittwoch 7. Dezember 2011 von Red.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 7. Dezember 2011 um 08:52 und abgelegt unter Meldungen zum Erdinger Ringschluss, Walpertskirchener Spange, Mühldorf- München. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

Mittwoch 7. Dezember 2011 um 09:03
das Totalversagen der Entscheidungsträger von Stadt, Land und Bund beim Bahnausbau in und um München wird immer deutlicher:
Oberkante Unterlippe…
…so langsam scheinen auch Herrn Göttler (Ministerialdirigent im StMWIVT) die Auswirkungen seiner eigenen Inkompetenz und das Totalversagen der Bayerischen Staatsregierung auf die Nerven zu gehen:
“Obwohl er selbst im Landkreis Fürstenfeldbruck wohne, könne er die Diskussionen vor Ort nicht mehr hören.” (MM 06.12.2011 über H.P.Göttler).
http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/zweiter-s-bahn-tunnel-fruehestens-ende-2019-1520237.html
“Als möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung nannte ein hoher Beamter des Ministeriums gestern bei der Sitzung des Regionalen Planungsverbands „frühestens Ende 2019“.”
…und wieder tritt eine unserer Thesen ein — erschreckend, wie naiv und gutgläubig sich viele der Bürgermeister, Landräte, Oberbürgermeister, Gemeinde- und Stadträte vom StMWIVT, vom RPV und vom MVV die Zukunft schönsülzen lassen.
“Es gebe „kein auch nur annähernd gleichwertiges Alternativkonzept“.” (H.P.Göttler in MM 06.12.2011) — denn hätte man diese Frage ergebnisoffen analysiert, hätte man den 2.S-Bahn-Tunnel juristisch auch gar nicht so weit bringen können…
(Anm.: Das Unort 2010 wurde aus gutem Grund das Totschlagargument “alternativlos”.)
Aber auch die LH München ist am ganzen Versagen beteiligt:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/anbindung-an-den-flughafen-tunnelblick-1.1227241
Die 500 Mio. Euro könnte die LH München durchaus besser einsetzen, beispielsweise zum sofortigen Bau der U5 Pasing und der U4 Englschalking — beide zusammen(!) kosten insgesamt (inkl.GVFG-Mittel!) weniger als dieser Zusatzbeitrag zum S8-Ost-Tunnel; ein viergleisiger Ausbau mit Lärmschutz ist offensichtlich auch kostenschonend möglich (vgl. Studie der LH München).
In der Tat wäre der sog. “Ostkorridor” (Norddeutschland -) Hof – Regensburg – Landshut – Mühldorf – Rosenheim – Brenner München entlasten und Ostbayern stärken (Chemiedreieck); interessanterweise wird der aber in der BVWP-Bedarfsplan-Aktualisierung 2010 nicht einmal genannt (im Gegensatz zur überteuerten NBS Trudering – Grafing – Kiefersfelden), obwohl auch bereits vom Umweltbundesamt untersucht. Ob dies an den bausummenabhängigen Honoraren für die Planungsfirmen hängt?
=> “Nach uns die Sintflut”?
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Mittwoch 7. Dezember 2011 um 23:06
die Beschlussvorlage zur S8-Trasse findet sich im RIS unter
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=2513539
Fast alles, denn das interessante “management summary” der Machbarkeitsstudie – die Anlage 8 -
findet sich dort nicht. Wohl aber unter
http://www.ba-muenchen.info/planref/Bahnknoten-M/FHG_Untersuchung_Daglfing_Johanneskirchen_Summary_310811.pdf
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