Südostbayernbahn rutscht bei Qualitätsranking um acht Plätze ab

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/altoetting/3117011_Suedostbayernbahn-rutscht-bei-Qualitaetsranking-ab.html

Absage an schnellen Einsatz von Hybrid-Loks

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/3115822_Suedostbayernbahn-Absage-an-schnellen-Einsatz-von-Hybrid-Loks.html
Dabei hieß es in einer Presseerklärung der DB vom Januar 2018:
„Das Projekt „Eco DeMe Train“, eine umweltfreundliche Zweikraft-Lok der DB-Tochter Südostbayernbahn (SOB), trägt zur Verringerung der Umweltbelastung im Großraum München bei. Es ist zudem Bestandteil des von der Staatsregierung beschlossenen Maßnahmenpakets zur Luftreinhaltung in bayerischen Städten.“
www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/01_25_Innovative_Lok_SOB-1328782

Altötting: Fünf Wochen lang keine Zughalte in Heiligenstatt | Stadt Altötting

www.innsalzach24.de/innsalzach/region-alt-neuoetting/altoetting-ort484666/altoetting-fuenf-wochen-lang-keine-zughalte-heiligenstatt-10315115.html

Zug-Ausfälle: Ein nervöser Söder in Nürnberg – geplagte Pendler aus Mühldorf

Nürnberg/Mühldorf. Keine zehn Minuten war die Bahn am Montagmorgen vom Startbahnhof in Mühldorf aus in Südost-Oberbayern unterwegs, da meldete der Lokführer mal wieder „Probleme“. Mit stark eingeschränkter Geschwindigkeit fuhr der Zug nach München weiter bis Schwindegg, im Isental. Dort gaben die Mitarbeiter der Mühldorfer Südostbayernbahn bekannt: Die vordere Lok „überheize“, wenn denn an eine Weiterfahrt zu denken wäre, dann nur mit 40 km/h. So mussten die Fahrgäste nach München auf den nächsten Zug warten, der entsprechend prall gefüllt war. Die Fahrt endete am Münchner Ostbahnhof mit 40 Minuten Verspätung.
Mancher Fahrgast stellte sich da durchaus die Frage, wie es denn sein könne, dass eine Lok am Montagmorgen, nach einem Wochenende (bei dem beileibe nicht so viele Züge verkehren) schon nach zehn Minuten Fahrzeit ihren Dienst verweigert. Mangelnde Wartung und Instandhaltung?
Ähnliche Fragen dürfte sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Chef der CSU-Staatsregierung gestellt haben. Söder soll fast zur selben Zeit ziemlich nervös am Bahnsteig in Nürnberg entlanggelaufen sein. Wartend auf einen Zug nach München.
Am Bahnsteig in Nürnberg soll ein erster ICE nach München ausgefallen sein, der zweite Zug war verspätet. Als hoch nervös und aufgeregt sollen Augenzeugen das Szenario geschildert haben, Söder lief auf und ab. Wartend auf den Zug nach München.
Sind Politiker am Ende doch nur Menschen? Zumindest als Fahrgäste der Bahn. Normalerweise wäre die schneller, als das Auto, zwischen N und M., wenn sie verkehren bzw. einer fährt, also die Züge.
Für Bahn-Pendler sind solche Meldungen eine Genugtuung.
Für die aus Mühldorf doppelt: Bayerns oberster Bahn-Chef (& damit oberster Kopf der Bahn in Bayern) Klaus-Dieter Josel fuhr lange aus Mühldorf gen München und der Chef der Mühldorfer Südostbayernbahn ist auch von der CSU, zumindest wollte er Bürgermeister für die Schwarzen in Traunstein werden. Traunstein ist zudem der Wahlkreis von Ex-CSU-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
Zumindest weiß ein Söder als Bayerischer Ministerpräsident nun: Alles was die Bahn verkündet, seine Partei-Kollegen mit „läuft schon“ verkauft haben, ist dann doch nicht so, wie Kollegen, die Bahn Presse-Organe und deren Management es immer darstellen.

Kirchweidach soll vom Einstundentakt ausgeschlossen werden

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burgkirchen_garching/3075270_Kirchweidach-soll-vom-Einstundentakt-ausgeschlossen-werden.html

Freistaat will SOB-Ideenzug Realität werden lassen

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/altoetting/3079071_Freistaat-will-SOB-Ieenzug-Realitaet-werden-lassen.html

Nach vierwöchiger Sperre: Bahnlinie Marktl-Simbach wieder offen

www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_altoetting/neuoetting/3054044_Nach-vierwoechiger-Sperre-Bahnlinie-Marktl-Simbach-wieder-offen.html

Danke Hr. Kraller, Danke SOB, Danke DB Netz, Euer Qualitäts-/Krisenmanagement ist echt „geil“!

Leserbrief zu den Verspätungen bei der SOB:

Wie schon fast in jeder Woche kam es auch gestern, am 31.07.2018, wieder zu einer Stellwerksstörung in Feldkirchen. Nachdem die Sörung schon um 14:50 Uhr (zumindest der S-Bahn) bekannt war, hofften wohl einige Pendler so wie ich, dass mit dem Zug um 18:38 ab München-Ost die von der SOB angekündigten „hohen Verspätungen“ schon etwas kürzer ausfallen würden. Leider trog die Hoffnung, wie der folgende Erlebnisbericht zeigt: Weiterlesen

Nach Aichach-Unglück: Bahn will flächendeckend Stellwerke nachrüsten – SPIEGEL ONLINE

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nach-aichach-unglueck-bahn-will-flaechendeckend-stellwerke-nachruesten-a-1217214.html

Erneut traurige Woche mit der Bahn zwischen Mühldorf und München

Freitag, Wochenende. Da spotteten die Pendler der Mühldorfer Südostbayernbahn: Wann denn in dieser Woche die Züge einmal keine nennenswerte Verspätung gehabt hätten. Nennenswert, das bezeichnen Pendler bei 60 Minuten plus „X“ fahrplanmäßiger „Reise-Zeit“ längst nicht mehr in Minuten, sondern ab 10 Minuten. Aber von den weniger als 10 Minuten Pünktlichkeit, waren die Züge mindestens soweit entfernt, wie Bayerns Regierungschef Markus Söder mit seinen CSU-Abgeordneten im Landtag in Umfragen derzeit vor der Wahl im Oktober, von der Mehrheit.
Die Woche begann, für die potentielle Wähler- und Bahn-Stammkundschaft mit 30 Minuten Verspätung, am Montag. Wieder einmal zwickte eine Weiche in Feldkirchen, wie so oft in den vergangenen Wochen.
Dienstag war die Südostbayernbahn zwischen Mühldorf und München pünktlich, meint einer. Oder war es Mittwoch? Oder gar Dienstag und Mittwoch? Morgens zumindest? Abends fiel am Dienstag ein Zug aus, wegen Lokschaden oder „technischer Probleme“. Natürlich musste der Folge-Zug alle Haltestellen bedienen, die der ausgefallene Zug passiert hätte – die Verspätungsfolge lag bei ca. 15 Minuten.
Am Donnerstag kam es dicker: Während sich die einen Züge gen München verspäteten, wegen einer Bahnübergangsstörung in München-Riem wie es hieß (immerhin scheinen die Züge zuvor zumindest an den Stellwerken und Weichen an den Bahnhöfen Feldkirchen und Riem einigermaßen ohne Störungen vorbeigefahren zu sein), fiel ein anderer Zug mehrmals aus:
Gerade einmal in Mühldorf gestartet, gab es in Ampfing einen Lokschaden. Der Lokführer versuchte das Vehikel in 10, 15, ja fast 20 Minuten wieder in Gang zu setzen, doch am Ende mussten die Fahrgäste auf den darauffolgenden Zug aus Mühldorf umsteigen, der zwar nur 15 Minuten später startet, aber auch schon wieder 20 Minuten Verspätung mit sich brachte.
Als ob all das noch nicht genug gewesen wäre, bat die Bahn die Kundschaft in Schwindegg, auf den vorher liegen gebliebenen Zug zu warten, laut Augenzeugen, da dort mehr Platz wäre. Oh Wunder. Außerdem sollten die zusätzlichen Haltestellen nach München entfallen, in dem verspäteten Zug, der nach dem liegengebliebenen Zug fuhr. Hieß es. Bis Dorfen. Dort erklärten die Mitarbeiter der Bahn den Fahrgästen, der in Ampfing liegengebliebene und zwischenzeitlich wieder auferstandene Zug, wäre erneut liegen geblieben. Deshalb würden nun doch alle Haltestellen angefahren werden.
Als sich am Freitagmorgen die Stammkunden der Bahn nun über all das unterhielten, wann denn ein Zug pünktlich gewesen wäre, an welchen Tagen, hatten sie gerade einmal wieder nicht ganz 10 Minuten Verspätung, bei ihrer Ankunft am Münchner Ost und Hauptbahnhof.
Die Heimfahrt – vor dem Wochenende – wurde auch nicht besser:
Bei der Rückfahrt am Freitag sorgte ein „Güterzug mit Überlänge“ für fast 15 Minuten Verspätung – zumindest hier durften die Bahn-Kunden dem Unternehmen „Vorsatz“ unterstellen: Denn wer zu lange Züge auf eine Strecke schickt, deren Gleise an den Bahnhöfen für sogenannte Zug-Kreuzungen zu lange sind, der will offensichtlich Geld sparen, um den Zug nicht teilen zu müssen. Zwei Züge inklusive Loks kosten mehr Geld und … Fahrzeit. Gegenüber einem.
Zumindest die hochmodernen Zugdurchsagen funktionieren noch, bei der Südostbayernbahn, die kündigten Haltestellen und dergleichen an, während das Personal nur noch um „Verständnis“ bat. Der Güterzug mit Überlänge hatte übrigens Güter geladen, die sicherlich nicht für das Chemiedreieck bestimmt waren. Pkws zum Beispiel.
Das zeugt zwar davon, welche Fracht der Bahn wichtiger ist, denn Pendlern dürfte es letztlich egal sein, aus welchen Gründen sie seit Monaten vom „Staatskonzern Bahn“ für dumm verkauft werden.
Die 50 Euro Erstattung, vom Güterzug-Drama in Riem, so spotten einige, wäre seither eigentlich jeden Monat angebracht. Während andere den Politikern die Schuld geben: Die Bahnsteig-Sanierungen mit den daraus folgenden Weichenstörungen wären längst nicht mehr nötig, hätten ein Bundeskanzler Gerhard Schröder von der SPD und die Grünen den viergleisigen Ausbau zwischen Riem und Markt Schwaben nicht bei ihrer Regierungsübernahme 1999 auf Eis gelegt und die Pläne verschrottet. Diese Pläne gab es damals bereits – fertige Bau-Pläne, keine bloßen Striche auf Landkarten.
Dummerweise haben sich die CSU-Politiker im Bundesverkehrsministerium in den Jahren ab 2008 dahingehend auch nicht mit Ruhm bekleckert: Der Traunsteiner Peter Ramsauer beerdigte mit einer Untersuchung zum Bahnknoten München den viergleisigen Ausbau im S-Bahn-Bereich endgültig und alles was die CSU-Macher nach Ramsauer im Bundesverkehrsministerium erreichten, ist das, was die Pendler derzeit täglich auf dieser am meisten befahrenen, eingleisigen und immer noch nicht elektrifizierten Bahnlinie Bayerns erleben müssen: Alles andere als die, von den heimischen Politikern oft betitelte, „Vorstufe zum Paradies“.
Besonders unglücklich sind die Verspätungen vor allem für alle Bahn-Kunden, die in Mühldorf Anschlusszüge benötigen.
Doch auch hier hat die Bahn Überraschungen parat: Man kündigt früh an, zu informieren und macht das dann umso später – kurz vor Mühldorf. So dass niemand mehr die Möglichkeit hat, sich ein privates „Taxi“ zu organisieren. Zum Wochenende warteten ausnahmsweise alle Anschlusszüge – die Wut auf Bahn und Politik dürften dennoch einige Pendler mit ins Wochenende genommen haben. Fortsetzung folgt dann wohl ab Montag… Und die Quittung gibt es für die Politiker dann vielleicht bei der Landtagswahl im Oktober.

Die SOB und das Dauer-München-Chaos: Ewig zwickt ein Stellwerk

Der Versuch einer Glosse über die ewige Posse – von Michael Wengler

Seit dem Güter-Zugunglück von Riem – anno dazumal, läuft es nicht mehr bei der Südostbayernbahn (SOB) im Jahr 2018. Zumindest nicht auf der Hauptstrecke, der finanziellen Lebensader, zwischen Mühldorf und München. Dauernd meldet die Bahn Stellwerksstörungen, ob in Feldkirchen oder Riem. Nein, keine SPAM-Mail, sondern fast jeden Tag die erneute, traurige Wahrheit. Dauernd haben die Züge Verspätung, manchmal eine ganze Woche am Stück, zwischen 20 bis zu 50 Minuten berichten Pendler und selbst die größten Bahn-Verteidiger bekennen mittlerweile: Neulich habe sogar ich eine E-Mail geschrieben. Irgendwann ist es genug!

Die 50 Euro Gutschrift von der Bahn, hat manch einer noch gar nicht zur Kenntnis genommen. Jeden Tag Verspätung, wer kommt da schon dazu, nebst drei Stunden-, davon fast einer Stunde unfreiwilliger Fahrt, noch die Konto-Auszüge genau durchzusehen?

Nach einer Woche sprichwörtlicher Verschnaufpause, zwischen einer Serie von Stellwerks-, Signal- oder sonstigen Störungen, war es am Montagmorgen wieder soweit: In Poing oder Grub, wer hat schon Lust da genau aus dem Fenster zu gucken, hieß es „15 Minuten Verspätung“. Die Frau gegenüber blickte vom Handy auf, verzog das Gesicht. Auch andere Blicke zeigten „ja geht das denn schon wieder los?“. Zuckeln und Schrittgeschwindigkeit bis zum Ostbahnhof waren angesagt, mit unfreiwilligen Aufenthalten bis Riem. Pendler, die sich ansonsten früh den Platz an der Ausstiegstüre zur Treppe am Ostbahnhof sichern, gehen einen Schritt langsamer. Was soll´s? Zeitmäßig ist der Tag schon gelaufen, für manch einen, die ganze Woche. Kein guter Beginn. Nur wenige Stammkunden der Bahn nehmen es mit Sarkasmus. Was kommt diese Woche noch? Geht ja gut los.

Wer Wagen für Wagen den Zug zum Hauptbahnhof nach vorne wandert, muss in traurige Gesichter blicken. Zerknirscht, Frust, Trauer, Wut. Was ist das nur für ein Schicksal, jeden Tag oder mehrmals die Woche auf diese Bahn angewiesen zu sein? Wäre nicht doch eine Wohnung in München, so ein Kellerloch neben dem Kohlekeller für 1000 Euro warm eine bessere Lebensperspektive?

Bald hat die Südostbayernbahn „Tag der offenen Türe“. Nicht auszudenken, diese frustrierten Stammkunden würden da vorbeischauen. Da könnte manch Vater zu seinen Kindern sagen: „Lasst die Sau raus, benehmt Euch mal daneben“ – und dann, dann bitten wir die von der Bahn einfach nur um „Verständnis“. Oder manche Ehefrau, die mittlerweile nicht mehr glauben mag, dass der Mann wirklich dauernd wegen der Bahn zu spät nach Hause kommt und kein Techtelmechtel im Büro in München hat… Wenn die ihre Wut über den täglichen Bahn-Ehe-Frust am Tag der offenen Türe zeigen würde?

Die Gesichter im Zug offenbaren jedenfalls vieles. Nur keine „i mog de SOB“ Stimmung.
Während die Gedanken so kreisen, Wagen um Wagen, Gesicht um Gesicht, lacht eine Frau. Die scheint Gedanken lesen zu können. Ein herzhaftes Lachen, genauso wie beim nächsten, der immerhin die richtige Lektüre für dauernde Fahrten mit der SOB in den Händen hält: Comics.
Ansonsten mürrische Gesichter – die teils seit Jahrzehnten immer wieder mit solchen Ereignissen von der Bahn und all den dafür politisch verantwortlichen Volksvertretern gedemütigt werden, wer hier gute Laune haben möchte, braucht einen dicken Schuss Sarkasmus.

Der mit den Comics freut sich, weil erstmals die Verspätungs-App der Bahn vorher angeschlagen habe. Er hatte sogar Empfang am Handy, pardon Smartphone, ein Seltenheitswert, auf dieser Strecke.

Die Berliner „Kartell-Parteien“, wie am Wochenende einer spottete, die in diesem, unserem Land und den entsprechenden Regierungen das Sagen haben, haben wichtigeres zu tun, als sich um die Bahn, deren Nutzer oder den Mobilfunkausbau zu kümmern. Genauso wie die Bahn selbst. Die muss den Tag der offenen Türe organisieren. Zumindest in Mühldorf. Wenigstens dieser Tag soll der Kundschaft „Spaß“ machen, wenn schon die Weichen und Signale auf der Strecke samt den damit verbundenen Verspätungen jeden Tag, zumindest wöchentlich, genau das Gegenteil liefern.

Beeinträchtigungen der letzten Tage – Führungskräfte stehen Rede und Antwort

durch die Einschränkungen in Feldkirchen war es uns in den letzten Tagen nicht möglich, Ihnen eine angemessene Qualität anzubieten. Wir hatten massive Verspätungen und als Folge dieser konnten einige Anschlüsse in Mühldorf nicht erreicht werden. Dies ist für Sie, aber auch für uns, ein unakzeptabler Zustand. Seien Sie versichert, dass wir alles Mögliche unternehmen um eine funktionierende Infrastruktur zwischen Mühldorf und München einzufordern. Durch die Folgen des Güterzugunfalls, den Baustellen bei Feldkirchen und Riem sowie einem zusätzlichen Kabelschaden an der Strecke, minimierte sich die Kapazität zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben. Deswegen konnte hier nur jeweils ein Zug diesen Streckenabschnitt befahren und dies verursachte die massiven Verspätungen. Die von Ihnen geschilderten Überholungen von Güterzügen in Feldkirchen werden wir bei der zuständigen Stelle hinterfragen und unsere Forderungen platzieren.
Für die Beeinträchtigungen bitten wir Sie in aller Form um Entschuldigung.
Sehr gerne möchten wir über die letzten Tage mit Ihnen sprechen, um uns hier einen Gesamteindruck zu verschaffen.
Aus diesem Grund findet am Montag und Dienstag eine Sonderaktion SOB im Dialog statt. Führungskräfte der Südostbayernbahn begleiten die Züge und stehen Ihnen Rede und Antwort.
Sie treffen unsere Führungskräfte am Montag den 11.06.2018 ab 16 Uhr am Bahnsteig Gl. 11 in München Hbf und anschließend in der RB 27003 (Abf. 16.28 Uhr München Hbf) und am Dienstag 12.06. in der RB 27045 (Abf. 16.19 Uhr München Ost), 27047 (Abf. 16.57 Uhr München Ost), RB 27051 (Abf. 17.05 Uhr München Hbf) und RE 27005 (Abf. 17.21 Uhr München Hbf) an.
Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, hier ins Gespräch zu kommen, wenden Sie sich mit Ihren Anliegen gerne an unseren Kundendialog (Tel.: 08631 609-333 Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, E-Mail: sob-kundendialog@deutschebahn.com).
Ihre Südostbayernbahn

Informationen zum „kleinen“ Fahrplanwechsel am 10. Juni

am 10. Juni steht der „kleine“ Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn an. Auch bei einigen Strecken der Südostbayernbahn gibt es entsprechende Änderungen. Alle Neuerungen im Streckennetz der Südostbayernbahn und aktuelle Fahrplanmedien finden Sie auf unserer Internetseite unter www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/fahrplan/fahrplan.shtml
Ihre Südostbayernbahn

Riem: Entschädigung für Pendler nach Güterzugunfall Süddeutsche.de

SZ, 30.6.2018: www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-entschaedigung-fuer-pendler-nach-gueterzugunfall-nur-abo-kunden-der-s-bahn-bekommen-nichts-1.3996747

Riem-Chaos: Bahn bittet schriftlich um Entschuldigung und erstattet Pendlern 50 Euro

Mühldorf. Die Entgleisung eines Güterzuges im Güter-Bahnhof München-Riem vor ein paar Wochen, samt den weiterhin existierenden Baustellen durch Bahnsteig-Sanierungen in Riem und Feldkirchen zogen für viele Pendler bis zu 20 Minuten je Richtung Verspätung mit sich. Nun bittet die Bahn schriftlich die Stammkundschaft um Entschuldigung und erstattet Abo-Kunden 50 Euro. Ein bisher einmaliger Vorgang.
Während die Kunden der Münchner S-Bahn mit Gutscheinen für die Therme in Erding (ohne Anreisekosten selbstverständlich) nach dem Zufallsprinzip abgespeist wurden, kommt aus Mühldorf nun bares Geld zurück auf die Konten der Pendler. Das erstaunt, denn bisher hat die Bahn die Kunden immer nur mit Gutscheinen für ein Frühstück an Bäckereien oder Freifahrtscheinen abgespeist.
Mit der „Güterzugentgleisung“ heißt es in dem Schreiben der Bahn in „München-Riem“ sei „die größte kurzfristige Störung auf der Strecke Mühldorf – München“ seit dem Bestehen der Mühldorfer Südostbayernbahn „hinter uns“. „Tagelang“ sei die Zugstrecke „für den gesamten Zugverkehr gesperrt“ gewesen, da neben der Bergung auch massive „Schäden an der Infrastruktur“ beseitigt werden mussten. Der Bahn sei „bewusst, dass diese Störung nicht ohne Probleme“ an ihrer Kundschaft vorübergegangen sei und dafür wolle man sich „entschuldigen“. Außerdem sehe man „bei der Konsistenz in allen Kundeninformations-Kanälen“ noch „großes Verbesserungspotential“. Trotzdem solle die Kundschaft „versichert“ sein, „dass in den letzten Tagen jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter (…) das Möglichste gegeben“ habe, so die Südostbayernbahn in dem Schreiben weiter.
Gerade Letzteres wurde von Pendlern mehrfach bezweifelt. Alleine, dass am Bahnsteig in Mühldorf Züge nach München angesagt wurden, die dank des ausgedünnten Fahrplanes nicht fuhren, widerspricht der Darstellung der Bahn. Da waren wohl einige Mitarbeiter nicht einmal ‚informiert‘. Zusätzlich zur geäußerten Kritik schreibt die Bahn weiter „Bus-Unternehmen aus dem gesamten südostbayerischen Raum und darüber hinaus mobilisiert“ zu haben. „Die Sperre“ wäre „kräftezehrend“ gewesen, „für Sie und auch für uns“, heißt es . Die „Gutschrift“ erfolge im Laufe „der nächsten Wochen automatisch“.
Ein löblicher Zug der Bahn, den Kritiker aus der Stammkundschaft begrüßen. Ein Novum, dass die Kunden nach einer derartigen Pannen-Serie endlich einmal mit einer finanziellen Erstattung für die eingeschränkten Leistungen rechnen können. Die ersten Kommentare auf das Schreiben der SOB ließen nicht lange auf sich warten: „Da scheint schön langsam aber wirklich Druck auf dem Kessel zu sein“ äußerte ein langjähriger SOB-Stammkunde.

Für alle ÖPNV-Freaks ist dieser Umstand allerdings ein Schlag ins Gesicht. Diese forderten zwar bisher Erstattungen, müssen damit aber auch eingestehen: Ohne mehr Druck auf die Politik für weitreichende und Milliarden-teure Investitionen in den Ausbau der Schiene klappt es nicht in Sachen Klimaschutz. Der ÖPNV muss besser und zuverlässiger werden, als der Individual-Verkehr, Zwangsmaßnahmen und Verteuerungen wie sie von grün-angehauchten Bahn-Fanatikern gefordert werden, scheinen destruktiv.
Und wer weiß: Wenn das Fass „Erstattung“ erst einmal geöffnet wurde, könnten weitere Beispiele folgen. Ein guter Tag für die zahlende (Stamm-)Kundschaft, während die Bahn endlich ehrlich zu werden scheint. Davon könnten sich die S-Bahn München und andere Bahn-Teile wie die DB Netz eine Scheibe abschneiden.
Übrigens: Kunden von der im Sommer lange gesperrten Zugstrecke zwischen Landshut und München berichteten die Tage ebenfalls von einem finanziellen Nachlass, wegen des eingeschränkten Angebotes samt Schienenersatzverkehr.

„Dann fahre ich nie mehr freiwillig mit dem Zug“

Mühldorf a. Inn/München. Die Stammkundschaft der Mühldorfer Südostbayernbahn kann durchatmen: Für diese Störung ist es ‚vollbracht‘. Für weitere Störungen, ist es für einige bald ‚vollbracht‘. Die Reaktionen auf die kritische Bericht-Erstattung hier im Blog, die selbstverständlich immer an die lokalen Medien geht, war jedenfalls eindeutig.
Dabei entfällt in diesen Zeilen eine Beschreibung der erneuten mehrstündigen Sperrung dank einer Weichenstörung am Bahnhof Riem am 9. Mai 2018 (www.zukunft-suedostbayern.info/2018/05/technische-stoerung-an-einem-stellwerk-keine-zugfahrten-im-bahnhof-riem-moeglich-stand-09-05-2018-1825-uhr/ ).

Die Presse-Propaganda der Bahn, die hohen Ziele der ‚Manager‘ des Staatskonzernes und seiner GmbH Töchter in Mühldorf am Inn sind das eine, das was die Fahrgäste hingegen seit Jahren immer wiederkehrend erleben – das andere.

Am Schlimmsten traf es die (wir berichteten), die noch am Montag nach der Entgleisung des Güterzuges meinten „ach da fahre ich schnell ins Büro nach München, holen den Laptop und mache dann die Tage darauf ‚Home-Office‘.“
Derlei Bahn-Kunden berichteten nach dem 1. Mai-Feiertag von einer mehr als zwei-stündigen Fahrt zwischen Mühldorf und München, mit Bus-Ersatzverkehr, um am Tag nach dem Feiertag von zu Hause aus arbeiten zu können und somit auf die Bahn-Fahrt verzichten zu können.

Am Donnerstag saßen sie dann wieder in der Bahn, wunderten sich, über die 20 Minuten Verspätung der Züge (die im Ersatz-Fahrplan nicht dargestellt wurden) und meinten am Freitag „jetzt reicht es aber langsam“.

Andere sahen die Sache lockerer „was für eine Fahrerei, wieder einmal“ und meinten „aber ich habe nur noch sechs Jahre“. Und dann? Dann betreten viele von den bisherigen Stammkunden wohl nur mehr ungern einen Zug der Südostbayernbahn.

Rundherum gab es jedenfalls Zustimmung in dem Artikel Güterzug-Fiasko vom 3. Mai wäre der Zustand „absolut zutreffend beschrieben“.
Nebenbei gab es unsererseits eine E-Mail an die Bahn-Obrigkeit in Mühldorf, die ‚erlauchten‘ Manager und Macher, deren Personal noch so dreist war und am Bahnsteig Züge nach München ankündigte, die gar nicht fuhren. Bis zum Sprecher-Häuschen hatte sich die Meldung des Güterzug-Unglückes in Riem wohl doch nicht durchgesprochen. Peinlich oder dreist? Da kam sich mancher Stammkunde einfach erniedrigt und wieder einmal sprichwörtlich ‚gedemütigt‘ vor.

Während des Güterzug-Dilemmas versprach zwar der pdf-Fahrplan der Bahn die gewohnten Fahrzeiten, allerdings hatte die Mehrzahl der Züge, eine dicke Verspätung: Kein Wundert – neben dem Fiasko des Güterzuges in Riem wird immer noch (gleichzeitig) an den Bahnsteigen in Riem und Feldkirchen gebaut. Teilweise stand hier über Kilometer nur ein Gleis für die Züge zur Verfügung, doch die insgesamt resultierende Verspätung wurde den Fahrgästen erst nach Beschwerden mitgeteilt.

„Das Störfallmanagement der SOB ist eine einzige Katastrophe“, schrieb ein SOB-Kunde, der „Stundentakt durch das Nadelöhr“ spare der Bahn „nur Kosten bei den Bussen“. Das persönliche Empfinden der Bahn-Stammkunden aus Mühldorf: „Professionell“ würden nur die „Abogebühren pünktlich abgebucht“ teilen wohl viele.

Und alle ärgert die vermeintliche Arroganz der Bahn-Obrigkeit, der Macher und Manager, der Bahn. Immer wieder hört man von Beschwerden gegenüber solchen Leuten, die das jedoch nur aufgrund „aktueller Verspätungen“ im Keim ersticken. Die Unzufriedenheit über Missstände scheint diese Obrigkeit nicht zu teilen und das Personal darunter ignoriert bis zu diversen Beschwerden das Empfinden der Kunden völlig.

Andere, langjährige Bahn-Pendler rund um Mühldorf träumen mittlerweile von einem „Bus-Linienverkehr“ nach München „nach Fertigstellung der A94“, im Herbst des Jahres 2019.
Da ist die Rede von „irgendeinem Parkplatz in der Nähe der BAB-Ausfahrt Mühldorf-Nord“ samt einem „Endpunkt“ wie der U-Bahn-Haltestelle „Messestadt-West in München-Riem“. Das entspräche einer einfachen Entfernung von ca. 80-90 km und dafür wäre manch einer bereit, „für ca. 210 Hin- und Rückfahrten im Jahr 2.300,- € zu bezahlen“.
Bleibt nur die Frage, ob sich so ein „Linienbus wirtschaftlich betreiben ließe?“, heißt es aus Pendler-Kreisen der Bahn.
Pendler-Wünsche, aber wer weiß, ob nicht doch ein Bus-Unternehmen dazu bereit wäre, den Fahrgästen mehr ‚Service‘ und Pünktlichkeit zu bieten, als die Südostbayernbahn das jemals schaffen will/wird?
In anderen Himmelsrichtungen rund um München gibt es längst Pendler-Parkplätze, entlang der Autobahnen, es bilden sich Fahrgemeinschaften (www.ihk-muenchen.de/ihk/documents/Service-Verkehr/Parkraummanagement/Parken-und-Mitfahren-Faltblatt.pdf ) von Menschen, die vielleicht auch mal Kunden der Bahn waren. Andere, die bald in Rente gehen äußern freimütig „und dann fahre ich nie mehr freiwillig mit dem Zug“.

Riem: Technische Störung an einem Stellwerk / Keine Zugfahrten im Bahnhof Riem möglich (Stand 09.05.2018, 18:25 Uhr)

**21.30h *** endlich in Mühldorf – zum Abschluss der Bahn-Fiasko-Wochen…

Nachdem der Regionalligazug, der den Hauptbahnhof der „Weltstadt mit Herz“ gegen 18.31h verlassen hätte sollen, um 19.40h immer noch nicht losfuhr, ging es mit dem Meridian vom Gleis gegenüber über Rosenheim an den Inn.

Die Fahrt im Meridian ist schon etwas anderes… Zwei eigene Gleise für die S-Bahn bis Grafing, 160 km/h flott, Ausweichgleise an den Bahnhöfen für Überholungen.

Sogar die Durchsagen klingen „bayerischer“ als das Billig-Tonband der SOB. Im Zug von Rosenheim nach Mühldorf strandeten einige München-Stammkunden der SOB, nicht wenige warteten umsonst auf Busse des Schienenersatzverkehrs.

Einzig belustigend an diesem Abend waren die Anrufe bei enttäuschten Lebenspartnerinnen, die wieder einmal vergebens mit dem Abendessen samt dem Rest der Familie auf die Berufs-Pendler aus München warteten.

Am Bahnhof Mühldorf verkündete dann der Bahn-Sprecher die erste Einfahrt des ersten Zuges, der dann München-Riem doch wieder passieren konnte. Manch SOB-Fahrgast hatte da schon geunkt, die neuerliche Störung könnte das Ende der bisherigen Störung eventuell verlängern.

Zumindest die Fahrt mit dem Meridian bis Rosenheim offenbarte: Bahnfahren kann auch anders sein. Ohne schmalzige Werbesprüche, dafür pünktlich, flott und schnell!

*** 19.18h ***

die nächste SOB Meldung zum Bus Ersatzverkehr.

Keine Zugfahrten zw. München Ost und Markt Schwaben

Die verwirrten Gäste der Bahn kämpfen sich längst durch München zum Ersatzverkehr…

*** 19.03h ***

Die Weichenstörung wird noch länger andauern, ein Schienenersatzverkehr soll ab 19.40h „anlaufen“.

Die Fahrgäste sollen die S-Bahn zum Ostbahnhof nehmen und dann heißt es auf Busse hoffen…

Diese „Popel-Bahn“ schimpfen einige, andere reden nur noch mit Schimpfwörtern über die Südostbayernbahn…

*** 19h ***

Einige Fahrgäste seufzen. Das Rasenmähen können die heute vergessen…

Die erste SOB Mail zum Riemer-Abschluss-Chaos traf auch schon ein…

Ausfall RB 27052 und 27057 zwischen München Hbf und Markt Schwaben

Und manche Fahrgäste werden langsam sauer…

*** 18.53h ***

Über 20 Minuten wird die hoch moderne Knaller Bahn jetzt schon am Hauptbahnhof in München festgehalten…

Dazu kommen nochmals 18 Minuten mindestens wie in den vergangenen Tagen durch die Baustellen am Bahnhof Riem (!!), dem Güterzug Stellwerk und dem Bahnhof Feldkirchen.

Eine lange Fahrt in den nahen Osten hinter München…

*** 18.47h ***

Laut S-Bahn Newsletter Stand 18.30h gibt es einen „Schienenersatzverkehr, zwischen Berg am Laim und Heimstetten“, der wäre „für Sie eingerichtet.“.

„Reisende nutzen bitte die Linien S 4 und S 6 in Richtung Trudering/Ebersberg bis Berg am Laim und steigen dort in den Schienenersatzverkehr um.“

***18.45h ***

Zum ausgedünnten Ersatzfahrplan der Mühldorfer Südostbayernbahn kommt nun auch noch Pech dazu.

Wie die S-Bahn München meldet, seien derzeit „aufgrund einer Stellwerksstörung … im Bahnhof Riem keine Zugfahrten möglich.“.

„Zwischen Heimstetten und Erding verkehren zwei S-Bahnen im Pendelverkehr.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, wird diese Meldung aktualisiert.“

Heißt es von Seiten der Bahn. Die Züge am Münchner Hauptbahnhof werden derzeit „zurück gehalten“, so das Zugpersonal.

Aktualisierte Ersatzfahrpläne: Zugverkehr zwischen Mühldorf und München

von Dienstag Abend 21 Uhr (8. Mai) bis Mittwoch frühmorgens 6 Uhr (9. Mai) muss noch einmal der Streckenabschnitt zwischen Markt Schwaben und München Ost komplett gesperrt werden, um final die durch die Güterzugentgleisung verursachten Schäden zu beheben. Für die betroffenen Züge wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Markt Schwaben und München Ost (Friedenstraße) eingerichtet.
Ab Mittwoch Mittag stehen bereits wieder zwei Gleise zur Verfügung. Im Laufe des Nachmittags können daher bereits zusätzliche Züge gefahren werden. Ab Donnerstag (10. Mai) Betriebsbeginn verkehren die Züge wieder planmäßig.
Alle aktuellen Ersatz-Fahrpläne und Informationen sind auf unserer Internetseite zu finden: www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/streckensperrung.shtml
Der Kundendialog (08631 609-333) ist in den nächsten Tagen folgendermaßen für Sie erreichbar: Montag bis Mittwoch von 08:00 bis 20:00 Uhr

Ihre Südostbayernbahn

Poccistraße: Regionalzughalt – kommt in Fahrt – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/regionalzughalt-neuer-halt-kommt-in-fahrt-1.3967860

Fast Stundentakt: Zugverkehr auf der Strecke Mühldorf – München teilweise wieder aufgenommen

Die Züge der Südostbayernbahn können seit Donnerstagmittag wieder stündlich von und nach München fahren. Teilweise beginnen und enden die Züge jedoch in München Ost. Zwei Zugpaare müssen weiterhin in Markt Schwaben enden bzw. starten. Es besteht jedoch Anschluss zu der S-Bahn.
Da die Züge im Bereich der Unfallstelle mit reduzierter Geschwindigkeit fahren müssen, muss mit Verspätungen gerechnet werden.
Auf unserer Internetseite finden Sie den Ersatz-Fahrplan für Donnerstag, den 3. Mai 2018: www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/streckensperrung.shtml
Die Ersatz-Fahrpläne für die nächsten Tage werden aktuell erstellt und anschließend auf der oben genannten Internetseite veröffentlicht.
Ihre Südostbayernbahn

Streckensperrung Markt Schwaben – München Ost: Ersatzfahrplan für Mittwoch, den 2. Mai

aufgrund der Entgleisung eines Güterzuges kommt es im Abschnitt Markt Schwaben – München Ost weiterhin zu großen Einschränkungen im Bahnverkehr.
Laut aktuellen Prognosen steht ab Mittwoch wieder ein Gleis (von insgesamt vier Gleisen) zur Verfügung, das aber nur stark eingeschränkt genutzt werden kann. Einzelne Züge verkehren bereits wieder von bzw. nach München Hbf bzw. München Ost. Alle anderen Züge beginnen und enden weiterhin in Markt Schwaben. Zwischen Markt Schwaben und München Ost (Friedenstraße) verkehren die Ersatzbusse der Südostbayernbahn ohne Zwischenstopp.
Auf unserer Internetseite finden Sie den entsprechenden Ersatzfahrplan für Mittwoch, den 2. Mai 2018: www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/streckensperrung.shtml
Wir möchten darauf hinweisen, dass für die Züge, die von/ bis München durchfahren, ein sehr starkes Reisendenaufkommen zu erwarten ist. Auch die Buskapazitäten sind an diesem Tag sehr eingeschränkt, sodass wir Ihnen dringend raten, über Rosenheim oder Landshut zu fahren oder Ihre Reise auf einen anderen Tag zu verschieben. Die Tickets werden auch auf den Strecken über Landshut bzw. Rosenheim anerkannt.
Falls Sie Ihre Reise nicht antreten wollen, wenden Sie sich bitte bezüglich der Ticket-Rückgabe an unseren Kundendialog: sob-kundendialog@deutschebahn.com
Ihre Südostbayernbahn

Streckensperrung zwischen Markt Schwaben und München Ost

Wegen dem entgleisten Güterzug in Riem wurde für Montag, den 30.04.2018 Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse fahren zwischen Hörlkofen und München Ost (Friedenstraße) ohne Halt in Markt Schwaben, die Züge verkehren zwischen Mühldorf und Markt Schwaben.
Ihre Südostbayernbahn

Güterzug entgleist: Bahnstrecke nach Mühldorf bis Montag dicht!

https://www.innsalzach24.de/bayern/muenchen-gueterzug-entgleist-umschlagbahnhof-riem-stoerungen-bahnbetrieb-9824593.html

Isental-Autobahn A94: Das Ende der Diesel-Bimmelbahn GmbH-DB-Töchter in Mühldorf?

Entlang der eingleisigen Diesel-Bahn GmbH-Töchter der DB AG aus Mühldorf am Inn, wird fleißig gebaut: Ab Herbst 2019 ist sie fertig, die sogenannte Isental-Autobahn A94 und dann – ist die Bimmelbahn deutlich langsamer, als die Fahrt mit dem Pkw nach München. Von ehemals 15.000 Pendlern im vergangenen Jahrzehnt büßte die Mühldorfer Südostbayernbahn schon einige ein, 13.000 sind es laut letzten Zahlen noch, die täglich zwischen Mühldorf und München pendeln. Diese Zahl dürfte weiter nach unten gehen und damit noch mehr Pkws täglich nach München rollen. Schuld haben dabei nicht nur die Politik, die dem Autobahn-Bau mehr Priorität einräumte, als dem Bahn-Ausbau, sondern auch die Bahn selbst.
Das beginnt in Mühldorf, wo Bahn-Manager Christoph Kraller und Konsorten nur wenig über ihre Stammkunden wissen oder wissen wollen und im sogenannten Kundenbeirat mit denen reden, deren uralt-Pkw kein adäquater Ersatz zur SOB sein wird. Andere Kunden sind froh, wenn es endlich eine Alternative zur Bahn gibt, die zuverlässiger fährt und einen enormen Zeitgewinn und vor allem Privatsphäre verspricht. Freizeit, Lebenszeit, Lebensqualität, von all dem, kann in den Zügen der SOB keine Rede sein.
Alleine die Annahme, alle Pendler würden rund um den Ostbahnhof arbeiten oder in München ohnehin keinen Parkplatz finden, wie SOB-Chef Kraller vor Jahren in einem persönlichen Gespräch äußerte, sind schon fast bemitleidenswerte Aussagen von Managern, die längst den Bezug zur Realität verloren haben, zur Stammkundschaft und den Menschen im Lande.
Unvergessen bleibt dabei, wie die SOB-Obrigkeit aus Angst das ‚Laufen‘ lernte, als es vermehrt Beschwerden über Verspätungen diverser Pendler-Züge vom Münchner Haupt- zum Ostbahnhof gab: Da wollten die SOB-Manager am Bahnsteig Rede und Antwort stehen und als just in dem Moment erneut eine Verspätung auf der Anzeige erschien, wurde das behäbige Pendler-Volk, wie Kühe beim Bergwandern: Plötzlich machten diese Pendler einen Schritt auf die ‚Macher‘ der Bahn zu, die fühlten sich bedrängt, deren Adrenalin stieg in dem Moment, manch einer begann zu laufen und musste einsehen: Die Eisenbahner-Welt ist weitab der Vorstellung der Kundschaft mit pünktlichen Bahnen und sicheren Anschlusszügen.
Diese Kundschaft aber – kann sich scheinbar Schöneres vorstellen, als weiterhin Freizeit und damit Lebenszeit in der Bahn zu verlieren. Da mögen die Manager plötzlich Innovationen für die Zukunft entwerfen, der Alltag sieht einfach trist aus: Großraum-Abteile, in denen eine schrille Stimme dafür sorgt, dass bis zu 40 weitere Insassen keine Privatsphäre haben, sondern sich die geistigen Ausfälle ganzer Berufsstände täglich hören müssen.
Wenn dabei noch der Handy-Akku leer wird, umso schlimmer, solche Akkus können zwar neuerdings selbst im Stadtbus in Mühldorf auf dem Weg zum Bahnhof geladen werden – nicht aber in den hochmodernen Zügen der SOB. Die Eisenbahner haben von USB-Ladestationen noch nichts gehört, sinnfrei gibt es dafür neuerdings reservierte Parkplätze vorm Bahnhof für E-Autos samt Tankstelle. Doch gerade beim nach wie vor schlechtem Mobilfunk-Empfang auf der Bahnstrecke Mühldorf-München, würde mancher lieber Youtube streamen oder Netflix gucken, als sich die Storys von Eisenbahn-Junkies anhören zu müssen, auf dem Weg oder von der Arbeit.
Kein Wunder also, dass die Züge im Winter voller und im Sommer leerer werden. Manch einer steht dann doch lieber im Stau, als sich in Schrittgeschwindigkeit Bahnsteig-Sanierungen zwischen Markt Schwaben und München Ost ansehen zu müssen. Die waren ohnehin beim viergleisigen Ausbau (Gott hab ihn seelig), irgendwann gegen Ende der 90er Jahre vorgesehen und durchgeplant, nur fiel all das Berliner-Spar-Orgien zum Opfer.
Die nächsten traurigen Gestalten müssen nebenbei, gerade bei Verspätungen, jeden Tag mit ansehen, wie ihnen die S-Bahn zum Flughafen der Linie acht vor der Nase davon fährt. Diese S-Bahn fährt ja nur zu Arbeitsplätzen von Medienunternehmen wie Sky, den BR-Fernsehstudios, Pro7/Sat1 und dergleichen… Wer selbst zum Flughafen muss, nimmt wohl nur im Urlaubsfall die Südostbayernbahn. Wer öfter ins Erdinger Moos fährt, wählt den Pkw. Damit braucht man von Mühldorf aus nur die Hälfte der Zeit, der Parkplatz am Airport ist sicher, mit der SOB dauert der Weg dahin- ohne Puffer- länger und ob man pünktlich ankommt, weiß der geneigte Fahrgast ohnehin nie.
Da kann die Bahn schon damit werben, in vier Stunden von München nach Berlin zu düsen – das Hauptproblem, pünktlich am Hauptbahnhof in München anzukommen, bleibt aus allen Himmelsrichtungen gleich.
Der Flieger als bessere Alternative samt Fahrt mit dem Pkw ins Erdinger Moos ist genau das, wovon Kraller & Co. und all die anderen Bahn-Manager in Bayern keine Ahnung haben. Oder haben wollen. Manchmal bleibt der Eindruck, die Bahn will den Status Quo nicht sehen, dafür sprießen wahnwitzige Ideen, die unterm Strich nichts besser werden lassen.
Zumindest in den nächsten zehn Jahren. Was dazu führt, dass ganze Generationen mit dem Thema Bahn abgeschlossen haben und sich nur nach einem sehnen: Ruhe, Zeit für sich, weniger ÖPNV-Mitmenschen, vor allem aber planbar und pünktlich anzukommen. Der Ruf der Bahn ist da nicht mehr zu retten.

Ab dem Jahr 2022 : Südostbayernbahn will von Diesel auf Strom umschalten | Oberbayern | Nachrichten | BR.de

Ab dem Jahr 2022 : Südostbayernbahn will von Diesel auf Strom umschalten | Oberbayern | Nachrichten | BR.de
www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/suedostbayern-bahn-will-von-diesel-auf-strom-umschalten-100.html

Mitten in Bayern – Die Bahn zwischen Irrwitz und Utopie – Bayern – Süddeutsche.de

SZ, 3.4.18: www.sueddeutsche.de/bayern/mitten-in-bayern-die-bahn-zwischen-irrwitz-und-utopie-1.3930846

Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ vor: Diesellokomotive mit zusätzlichem Stromabnehmerwagen) auf der Strecke Mühldorf – München

Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ vor: Mehr Elektromobilität auf der Schiene / Verstärkte Elektrifizierung von Bahnstrecken / Pilotprojekte für innovative Antriebstechniken
Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute dem Kabinett ein Konzept für mehr Elektromobilität auf der Schiene in Bayern vorgelegt – die „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ – kurz BESS genannt. „Unser Ziel ist, auf der Schiene den Anteil des Dieselverkehrs zugunsten schadstoffarmer elektrischer Antriebe deutlich zu senken“, betonte Herrmann. Das unterstütze den nationalen Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung und sei ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Luftreinhaltedebatte, liefere aber ebenso bessere Rahmenbedingungen für einen noch attraktiveren bayerischen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Schienengüterverkehr. Der Verkehrsminister sieht eine Reihe von Vorteilen: „Elektrisch angetriebene Züge sind umweltfreundlicher, leiser, leistungsfähiger, wartungsärmer und in der Summe deutlich günstiger als Dieselzüge.“ Herrmann schlägt vor, die wichtigsten Schienenpersonenverkehrs-Strecken möglichst rasch zu elektrifizieren. Neben dem Bundesverkehrswegeplan sei dafür notwendig, dass der Bund wie angekündigt ein Sonderprogramm zur Elektrifizierung auflege. Bayern selbst will in seinem Regionalverkehrsnetz voraussichtlich mindestens sechs Pilotprojekte für innovative Antriebstechniken in den nächsten Jahren finanzieren, um weitere Erkenntnisse über die Eignung der Antriebstechniken und Züge im Hinblick auf eine schrittweise Umrüstung der im Freistaat verkehrenden SPNV-Flotte zu gewinnen. Herrmann erläuterte, dass im Freistaat zwar vorrangig mittelfristig bei den überregionalen Strecken des Bundesverkehrswegeplans erfreulicherweise einige Ausbauprojekte mit Elektrifizierung umgesetzt würden, jedoch bei den regionalen Strecken darüber hinaus ein hoher Bedarf und Nutzen für den Bau von Oberleitungen bestehe. Daher sollen aus bayerischer Sicht die Elektrifizierungen der folgenden sieben Bahnstrecken prioritär angepackt werden:
• die Strecke Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken), • die Strecke Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern), • das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern), • die Strecke Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken), • die Strecke Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern), • die Strecke Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken), • die Strecke Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Nach Herrmanns Worten basiert die Auswahl in erster Linie auf einheitlichen verkehrlichen Bewertungskriterien. Dazu gehören vor allem Kosten-Nutzenbetrachtungen und weitere Aspekte wie besondere Umweltbelange. So sollen insbesondere die Fahrten mit Dieselfahrzeugen unter Fahrdraht sowie die Dieselfahrten in die Ballungsräume hinein mit Blick auf die Luftreinhaltung deutlich reduziert werden. Auch sind zum Teil dann neue Direktverbindungen ohne Umsteigen möglich. Der Verkehrsminister rechnet bei den sieben Elektrifizierungsprojekten mit einem Investitionsbedarf von gut 600 Millionen Euro und hebt deshalb nochmals die Bedeutung des angekündigten Elektrifizierungsprogramms des Bundes hervor.
Die wichtige zweite Säule, um den Bahnverkehr in Bayern noch nachhaltiger zu machen, bilden laut Herrmann Fahrzeuge, die mit innovativen Antriebstechniken schadstoffarm beziehungsweise schadstofffrei verkehren. „Den Fokus legen wir dabei insbesondere auf Strecken im Schienenpersonennahverkehr, die noch nicht konkret zur Elektrifizierung anstehen. Hier wollen wir rasch Pilotprojekte aufs Gleis bringen“, erklärte der Minister. Er geht davon aus, dass es auf dem Markt in Kürze für den deutschen Bahnverkehr zugelassene Züge mit unterschiedlichsten Antriebsansätzen geben wird. Folgende Pilotprojekte soll die Bayerische Eisenbahngesellschaft gemeinsam mit den jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Freistaat in den nächsten Jahren umsetzen:
• Eco DeMe Train (Eco Dieselelektrisch-Multiengine Train; Diesellokomotive mit zusätzlichem Stromabnehmerwagen) auf der Strecke Mühldorf – München (Oberbayern), • Eco Train (Diesel-/Batterie-Hybrid mit Stromabnehmer) auf der Strecke Schöllkrippen – Hanau (Unterfranken), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke Ebern – Bamberg (Unterfranken/Oberfranken), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke Gunzenhausen – Pleinfeld (Mittelfranken), • Oberleitungs-/Diesel-Hybrid auf der Strecke Bogen – Straubing – Radldorf – Neufahrn (- Landshut) (Niederbayern), • LOHC-Technik (Liquid Organic Hydrogen Carriers) auf den Strecken Augsburg – Füssen (Schwaben) und/oder Eichstätt Bahnhof – Eichstätt Stadt (Oberbayern), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke des bayerischen Oberlandnetzes (Oberbayern).
Das öffentliche Schienennetz in Bayern umfasst rund 6.700 Kilometer, davon sind etwas mehr als 3.200 Kilometer elektrifiziert. Der Elektrifizierungsgrad des bayerischen Bahnnetzes liegt bei rund 49 Prozent. Bis 2021 wird sich vor allem durch die Inbetriebnahme der mit massiver finanzieller Unterstützung Bayerns vorangetriebenen Ausbaustrecke München – Lindau die Elektrifizierungsquote im bayerischen Gesamtnetz auf rund 50 Prozent erhöhen. Bei Realisierung der Projekte, die sich aktuell im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans befinden, würde die Elektrifizierungsquote im Freistaat auf rund 57 Prozent steigen. Herrmann geht davon aus, dass nach der endgültigen Bewertung der Projekte im sogenannten Potentiellen Bedarf, die in Kürze durch den Bund erwartet wird, weitere Streckenelektrifizierungen in Bayern vorangebracht werden können.

Tarif-Dschungel: Wie Bahn-Mitarbeiter ‚Kunden‘ mit Kindern öffentlich bloßstellen

Wenn einer eine Reise tut, kann er was erleben – und am besten eignet sich für Erlebnisreisen immer noch die Deutsche Bahn oder eine ihrer Tochter-Gesellschaften.

Da fährt ein Vater mit zwei Freunden und seinen zwei Kindern in die Bayerische Landeshauptstadt, mit dem Zug.

Gelöst haben die drei Herren ein Bayern-Ticket für drei Personen, die Kinder das Vaters könnten schließlich umsonst mitfahren, dachten die Reisenden. Doch sie wurden eines Besseren belehrt: Drei Erwachsene und zwei eigene Kinder, das ginge beim Bayern-Ticket nicht. Für einen der Kids müsse der Mann nachlösen, satte 25 Euro, Normalpreis.

Der entgegnet, Kollegen der Schaffnerin hätten ihn vor geraumer Zeit darauf hingewiesen, er müsse für seine Kinder nicht zahlen, das wäre im Preis inbegriffen. Das wäre so nicht „richtig“, kontert die eifrige, junge Bahn-Mitarbeiterin und wedelt vor der Kundschaft mit einem Begleitheft. Besser vorher im Tarif-Dschungel informieren, als Bittsteller vor dem Bahn-Personal zu sein.

Würden nur zwei Erwachsene mit dem Bayern-Ticket reisen, also der Mann und seine Frau, wäre das mit den Kindern „in Ordnung“. Würde er alleine reisen, mit den Kids, ebenso.

Aber drei Erwachsene und zwei Kinder, das wäre im Preis nicht inbegriffen. Der Mann musste für eines seiner Kinder nachlösen.
Das Bayern-Ticket umfasse auch die Fahrt mit der Münchner U-Bahn.

Das regionale Regionalticket, in diesem Fall das Südostbayern-Ticket, hingegen nicht. Mit diesem Südostbayern-Ticket könnten allerdings die drei Erwachsenen reisen und der Mann zusätzlich kostenlos seine zwei Kinder mitnehmen.
Er hätte sich eben vorher besser erkundigen sollen, so die Dame mit herrischer Stimme.

Die nächste Fahrt in die Bayerische Landeshauptstadt wird der Mann mit seinen Kindern wieder mit dem Auto antreten. Solch einen Ärger und diese demütigende Belehrung muss er darin sicherlich nicht ertragen. Billiger kommt es ihn auch und Vorträge im ÖPNV über die Fahrgastrechte der Bahn und deren Tarif-Dschungel mitmachen zu müssen, finden wohl nur die „geil“, die andere dadurch öffentlich denunzieren und bloßstellen können: Die Mitarbeiter der deutschen Bahn.

Auf der Rückfahrt fragte die drei Herren mit dem Bayern-Ticket übrigens kein Bahn-Mitarbeiter mehr nach den Kids. Und das, obwohl die Fahr“Gäste“ der Bahn bewusst das Kinderticket nicht vorgezeigt hatten.

Stammkunden der Bahn, die wöchentlich mit Verspätungen und „Verständnis“-Bitten der Bahn-Angestellten leben müssen, können über diese Art von „Service“ nur den Kopf schütteln.

Während im Jahr 2018 Bundeskanzlerin Merkel und SPD-Chef Schulz um eine große Koalition in Berlin ringen und Bayerns bisheriger Kronprinz, Markus Söder von der CSU, als Ministerpräsident vom „ÖPNV 2050“ in Bayern spricht, schlägt sich das Wahlvolk mit einer ‚Staats‘-Bahn und deren Mitarbeiter rum, die auf dem besten Wege sind, mit einem völlig undurchsichtigen Tarifsystem und von oben herab wirkenden Pseudo ‚Kundenbetreuern‘ die letzte Akzeptanz, die Zukunft der Mobilität in Deutschland auf der Schiene zu sehen, sehenden Auges gegen die Wand fahren.

Neuer Fahrplan bei der Mühldorfer Südostbayernbahn: Auch der „Lumpensammler“ wird modern

www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/altoetting/2327470_Neuer-Fahrplan-Auch-der-Lumpensammler-wird-modern.html

Verbesserungen „für den Fahrgast kaum sichtbar“ – Bayern – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/zugverkehr-in-bayern-verbesserungen-bei-der-bahn-sind-fuer-den-fahrgast-kaum-sichtbar-1.3262746