Weshalb die Grünen in Bayern gerade einen Höhenflug erleben | NZZ

Eine interessante Sicht aus dem benachbarten „Ausland“ zur politischen Lage in Bayern. Die NZZ (Neue Züricher Zeitung):
„Die bayerischen Grünen hingegen präsentieren sich diesen Herbst geschlossen und keineswegs als der Bürgerschreck, als die sie früher gerade auf dem Land lange wahrgenommen wurden. Statt Veggie-Tage oder hohe Benzinpreise wie vor einigen Jahren fordern sie bezahlbares Wohnen oder neue Verkehrskonzepte.“
www.nzz.ch/international/gruener-hoehenflug-in-bayern-ld.1420383

Bayernwahl-Propaganda: CSU-Ministerin Aigner lässt 26 neue Zug-Projekte für München prüfen

Diese fast provokante Propaganda-Meldung war schon vor ein paar Tagen auf bayern.de zu lesen. In Sachen Bahn-Ausbau – Fake-News?
Wer die möglichen „Projekte“ der Politiker in Berlin und München seit Jahren zum Thema „Bahn-Ausbau“ verfolgt, kann nur noch den Kopf schütteln: Es ist immer wieder erschreckend, mit welch alten Kamellen vor Wahlen die Politik die Menschen für dumm verkaufen möchte.
In den letzten 20 Jahren regierten von Berlin aus allen möglichen Konstellationen in Koalitionen, die damit für die nötigen Gelder sorgen hätten können: Schwarz, rot, grün und gelb.
Passiert ist..? Versprochen wurde viel! Der Zustand heute?? Gleicht dem vieler politischen Versprechen!

Aber, wenn die Medien solche Jubel-Arien sogar noch veröffentlichen und lobend preisen, haben wohl viele die Ereignisse der letzten Jahre geschichtlich – einfach vergessen.
Nach der Wahl sind dann derlei „Ideen“ ohnehin … Nicht finanzierbar. Wie eben seit 20, teils 30 Jahren. Ein Studium vergangener Bundesverkehrswegepläne würde manchem Journalisten in dieser Republik durchaus gut tun.
Die angepriesenen Projekte sind dann erst im Jahr 2050 oder so machbar – wenn überhaupt.
Früher wurden Bahnlinien über zig Kilometer über drei Jahre (nicht Jahrzehnte) gebaut.
Ohne ein Heer von Planern, Gutachtern oder Juristen. Was damals geschaffen wurde, steht und funktioniert heute noch.
Allerdings kam nicht mehr viel mehr dazu. Es mangelt an Planern, Gutachtern und Juristen bei der Bahn, während der politische Wille nur vor Wahlen vorhanden ist …
Auch hier gilt: Niemals vergessen…
www.tz.de/muenchen/stadt/ministerin-aigner-laesst-26-neue-zug-projekte-fuer-muenchen-pruefen-10250784.html

Ex-Verkehrspolitikerin der CSU sitzt im ICE am Boden: Bär beschwert sich über Deutsche Bahn – und erntet Spott – SPIEGEL ONLINE

Für Hohn & Spott sorgen die ehemaligen Macht-Parteien in Bayern im Landtagswahlkampf derzeit selbst…
Die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär saß die Tage im ICE in der 1. Klasse am Boden, wie der Spiegel berichtet. Am Boden im ICE, das ist für das Wahlvolk teils ganz normal, für diese Abgeordnete (seit Oktober 2002 im Deutschen Bundestag) wohl nicht..
Die Dame saß nämlich seit 17. Dezember 2013 sogar als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr (!!! / dort sind die auch u.a. zuständig für die Deutsche Bahn…) und digitale Infrastruktur im Kabinett Merkel III.
Uiui. Da hätte sie in Sachen Bahn durchaus etwas bewegen können/sollen/wenn-denn-wollen…
Anscheinend lernt sie die wahren Zustände in diesem Land (in dem wir gut und gerne leben…) erst jetzt kennen. Eine Fahrt im ICE am Boden in das schöne Bayern („…ein starkes Land. Bei uns lebt es sich besonders gut. Viele Arbeitsplätze, beste Bildung und hohe Sicherheit. Wir haben stabile Verhältnisse. Das soll auch so bleiben. Wir wollen, dass Bayern einzigartig bleibt.“ wie Ministerpräsident Markus Söder twittert) – am Boden. Ulkig: Bär teilt das der Pressestelle der DB auf Twitter mit… Warum nicht den Chefs persönlich?
www.spiegel.de/reise/aktuell/dorothee-baer-beschwert-sich-ueber-deutsche-bahn-und-erntet-spott-a-1223650.html

Danke Hr. Kraller, Danke SOB, Danke DB Netz, Euer Qualitäts-/Krisenmanagement ist echt „geil“!

Leserbrief zu den Verspätungen bei der SOB:

Wie schon fast in jeder Woche kam es auch gestern, am 31.07.2018, wieder zu einer Stellwerksstörung in Feldkirchen. Nachdem die Sörung schon um 14:50 Uhr (zumindest der S-Bahn) bekannt war, hofften wohl einige Pendler so wie ich, dass mit dem Zug um 18:38 ab München-Ost die von der SOB angekündigten „hohen Verspätungen“ schon etwas kürzer ausfallen würden. Leider trog die Hoffnung, wie der folgende Erlebnisbericht zeigt: Weiterlesen