Bahnausbau München – Mühldorf – Freilassing ABS 38

Ewige Versprechen zum Erdinger Ringschluss, Walpertskirchener Spange, der S- Bahn München u. dem Chemiedreieck

Technische Probleme am Fließband bei der Südostbayernbahn

Samstag 28. Mai 2011 von Redaktion 1

Inn-sider.de:
Das eine Mal schließen die Türen nicht, ein Zug am frühen Morgen entfällt.
Was selbst den später verkehrenden Pendlern nach München eine Verspätung bescherte, musste deren Zug doch Haltestellen bedienen, die er ansonsten bei voller Fahrt links liegen lässt.

Technische Probleme am Fließband, sorgen seit einigen Wochen wieder für Verspätungen und Zugausfälle bei der Südostbayernbahn (SOB).

Der Ankündigung des Kaufes neuer Lokomotiven folgten reihenweise Pannen mit den in die Jahre gekommenen Diesellokomotiven. Beinahe wie “aus einem Guss”, Probleme am laufenden Band.

Zuerst traf es den ehemaligen “Durchrauscher” von München nach Simbach, dessen Fahrgäste letztendlich in Mühldorf umsteigen mussten. In den Zug nach Linz, der direkt dahinter aus München kam und ebenfalls durch die Verspätung in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Einen Tag später versagte erneut ein Lokomotive ihren Dienst. Nur mehr 100 km/h erlaubte das angeschlagene Dieselross auf der Fahrt nach Mühldorf.
Und wieder einen Tag später, wurden die Züge um dieselbe Zeit mit einer Verspätung von fast 15 Minuten beglückt.

Manche Berufspendler sehen die neuerlichen Ausfälle bei der Südostbayernbahn spöttisch:
Am besten sei noch der Zug der österreichischen Bundesbahn (ÖBB) nach Linz. Der verkehre immerhin mit Wagenausstattung und einer Lok der ÖBB.
Die Qualität der Österreicher, so scheint es, sei dem Material der Südostbayernbahn überlegen. Zumindest gebe es weniger Störungen. Oder aber und auch das stellten Fahrgäste ironisch fest, das ÖBB- Material sei “einfacher” bedienbar. Das Personal der SOB könne bei der Bedienung eben nicht so viel falsch machen.

Für viele Pendler ist die tägliche Fahrt mit der SOB, nach einem halben Jahr ohne größere Störungen, wieder das, was sie schon immer war: Ein tägliches Lotteriespiel.
Man könne nie vorhersagen, ob man pünktlich in die Arbeit oder nach Hause käme. Jede Fahrt sei ein hoch dotiertes, spannungsgeladenes Erlebnis. Erlebnistouristik mit der Südostbayernbahn.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 28. Mai 2011 um 09:02 und abgelegt unter alle Meldungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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