Streit um den geplanten Gleisausbau in Daglfing und Trudering

www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/streit-um-gleisausbau-tunnel-zum-schutz-der-anwohner-art-673975

Zweigleisiger Bahnausbau: Die Bürgermeister von Fridolfing und Kirchanschöring bemängelt fehlende Information und Einbindung der Anliegerkommunen

Im Zeitungsbericht der Südostbayerischen Rundschau vom 21.07.2020 gab der Projektleiter für den Bahnausbau München-Mühldorf-Freilassing, Hr. Klaus-Peter Zellmer bekannt, dass die drei Bahnübergänge Mauerberg, Fridolfing und Kirchanschöring „zähneknirschend belassen“ werden, weil dies vor Ort gewünscht werde.

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 Frieden an der Dorfener Bahntrasse: Beamtenschule wird versetzt | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-frieden-an-dorfener-bahntrasse-beamtenschule-wird-versetzt-13842257.html

 Dorfener Pläne würden Bahnausbau um Jahre zurückwerfen | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-dorfener-plaene-wuerden-bahnausbau-um-jahre-zurueckwerfen-13838518.html

 „Ein unglückliches Signal“: Vieregg fühlt sich falsch zitiert | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-ein-unglueckliches-signal-vieregg-fuehlt-sich-falsch-zitiert-13833742.html

 Vorplanung im Abschnitt Tüßling-Freilassing abgeschlossen

www.chiemgau24.de/bayern/muehldorf-abs38-vorplanung-abschnitt-tuessling-freilassing-abgeschlossen-strecke-garching-offen-13838325.html

Zielfahrplan Deutschland-Takt 2030: Dorfen bekommt S-Bahn nach München. Fernzüge München-Wien über Mühldorf-Simbach

Neuerungen des 3. Gutachterentwurf zum Zielfahrplan 2030, Bayern.
1. Dorfen bekommt 1x pro Stunde eine S-Bahn von und nach München. Sie wird geflügelt von der S3 nach Erding (alle 15 Minuten) bzw. weiter zum Flughafen und Erding (alle 30 Minuten).
2. Die 2-stündigen Schnellzüge München-Wien sollen neu über Mühldorf und Simbach verkehren (nicht mehr über Salzburg). Neu sollen die Fernzüge nach Wien auch in Mühldorf halten. Grosse Manko jedoch: die Strecke Mühldorf-Simbach müsste wohl elektrifiziert werden. Diese Strecke ist einzig im Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnstrecken vom 19.3.2019 enthalten: www.bayern.de/sonderfoerderprogramm-fuer-elektrifizierung-von-bahnstrecken/ Daneben solle es in der jeweils alle 2 Stunden (zur jeweils anderen Stunde) eine Fernverkehrszug München-Mühldorf-Salzburg und weiter nach Graz und Villach geben (ohne Halt in Freilassing).
3. Ab Mühldorf nach München stündlich Fernverkehr zur Minute 29 (von Wien) bzw. 30 (von Salzburg). Stündlich Regionalzug über Flughafen nach Regensburg zur Minute 39. Regionalzüge nach München stündlich zur Minute 34, und alle 2 Stunden zur Minute 02. Es ist zu hoffen, dass die Fernverkehrszüge ab Mühldorf mit Nahverkehrstickets benutzt werden können, sonst verschlechtert sich das Angebot nach München für Pendler.

Widersprüche zum Planungsstand Elektrifizierung München- Mühldorf-Freilassing

Gemäss Investitionsrahmenplan 2019-2023 wird die Elektrifizierung der Bahnstrecke nicht vor 2023 in Angriff genommen werden. Siehe S. 34 von www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/investitionsrahmenplan-2019-2023.pdf?__blob=publicationFile
Laut Bahnausbau-muenchen.de ist der Planungsstand Entwurfsplanung (siehe www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=65 ) laut abs38.de/markt-schwabenampfing.html Vorplanung.
Laut Prins, Stand 6.11.2018 noch 7 Jahre Planungen und 9 Jahre Bauzeit. Baubeginn wäre demnach frühestens Ende 2025 und Fertigstellung Ende 2034: www.bvwp-projekte.de/schiene_2018/2-008-V04/2-008-V04.html

Bauarbeiten auf der Strecke Mühldorf – Landshut

Wegen Brückenbauarbeiten auf der Strecke Mühldorf – München entfallen von Samstag, den 2. Mai ab 23:30 Uhr bis Sonntag, den 3. Mai 5:10 Uhr alle Züge zwischen Hörlkofen und Markt Schwaben. Zusätzlich entfällt die RB 27068 zwischen Markt Schwaben und München Hbf. In diesen Abschnitten ist für Sie ein Schienenersatzverkehr von den bekannten Haltestellen eingerichtet. Bitte benutzen Sie zwischen München Ost und München Hbf die S-Bahn.
Infos zum Fahrplan: bit.ly/35qMpt7
Ihre Südostbayernbahn

Bauarbeiten auf der Strecke Mühldorf – München

wegen Weichenerneuerung in München Hbf entfallen von Donnerstag, 13. Februar abends Uhr bis Sonntag, den 16. Februar Betriebsschluss alle Züge zwischen München Ost und München Hbf. Bitte benutzen Sie zwischen München Ost und München Hbf die S-Bahnen oder den Meridian.
Infos zum geänderten Fahrplan finden Sie unter: Mühldorf – München bit.ly/31stXOH München – Mühldorf bit.ly/39eMnVw
Zusätzlich möchten wir Sie informieren, dass am Osterwochenende vom 9. bis 13. April ein Schienenersatzverkehr zwischen Thann-Matzbach und München Ost verkehrt. Weitere Informationen folgen noch.

Ihre Südostbayernbahn

Per Schnellverfahren zum Schnellfahren

Der Ausbau der Bahn München-Mühldorf steht in einem neuen Gesetz aus Berlin.

Ohne das Planfeststellungsverfahren am Eisenbahn Bundesamt soll es schneller vorangehen und Kommunen werden von den Kosten entlastet.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/bauprojekt-der-bahn-per-schnellverfahren-zum-schnellfahren-1.4782914

Bahnland Bayern: Hier grüßt die täglich verspätete Südostbayernbahn, könnten die anderen Bahnen bitte warten?

Wie Fahrgäste in Zeiten des Klimawandels und der Verkehrswende zwischen den Bahn-Unternehmen und der Politik für dumm verkauft werden:

Eigentlich war die Bahn-Welt bis August 2019 zwischen Mühldorf und Freilassing im südöstlichen Oberbayern in Ordnung: Im Dezember 2018 wurde auf der Strecke ein Stundentakt eingeführt, den ein gewisser Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber von der CSU im Raum Altötting/Mühldorf eingefädelt hatte. Dann folgten Baumaßnahmen an einem Bahnhof (Tittmoning/Landkreis Traunstein) und es begann eine Verspätungs-Orgie. Die Südostbayernbahn (SOB), in diesem Fall zuständig für die Baumaßnahmen, beschreibt den Fall so:

„Wegen weiterer notwendiger Bauarbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik können die Züge der SOB ab Samstag, 24. August, bis voraussichtlich zum Fahrplanwechsel im Dezember zwischen Garching und Freilassing nur mit einer verminderten Geschwindigkeit fahren (…).“

Die Baumaßnahme, nach einer mehrwöchigen Streckensperrung, war wohl schlecht geplant. Jedenfalls wurde das Eisenbahnbundesamt auf die Strecke aufmerksam und erließ, aufgrund des Zugunglückes vor einigen Jahren in Bad Aibling wie es hinter vorgehaltener Hand heißt, eine Reduzierung der Geschwindigkeit der Züge. Die dürfen nun die Bahnhöfe im Wahlkreis des ehemaligen CSU-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, nur mit 40 km/h passieren (Tittmoning), in Fridolfing wurden 50 km/h verhängt und in Laufen (Landkreis Berchtesgadener Land) sollen es 60 km/h sein.

Eben jene Bahnhöfe verfügen über alte Stellwerke, Weichen, Signale und selbst Bahn-Schranken werden noch von Hand gekurbelt. Computergesteuert bzw. digitalisiert ist dort nichts, selbst die Mobilfunk-Verbindung der automatischen Anzeigen in den Zügen ist über Kilometer hinweg gestört und die Sicherheitsanlagen sind offensichtlich nicht miteinander verbunden.

Der SOB wurden derlei Auflagen des Eisenbahnbundesamtes zum Verhängnis. Eine Haltestelle konnte nur mehr im zwei-Stunden-Takt bedient werden, obwohl die Macher der SOB dort noch pompös die Einführung des Stundentaktes gefeiert hatten.

Nach den Baumaßnahmen haben beinahe alle Züge der SOB eine Verspätung von mindestens fünf bis sechs Minuten.

Die Folge: In Freilassing werden die Anschlusszüge gen Berchtesgadenerland Bahn (BLB), planmäßig nicht mehr erreicht. Die SOB hat damit die Anschluss-Verbindung des nördlichen Landkreises Berchtesgadener Land in die Städte Bad Reichenhall und Berchtesgaden gekappt!

Von Seiten der SOB heißt es dazu:
„Aktuell arbeiten wir am Bahnhof Tittmoning-Wiesmühl an der Innenanlage des Stellwerks, deshalb kommt es zu Einschränkungen der Streckengeschwindigkeit. Diese Arbeiten werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 abgeschlossen sein.
Dies führt dazu, dass keine Fahrzeitreserven vorhanden sind und wir aufgrund der Taktung keine Änderung des Gesamtfahrplanes vornehmen können, die eine höhere Umsteigezeit zur BLB (Berchtesgadenerland Bahn/ die Red.) bietet.
Zum Fahrplanwechsel 2019/2020 wird der (…) angesprochene Zug, der von Braunau über Salzburg weiter nach Freilassing und Mühldorf verkehrt, nicht mehr durchgebunden. Damit wird sich die Pünktlichkeit des Gegenzugs bzw. deren Auswirkungen auf die Zugkreuzung in Garching wieder verbessern.“

So müssen sich seit August die Fahrgäste täglich beim Triebfahrzeugführer melden und darum zu betteln, die Anschlüsse in Freilassing mögen doch bitte warten. Denn auf der DB-App ist schon vor der Abfahrt der Züge in Mühldorf die Verspätung (z.B. durch den bereits verspäteten Gegenzug in Garching a. d. Alz – der vorher von Braunau über Österreich, Salzburg verkehrt und Verspätung „aus dem Ausland“ mit sich führt) ersichtlich.

Das Personal der SOB in den Zügen zeigte sich nicht erfreut, dauernd die Leitstelle informieren zu müssen. Quasi die Hosen herunter zu lassen „hier grüßt die täglich verspätete Südostbayernbahn, könnten die Züge der anderen (Privat-)Bahnen bitte auf uns warten?“.
Für manchen Eisenbahner war das zu viel des Guten.
So kamen Belehrungen in Richtung der Fahrgäste, die Anschlusszüge, bei einer Umsteigezeit von nur sechs Minuten am Bahnhof Freilassing, wären keine „Plan-Anschlüsse“ und die Kunden hätten keinen Anspruch darauf, dass die Anschluss-Züge warten.

Dazu die SOB:
Die „Anfrage bezüglich des offiziellen Anschlusszuges von Mühldorf (Abfahrt um 6:53 Uhr) nach Bad Reichenhall (Ankunft um 8:21 Uhr)“ wurde „unserer zuständigen Fachabteilung weitergeleitet. Diese konnte bestätigen, dass es sich bei der BLB S3 mit Abfahrt um 8:04 Uhr von Freilassing, um den planmäßigen Anschlusszug von der Regionalbahn 27089 um 7:57 Uhr ankommend in Freilassing handelt.“
Natürlich bedauert die SOB, wenn „von unserer/n Mitarbeiter/in gegenteilige Informationen genannt wurden (..).“

Und was sagt die Bayerische Eisenbahn-Gesellschaft (BEG), die im Auftrag des Freistaates und letztlich unter der von der CSU-geführten, Bayerischen Staatsregierung die Zugfahrten bei der Bahn bestellt und für die Abstimmung des Fahrplanes zuständig ist, zu solchen Vorfällen?

Der BEG wäre es ein wichtiges Anliegen, „dass die beauftragten Verkehrsunternehmen ihren Fahrgästen im Verspätungsfall möglichst viele Anschlüsse gewährleisten“ heißt es auf Anfrage. Aus diesem Grund „geben wir in unseren Verkehrsdurchführungsverträgen konkrete Mindestwartezeiten im Verspätungsfall vor“ und damit erwartet die BEG „eine zuverlässige Abstimmung der Anschlüsse zwischen den beteiligten Verkehrsunternehmen“.
Die Vormeldung der Anschlüsse liege im vorliegenden Fall, so die BEG, „im Verantwortungsbereich der SOB (…) wir gehen davon aus, dass (…) die SOB zum Thema Anschlusssicherung in Freilassing bereits geantwortet hat“.
Unabhängig davon nehme die BEG das Thema ebenfalls auf und werde die Anschlusssicherung in Freilassing „in unsere kommenden Gespräche mit der SOB einfließen lassen“. Zudem wurde die SOB bereits „um eine Analyse der Verspätungsursachen des (…) genutzten Zuges gebeten.“

Natürlich bedauere die BEG die „entstandenen Unannehmlichkeiten“ und hoffe, die Kunden würden „weiterhin umweltfreundlich mit der Bahn fahren.“

Diesem Bericht gingen zahlreiche E-Mails an die verantwortlichen Politiker, die Manager der Mühldorfer Südostbayernbahn (Christoph Kraller und Matthias Krause) und der Bayerischen Eisenbahn-Gesellschaft voraus. Der Fahrgast/ die Bürger sind am Ende die Dummen und stehen sprichwörtlich zwischen den Zügen…

Fahrplanwechsel im Bahnland Bayern: Was ändert sich bei der Südostbayernbahn?

am 15. Dezember werden in der gesamten EU die Fahrpläne umgestellt. Im Bahnland Bayern gibt es im Fahrplanjahr 2020 etliche Verbesserungen, wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) offiziell bekannt gab, die den Regional- und S-Bahnverkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert.

Sämtliche Änderungen und Fahrpläne für die Südostbayernbahn finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik Fahrplan – Fahrplanänderungen bzw. Fahrplandownload.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Südostbayernbahn

Erstmeldung: Streckensperrung zwischen München Ost – München Hbf voraussichtlich noch bis Freitag, den 29.11.2019

Aufgrund einer Entgleisung am 22.11.2019 ist die Strecke zwischen München Ost und München Hbf voraussichtlich noch bis Freitag, den 29.11.2019 täglich bis ca. 20:30 Uhr gesperrt. Die Züge aus Richtung Mühldorf verkehren bis München Ost und enden dort vorzeitig. Bitte benutzen Sie die S-Bahn.

Die ersten durchgehenden Züge zwischen Mühldorf und München Hbf werden täglich voraussichtlich RB 27060 von Mühldorf (ab 19:40 Uhr) nach München Hbf (an 20:55 Uhr) und RB 27071 von München Hbf (ab 21:28 Uhr) nach Mühldorf (an 22:36 Uhr) sein.
Aktuelle Informationen zu Ihren Reisemöglichkeiten finden Sie unter: www.bahn.de
Ihre Südostbayernbahn

22. – 24. November: Bauarbeiten Strecke Mühldorf – München

Wegen Bauarbeiten auf der Strecke Mühldorf – München entfallen von Freitag, den 22. November bis Sonntag, den 24. November (Betriebsschluss) alle Züge zwischen Markt Schwaben und München Hbf. Im Abschnitt München Ost Friedenstr. und Hörlkofen wurde für Sie ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Infos zum geänderten Fahrplan: Mühldorf – München: bit.ly/35mi25R München – Mühldorf: bit.ly/37gScBZ

Ihre Südostbayernbahn

Weitere Zugausfälle nach Stromausfall Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/stromausfall-deutsche-bahn-s-bahn-u-bahn-1.4684757

Planungsstau: Merkel will neue Schienen per Gesetz

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/planungsstau-merkel-will-neue-schienen-per-gesetz-16426900.html

30. Oktober bis 3. November: Zugausfälle zwischen Mühldorf und München

von Mittwoch, 30. Oktober ab 23:00 Uhr bis Sonntag, 03.11./Betriebsschluss wird auf der Strecke Mühldorf – München in verschiedenen Abschnitten gebaut. Die ausfallenden Züge werden durch Busse ersetzt, zusätzlich wird am Donnerstag, 31.10. das Zugangebot vermindert. Bitte informieren Sie sich unter bit.ly/2FjbTNy über die genauen Abschnitte mit Schienenersatzverkehr und berücksichtigen Sie die Einschränkungen bei Ihren Reiseplanungen.

Ihre Südostbayernbahn

Zweite Stammstrecke: Wenn Bahn-Pressemitteilungen an die DDR erinnern

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-2-stammstrecke-wenn-bahn-pressemitteilungen-an-ddr-erinnern-kommentar-13068043.html

Zeitraffer-Video: So sieht der neue A94-Abschnitt aus Fahrersicht aus

www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/3465806_Zeitraffer-Video-So-sieht-der-neue-A94-Abschnitt-aus-Fahrersicht-aus.html
Ein tolles Video! Wer das von der Bahnfahrt von Mühldorf-München drehen würde – da kommt einem nicht nur die Fahrt langsamer vor. Selbst in Zeitraffer. Aber auch die Bahn-Kunden profitieren von der neuen Autobahn nach München. Denn wenn die Bahn künftig Schienenersatz-Verkehr anbietet, fährt der dann immerhin über die Autobahn.
Genau wie die Gegner der Autobahn. Die fahren künftig auch nicht mehr durch die Dörfer im Isental. So wird die A94 in Zeiten des Klimawandels und der Dikussionen über die Verkehrswende selbst für Bahn-Kunden und Autobahn-Gegner zum Segen…

Kein Wunder, dass die Südostbayernbahn wenige Tage vor Eröffnung der Autobahn plötzlich Umfragen durchführen ließ, ob sich das Verhalten der Stammkunden künftig ändert. Spötter behaupten, das hätten die vor fünf Jahren machen müssen…

Bayern/CSU: Belegen diese Zahlen eine Verkehrs-„Katastrophe“ auf dem bayerischen Land? | Politik

www.merkur.de/politik/bayern-csu-belegen-diese-zahlen-eine-verkehrs-katastrophe-auf-bayerischen-land-13062181.html

DB zu Planungen Bahnausbau München-Mühldorf-Freilassing

*Die Deutsche Bahn plant den Ausbau der Bahnlinie vollständig digital. Das ermöglicht auch Visualisierungen für realitätsnahe 3 D-Spaziergänge entlang der Gleise*, SZ 24.9.2019: www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/abs-38-muenchen-muehldorf-freilassing-virtuelle-streckenbegehung-1.4614051
*Vor gut einer Woche wurden einige Container am Mühldorfer Bahnhof angeliefert. Die Deutsche Bahn AG plant in diesen Räumlichkeiten eine moderne und interaktive Ausstellung als Teil eines InfoCenters, innsalzach24.de < innsalzach24.de>, 25.9.2019: * www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/muehldorf-am-inn-ort29093/muehldorf-inn-baustelle-bahnhof-deutsche-bahn-errichtet-infocenter-abs38-13038881.html < www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/muehldorf-am-inn-ort29093/muehldorf-inn-baustelle-bahnhof-deutsche-bahn-errichtet-infocenter-abs38-13038881.html>

Brückenbauarbeiten zwischen Dorfen und Thann Matzbach: 1. – 4. August 2019

Aufgrund von Brückenbauarbeiten zwischen Dorfen und Thann Matzbach fahren vom 1. bis 4. August keine Regionalbahnen in diesem Abschnitt. Es sind Ersatzbusse für Sie eingerichtet. Der Fahrplan hat sich teilweise zwischen Mühldorf und Dorfen sowie Thann Matzbach und München geändert. Bitte beachten Sie: Am Freitag, den 2. August verkehren nicht alle Regionalbahnen, das Zugangebot zwischen Mühldorf und München wurde reduziert.
Weitere Informationen finden Sie unter: Mühldorf – München bit.ly/2LNDFpO München – Mühldorf bit.ly/2LOE6jz
Ihre Südostbayernbahn

Errichtung eines InfoCenters zum Großprojekt ABS 38

Ab dem 23. Juli 2019 finden am Bahnhof Mühldorf – östlich des Cafés Frizz – Bauarbeiten statt. Dort wo sich bis vor Kurzem noch die Fahrradständer befanden, entsteht in den kommenden Wochen ein InfoCenter für das Großprojekt „Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing (ABS 38)“.

Im ersten Schritt der Arbeiten wird für circa eine Woche der Gehweg entlang des Taxistandes aufgerissen, um den Kanalanschluss zu legen. Der Gehweg wird nach dem Abschluss wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt.

Wir möchten uns bei Ihnen im Vorfeld für eventuelle Unannehmlichkeiten entschuldigen. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, melden Sie sich gern direkt beim Projektteam der ABS 38 unter abs38@deutschebahn.com.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Viele Grüße

Ihr Team der Südostbayernbahn

Klima- und Verkehrswende mit dieser Bahn?


Zugegeben, als wir hier im Jahr 2007 zu bloggen begannen, über den Nicht-Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing, haben viele gelacht. Ausgelacht und verspottet wurde man, von allen Seiten. Der mit seiner Bahn…

Fahrt doch mit dem Auto

Im Internet gab es sogar Kommentare unter Medienberichten, wer sich die tägliche Fahrt mit dem Auto nach München nicht leisten kann, soll zufrieden sein, mit dem was die Bahn bietet.
Kein Wunder, dass man sich im Jahr 2019 genüsslich zurücklehnt und dem Treiben der Menschheit für mehr Klimaschutz und Verkehrswenden oder Mobilitätskonzepten einfach zusieht.

Nur wenn einer ganz gescheit redet, dann kommen die alten Hämmer als Totschlag-Argument: Dass eben gar nichts kommt, bzw. alles viel zu spät und Deutschland die fehlenden Investitionen bei der Bahn nie mehr aufholen wird. Bei den Stellwerken aus der Kaiserzeit, die ja alle bald digitalisiert werden sollen…

Hofreiter – Bahn hält kaum eine EU-Vereinbarung ein

Dazu gehört auch, dass ein Anton Hofreiter, Bundestagmitglied der Grünen, schon vor Jahren einmal zum Besten gab, dass die Bundesrepublik keine einzige internationale Vereinbarung auf EU-Ebene bezüglich von Bahn-Ausbauten einhält. Die tollen Deutschen, die Vorzeige-Europäer, schaffen die Verkehrswende fürs Klima ohne die Bahn. Elektrifizierte Schnellstrecken enden an der deutschen Außengrenze. Da hat Hofreiter noch immer Recht.

Andererseits hat man -oft leider persönlich- viele Menschen an entscheidenden Positionen selber kennengelernt. Konzernbevollmächtigte von der Bahn, zum Beispiel, oder Chefs von der DB Netz, die für die Infrastruktur verantwortlich sind. Zudem Politiker, die dann in München oder sogar Berlin Karriere gemacht haben oder immer noch fleißig am Werk sind.

Es war eine spannende Zeit, gerade mit den vielen Diskussionen und Beschlüssen im und zum Großraum München. Was die Politik nicht alles anpacken wollte, was nun vielleicht in zehn Jahren kommt (damals quasi in 20 Jahren) oder noch länger auf sich warten lässt…

Über 6 Milliarden Euro für den Knotenpunkt München

Einer sollte dabei im Übrigen wirklich Recht behalten: Als die Bayerische Regierung, die bekanntlich immer noch auf die göttlichen Eingebungen wartet, ein Konzept zum Bahnknoten München verabschiedete, sprach ein Abgeordneter aus Niederbayern, Erwin Huber, von einem Jahrhundert Plan, oder so ähnlich.

Kritiker behaupteten schon damals, das wäre gar kein Konzept, sondern einfach nur alle Ideen in einem „Konzept‘ zusammengestopft. Die Kosten wurden damals auf über 6 Milliarden Euro beziffert, von Huber. Wörtlich im Bayerischen Landtag.

Wer damals wusste, wieviel Geld -bzw. wenig im europäischen Vergleich- Deutschland jährlich in die Schiene investiert, der wusste: Es würde wahrlich 100 Jahre dauern. Ein Jahrhundert Werk eben.

Früher verspottet – heute lacht kaum einer mehr

Kurze Zeit darauf war man persönlich in Berlin, im Bundesverkehrsministerium und die warfen damals das „Konzept Bahnknoten München“ an die Wand.

Auf die Frage, wieviel das insgesamt Kosten würde, hatten die Bediensteten zu Zeiten Peter Ramsauers keine Antwort. Die wussten schlichtweg nichts, von den 6,2 Milliarden Euro, warfen aber für die dummen Bürger einfach das Bild an die Wand.

Heute lachen übrigens kaum mehr Menschen, wenn es um die Bahn geht.
„Du hattest wirklich Recht“ hört man da oder „wir wollten Dich nie verstehen aber es kam tatsächlich so“.

Mainstream-Medien halten der Bahn die Stange

Nur die großen Medien, wie die Süddeutsche Zeitung, die sind ihrer Berichterstattung treu geblieben und verkaufen jeden politischen Ansatz, jeden Filzstiftstrich auf einer analogen Landkarte immer noch als Weitwurf, Meilenstein oder neuerdings als „letzte Endrunde“.

Vielleicht auch, weil nach einer Führung durch das S-Bahn-Werk Steinhausen sozusagen von oben herab beschlossen wurde, den Ruf der S-Bahn samt Bahn, nicht noch schlechter zu machen, als er sei. Sagte vor Jahren einer, der damals in Steinhausen Führungen machte.

Gut, dass darüber nie wer wirklich berichtete. Man könnte ja meinen, solche Medien wie die Süddeutsche wären tatsächlich frei in ihrer Berichterstattung.

Was würden die Menschen nur denken oder wählen, wenn sie wirklich feststellen würden: Erstens kommt nichts, wenn dann doch viel zu spät, bei der Umsetzung wird gespart wo es nur geht (was privat niemand beim Eigenheim machen würde) und am Ende zahlen die Fahrgäste oder der Steuerzahler sowieso drauf.

Medienwirksame und teure Spatenstiche

Nach dem Berliner Hauptbahnhof, Stuttgart 21, der ICE-Strecke München-Nürnberg (das blöde Karstgestein, wie einmal ein Journalist lächelnd die Mehrkosten rechtfertigte) ist zumindest die Zeit der Spatenstiche mit Blaskapellen, Sonderzügen, EU-Beamten, Weißwürsten und kurzfristig errichteten Bahnsteigen derzeit scheinbar vorbei.

Das hat die Bevölkerung wahrgenommen, dass hinterher noch viel Gras an mancher Bautafel wächst, bevor tatsächlich mit Baumaßnahmen begonnen wird und manche Erstarbeiten schon wieder sanierungsbedürftig sind, bis der Bauabschnitt tatsächlich eröffnet wird.

Wenn der denn dann wirklich soweit reicht, wie es die Bautafel eigentlich verkündet, wer sich an München-Mühldorf-Freilassing erinnert, dem fällt ein, dass zu Beginn der Bauarbeiten groß „Ampfing-Mühldorf“ propagiert wurde, während das zweite Gleis dann tatsächlich noch vor Mühldorf auf einem Gleise endete… Das war aber noch vor Klimakrisen, beschlossen unter rot-grün in Berlin mit diesem Schröder und vor langer Zeit im Jahr 2005. Fast ein Jahrhundert her.

Verkehrswende im Klimawandel mit dieser Bahn-Politik?

Am Ende stellt sich nur die Frage, wie die Bundesrepublik Deutschland mit dieser Bahn und vor allem dieser Bahn-Infrastruktur eine Verkehrswende schaffen will, um die Klimakatastrophe einzudämmen bzw. den Klimawandel nicht noch zu beschleunigen?

Gut, dass diese Themen noch nie jemand öffentlich aufgeworfen hat. Man würde feststellen, es ist längst zu spät und viel zu teurer, dagegen waren die für den Großraum München damals veranschlagten 6,2 Milliarden Euro Peanuts…

Gesellschaftlich mag man sich gar nicht ausmalen, wieviel weniger Verkehr es gäbe, wenn nur jeder, bei dem es möglich wäre, einmal pro Woche Home-Office machen könnte. Doch dagegen sperren sich nicht nur Chefs, auch Medien berichten immer wieder von Nachteilen.

Wo kämen wir auch hin, wenn im MVG-Streikfall alle Home-Office machen würden und keine Urlaubstage verbrannt werden müssen. Oder wenn die am Land im grünen (Stein-) Garten mit Laptop sitzen, während die in der Stadt nicht einmal einen Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung haben?

Dann kommt es wohl doch eher nach Gerhard Polt, der schon vor zig Jahren feststellte: In München müssens für die ganze Stadt ein 3. Stockwerk bauen.

EU-Fördermittel für die Bahn nicht abgerufen

Zuletzt noch ein persönlicher Gruß an all die Politiker und Journalisten aus der Schröder Zeit.
Eine schöne Überschrift war damals ein Leserbrief mit Grüßen an die heimischen SPD-Größen samt Bundesverkehrsminister von der SPD:

„Knoblauch, Steindl, Tiefensee, wo geht unser EU-Geld hie?“

Die Frage war damals: Warum wurden bei der EU keine Gelder für Planungen abgerufen?

Heute wissen wir die Antwort: Berlin rief keine Gelder ab, weil man den Ausbau der Bahn nicht für nötig ansah. Warum planen, wenn man den Ausbau nicht will?

Aber genau mit diesem Haufen, schaffen wir jetzt die Klimawende.

Da hilft nur zurücklehnen und zuschauen. Von M. Wengler

Angst vor einem „Inntal 21“ – Bayern – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-inntal-brenner-basistunnel-kritik-1.4504929

Lokführermangel bei der Bahn: Riesen-Pendlerfrust in München | Mühldorf

U.a.: „Wie schlimm die Lage ist, zeigt sich derzeit besonders auf der Strecke München – Mühldorf. Hier lässt die Südostbayernbahn (SOB) seit Wochen ganze Verbindungen ausfallen – weil sie kein Personal hat!“
www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/lokfuehrermangel-bei-bahn-riesen-pendlerfrust-in-muenchen-12347049.html

Materialermüdung bei der SOB führt zu Helikoptereinsatz der Bundespolizei-Fliegerstaffel

www.ovb-online.de/muehldorf/zersprungene-scheibe-doch-kein-angriff-12297985.html
Wie der Mühldorfer Anzeiger in der Samtagsausgabe vom 18. Mai 2019 berichtet, führte „Materialermüdung“ an einer Fensterscheibe eines Waggons der Mühldorfer Südostbayernbahnbahn zu einem Helikopter-Einsatz der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim.
Wie es heißt wären „Fahrgäste und Bundespolizei“ aufgeschreckt worden, man vermutete zunächst einen Steinwurf oder „sogar einen Schuss“.
Die „Fensterscheibe in einem Waggon des Zuges um 9.30 Uhr“ sei „mit einem lauten Knall in tausend kleine Teile zersplittert“, so das Lokalblatt. Als Zeitpunkt war vom Donnerstagmorgen die Rede.
Der Zug habe „nach einer Inspektion durch die Bundespolizei in Markt Schwaben“ die Weiterfahrt zwar fortsetzen können, die Polizisten hätten allerdings „mit Unterstützung eines Helikopters der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim die Umgebung nach möglichen Steinewerfern oder Heckenschützen“ abgesucht, hieß es im Lokalteil Mühldorf.
Nach einer „genauen Untersuchung der Scheibe“ in Mühldorf habe sich allerdings eine andere Ursache der zersplitterten Fensterscheibe gezeigt. So habe die Bahn „einen kleinen Riss“ an der Scheibe festgestellt und in einer Pressemitteilung „von Materialermüdung als Grund für die Zerstörung der Scheibe“ verwiesen. „Fremdeinwirkung“ wurde dadurch ausgeschlossen, wie der Mühldorfer Anzeiger abschließend berichtet.
Wer die Kosten des Helikopter-Einsatzes dank der Materialermüdung bezahlen muss, darauf wurde in der Berichterstattung nicht näher eingegangen.

Wann kommt das 365-Euro-Ticket? Bahn-Gipfel – Minimal Ergebnis und Forderungen

München/Mühldorf. Die positive Nachricht des Nahverkehrsgipfels der Bayerischen Regierung: „Als erster Schritt soll ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Auszubildende kommen“ heißt es dazu im Münchner Merkur.
Was natürlich nicht für ganz Bayern gelten kann, nur für Verkehrsverbünde und die Großstädter. Bleibt abzuwarten, ob das auch regionale Bahnnetze übernehmen können?
Zusätzlich zum ÖPNV-Gipfel durfte auch der Sprecher des Kundenbeirates der Mühldorfer Südostbayernbahn (SOB) seine Wünsche im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) äußern.
Wilhelm Mack sieht natürlich den „größten Ausbaubedarf“ auf der Strecke München – Mühldorf – Salzburg. Mack bezeichnet allerding den S-Bahn-Bereich zwischen Markt Schwaben und München Ost als „größten Engpass auf der Strecke“ und regt einen viergleisigen Ausbau an. Der war bis zum Jahr 1999 schon vollständig geplant, wurde dann aber von der damaligen Bundesregierung in Berlin verworfen.
Weiters wird vom Kundenbeirat der SOB „Barrierefreiheit von Haltepunkten“ gefordert, was sich allerdings durch den Ausbau der Strecke Markt Schwaben – Ampfing und zwischen Tüßling und Freilassing auf den entsprechenden Abschnitten ohnehin erledigen sollte. Denn die Bahnhöfe müssen dem zweigleisigen Ausbau samt Elektrifizierung ohnehin angepasst werden.
Mack spricht zudem davon, dass die vom ÖPNV-Gipfel angeregten „Expressverbindungen“ zwischen Mühldorf und München ohnehin im Berufsverkehr schon vorhanden wären. Erstaunlich, dass der Kundenbeirat aus Mühldorf hier mit insgesamt zwei „Expresszügen“ je Richtung die Messlatte nicht besonders hoch hängen will.
Und natürlich wollen Mack und dessen Kollegen die Reaktivierung der Wasserburger Altstadtbahn. Die nach einem Dammrutsch in den 1980er Jahren nicht mehr in Betrieb genommen wurde.
www.merkur.de/politik/wann-kommt-365-euro-ticket-bahn-gipfel-will-vieles-anpacken-12233488.html
< www.merkur.de/politik/wann-kommt-365-euro-ticket-bahn-gipfel-will-vieles-anpacken-12233488.html>

ICE am Bahnhof Mühldorf: Zulassung für Zugheizanlage

Einen seltenen Anblick erlebten Kunden der Mühldorfer Südostbayernbahn im April 2019: Zwischen all den Dieselloks und -Triebwägen stand da doch tatsächlich ein ICE.

Das erinnerte manche Beobachter des seit dem Jahre 1985 versprochenen zweigleisigen Ausbaues samt Elektrifizierung an Schlagzeilen wie „mit Tempo 200 ins Jahr 2000“ und die unzähligen, politischen Ankündigungen vom Ausbau des Fernverkehrs, mit der „Magistrale für Europa“, von Paris über Stuttgart 21, Ulm, Augsburg, München, Mühldorf, Salzburg, Wien bis Budapest.
Dieser Ausbau der Bahn, der in Zukunft manche Flugverbindungen von Stuttgart oder München nach Wien klimaschonend ersetzen könnte, lässt aber noch einige Jahre auf sich warten.

Doch was hatte es mit dem ICE in Mühldorf am Inn auf sich?
Wie die Südostbayernbahn werbewirksam samt Bildern von der sogenannten Überführung mit einer Diesellok auf Facebook bekanntgab, stecke dahinter „die Zulassung dieses Types“. Dies betreffe die „Zugheizanlage“ dieses ICE. Das „besondere an dieser Anlage“ wäre, so die SOB weiter, „dass diese nicht mit Bahnstrom (16 2/3 Hz) gespeist“ würde, „sondern mit 50 Hz“. „Und dafür“, so die SOB Sozial-Media-Spezialisten, „benötige der ICE eine Zulassung“.
Die kann wohl nur im Bahnwerk in Mühldorf ausgearbeitet werden, einem Werk eines Diesel-Bahn-Netzes mit dem Linienstern Mühldorf, das komplett ohne ‚Bahnstrom‘ agiert.

Bis denn wohl wirklich Züge mit „Bahnstrom“ nach Mühldorf fahren, werden wohl noch mehrere Jahre ins Land ziehen.

Ex- Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) äußerte kürzlich auf einer Informationsveranstaltung zum Ausbau samt Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf-Freilassing: Das Projekt, das mehrere Planungsphasen durchlaufe, befände sich „aktuell erst in der Vorplanung, in der im Grunde noch nichts konkret“ entschieden wäre. Laut örtlichen Medienberichten (Südostbayerische Rundschau) äußerte Ramsauer, dass erst bis spätestens „zum Jahr 2030 mit tatsächlichen Planungen begonnen“ werde.