Mit diesem Trick soll die S-Bahn auf der Stammstrecke pünktlicher werden | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/muenchen-mit-diesem-trick-soll-s-bahn-auf-stammstrecke-puenktlicher-werden-10322376.html

S-Bahn München: Stammstrecke gesperrt – Handtasche war Grund für Polizeieinsatz

Die Weltstadt mit Herz wird zum Millionen-Dorf, wenn die alte S-Bahn-Stammstrecke aus den 1970er Jahren durch den modernen Menschen zum Erliegen kommt.
Seither wurde viel geredet, geplant und wenig getan.
Beinahe ulkig, wenn dann in der Trambahn, die neben der U5 als einziger Ersatz fungiert, Hektik ausbricht und um Plätze gerungen wird. Da werden die Landeshauptstädter fast zu gewaltätigen Tieren.
Wird alles besser, liebe Münchner & Pendler, mit dem 2. Tunnel. Irgendwann in zehn Jahren 😉
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zwischen-hackerbruecke-und-ostbahnhof-polizeieinsatz-am-hauptbahnhof-stammstrecke-gesperrt.4029d08e-8783-4c92-876b-fc16d18f7721.html

Tarifreform – Neuer MVV-Innenraum soll größer werden Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/tarifreform-neuer-mvv-innenraum-soll-groesser-werden-1.4157230

Oktoberfest: Zusätzliche Züge und S-Bahnen – München – Süddeutsche.de

Einmal im Jahr, über einen gewissen Zeitraum, präsentieren sich die Öffis in München so, wie sie die Städter und Speckgürtler gerne das ganze Jahr über hätten.
Quasi ne Moden-Schau. Die S-Bahn als Mager-Model.
So toll könnte München sein… Wenn!
www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-bahn-konzept-1.4133628

Großveranstaltungen trotz S-Bahn Sperrung Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-eine-pause-die-ungelegen-kommt-1.4122566

Genauere Beschreibung der Machbarkeitsstudie Bahnausbau München vom 23.8.2018

Interessant sind vor allem:
„Einbindung weiterer Regional-S-Bahnen: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen (Landshut, Augsburg, Buchloe). Um auch auf anderen Pendler-Relationen die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind weitere Regional-S-Bahnen aus der Metropolregion zu untersuchen (z.B. Rosenheim, Dorfen, Pfaffenhofen, Kochel, Weilheim). Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Es wird bereits nachgedacht, dass auf den Linien nach Petershausen, Geretsried, Kreuzstrasse und Holzkirchen ebenfalls auf den 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen umgestellt wird:
„Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen: Die 2. Stammstrecke sieht auch die Nachbaubarkeit eines Südastes in Richtung Giesing vor. Der Südast schafft die Voraussetzungen, um auch Richtung Kreuzstraße und Holzkirchen einen 15-Minuten-Takt der S-Bahn und Express-S-Bahnen ermöglichen zu können. Auch mögliche Regional-S-Bahnen aus dem Oberland sollen über Holzkirchen und Giesing in die 2. Stammstrecke fahren können. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

„Ausbau S2 West Dachau – Petershausen: Um einen 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen auf der S2 ermöglichen zu können, bedarf es voraussichtlich zusätzlicher Infrastruktur.
Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
„Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen, so auch nach Buchloe. Um auch den starken Pendlerströmen aus Landsberg die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind die verkehrliche Wirkung sowie Ange-botskonzepte und Infrastrukturbedarf zu ermitteln.“
Beim Ausbau der Strecke München-Freising ist die Bestandsstrecke neben der Strecke entlang der A92 noch nicht aus dem Rennen:
„Ausbau München – Freising – Landshut: Hier liegt bereits eine Machbarkeitsstudie für eine Neubaustrecke vor. Ungeachtet dessen sind auch leistungssteigernde Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke zu prüfen. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Ausbau Südring wird auch für S-Bahn in Betracht gezogen:
„Ausbau Südring: Zur noch besseren ÖV-Erschließung südlicher Stadtquartiere soll auch S-Bahnverkehr auf dem Südring in Betracht gezogen werden. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Schade ist, dass der Bahnhof Menterschwaige erwähnt wird, der Bahnhof Harras jedoch nicht:
„Bahnhalt Menterschwaige: SPNV-Erschließung von Untergiesing-Harlaching und Grünwald, Verknüpfung mit der Tram 25. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

Haidhausen – Nichts dran an Gerüchten zur 2. Stammstrecke am Ostbahnhof – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/haidhausen-nichts-dran-an-geruechten-1.4096836

Bus, Tram und U-Bahn: ÖPNV: SPD fordert USB-Buchsen in Verkehrsmitteln Abendzeitung München

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bus-tram-und-u-bahn-oepnv-spd-fordert-usb-buchsen-in-verkehrsmitteln.48ee51a4-f27a-440a-8e9f-4f1523ec3eb1.html

S-Bahn in München soll schneller ausgebaut werden – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-s-bahn-ausbau-schneller-1.4088934

Heftige Kritik an MVV-Tarifreform – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/mvv-tarifreform-der-grosse-wurf-ist-es-nicht-1.4064891

Bahn verspricht weniger Belastungen für Münchner Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-bahn-verspricht-weniger-belastungen-fuer-innenstadt-1.4052014

Europa hat versagt & Deutschland ist schuld – in Sachen Bahn-Ausbau und Verkehrwende

Wie Berlin die EU-Nachbar-Staaten seit langem hängen lässt!
Vielen EU-gläubigen Bundesbürgern (und die Medien sowieso) kann derzeit nur Mitleid geschenkt werden. Nämlich all jenen, die derzeit so sehr auf Europa und europäische Lösungen hoffen und damit auf die Zukunft der EU, dem gemeinsamen Europa! Doch schon in anderen Bereichen hat Europa versagt oder sich nicht durchgesetzt und gerade Deutschland mit seiner Berliner Bundesregierung, seit der Jahrtausendwende ist „Schuld“ daran. Farblich haben sich dem alle Koalitionsfarben in Berlin die Hände geschüttelt.
Der grüne Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter und Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, sagten einmal, die „Bundesregierung kündigt europäische Zusammenarbeit bei EU-weiter Stärkung der Schiene auf“ (_http://www.michael-cramer.eu/aktuelles/detail/bundesregierung-kuendigt-europaeische-zusammenarbeit-bei-eu-weiter-staerkung-der-schiene-auf/_ ). Von Politikern aus dieser Richtung oder deren Mitarbeitern war in der Vergangenheit zudem zu vernehmen, Deutschland würde es mit dem Einhalten europäischer Vereinbarungen bezüglich Ausbau der Schiene nicht ganz so ernst nehmen, wie andere EU-Länder…
Das war schon so, als die SPD den Bundesverkehrsminister stellte (1998-2009) und zog sich wie ein roter Faden durch, als die Schwarzen von der bayerischen CSU das Zepter übernahmen (2009-2018). Eine längst nicht mehr im Amt weilende EU-Dame der Kommission meinte sogar einmal: Im Norden Deutschlands würde in Sachen Schiene mehr gebaut, als im Süden der Republik. Als ob an den Alpen –  Europas Verkehrswege gen Mittelmeer enden würden, als ob Europa am Münchner Sack-Bahnhof enden würde. In Berlin werden die Seehäfen an der Adria für denExport-Weltmeisters Deutschland als weniger wichtig erachtet, für die heimische Wirtschaft, als die Seehäfen im Norden (www.merkur.de/lokales/erding/bahnausbau-warten-ende-schrecken-1578755.html ).
So hingen, bedauerlicherweise, gewisse Faktoren mit Untersuchungen zu Schienenausbauten über den Bedarf an Ausbaumaßnahmen über all die Jahre zusammen.
Als Bundesverkehrsminister a.D. Tiefensee (SPD) den Großraum München untersuchen ließ, welcher Bedarf hier in Sachen Bahn-Ausbau nötig wäre, kürzte er rigoros Ausbau-Pläne, die teils seit Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geplant waren. Tiefensee und dessen Gutachter waren der Meinung: Wer im Raum München zusätzliche Gleise für die S-Bahn oder den Nahverkehr will, solle das selbst bezahlen. Er meinte damit das Land Bayern. Der Bund sah die Ausbaumaßnahmen für den Güter- oder Fernverkehr als nicht notwendig an. Tiefensee und die SPD beerdigten damit damalige Pläne in Sachen Schiene gen Ost-Europa und Brenner. Und die Grünen als damaliger Teil der Bundesregierung stimmten zu!
Übernommen hat diese Kürzungen ein Mann von der CSU aus Oberbayern: Ex-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Der wollte gen Brenner-Basistunnel vom Münchner Ostbahnhof bis Grafing einen neuen Tunnel, mit zwei weiteren Gleisen, unter den bereits vorhandenen vier Gleisen bauen (www.merkur.de/bayern/brenner-zulauf-vier-gleise-riesentunnel-1300449.html ).
Ursprünglich sollte eigentlich der Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing die Bahnstrecke München-Rosenheim (-Salzburg) entlasten, um den Mehrverkehr durch Güter auf der Schiene gen Brenner-Basistunnel zu ermöglichen (www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/4074495.pdf ).
Der Ausbau München-Mühldorf-Freilassing lässt wohl mindestens bis zum Jahr 2030 auf sich warten, ganz so, als ob die Verkehrspolitiker in Berlin nie geglaubt hätten, dass die Österreicher den Brenner-Tunnel unter den Alpen tatsächlich bauen… In Berlin wurden die Ideen in Sachen Schienen-Verkehr der Nachbarländer schon immer abgelehnt. Deutschland ließe seine EU-Nachbarn im Regen stehen.
Wer darüber nachdenkt, dem fällt unweigerlich die „Magistrale für Europa“ von Paris über Stuttgart 21, Augsburg, München, Salzburg, Wien bis Budapest ein: Die Franzosen sind bis zur Grenze mit Ausbau-Maßnahmen längst fertig, Stuttgart 21 wird gebaut und soll bis Ulm eine Schnellfahrstrecke bringen.
Nur in Bayern, ging nie etwas voran. Die in Berlin haben darüber wohl gelacht. Als ob in Bayern Europa enden würde…
Einzig der Teil Augsburg-München wurde ausgebaut und ertüchtigt, ansonsten hinkt die wirtschaftliche Nummer eins unter den Bundesländern weit hinterher, nicht nur gen Brenner-Basistunnel.
Die Bedeutung des Südens der Republik, des Güterverkehrs über die Alpen an die Adria-Häfen oder den West- Ost-Bahn-Verkehr nahm in Berlin niemand ernst. Egal ob schwarz, rot oder grün.
Kein Wunder, dass sich Länder wie Österreich, die wesentlich mehr in die Schiene investiert haben und investieren, um den Lkw-Verkehr einzudämmen, mittlerweile dagegen wehren. Vorschläge aus Deutschland? Wer nimmt die noch ernst?
Die in Berlin machen zu wenig Geld locker, in Sachen Bahn-Ausbau, europäische Lösungen samt EU-Fördertöpfen werden vernachlässigt: Im Süden Deutschlands endet die Berliner Republik, wer will in Sachen Verkehr schon „europäische Lösungen“?
Dazu müsste die Obrigkeit in der Bundeshauptstadt zugeben, dass andere EU-Länder längst weiter sind, in Sachen Schiene, vor Flügen oder Straßen-Ausbauten, mit Ideen und Maßnahmen, als der eigentliche „Nabel der Welt“ der EU-Politik – in Berlin.

Modernisierung: In der Münchner S-Bahn wird es kuschelig | Oberbayern | Nachrichten | BR.de

www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/in-der-muencher-s-bahn-wird-es-kuschelig-100.html

Neuer MVV-Chef hat keine Ahnung über 2. Stammstrecke

Am 1. Oktober löst Dr. Bernd Rosenbusch, der gegenwärtige Chef der BOB, jenes Unternehmen, welche die Züge von München nach Lengries, Tegernsee und Bayrischzell betreibt, Alexander Freitag als MVV-Geschäftsführer ab. Allerdings verbreitet er in seiner jetzigen Funktion Illusionen über die Zukunft der BOB. Als Argument für die Elektrifizierung der BOB bringt er an, dass er die BOB durch die 2. Stammstrecke führen möchte. Siehe Merkur vom 1.7.2018: www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/infrastruktur-bob-setzt-auf-neue-dieselloks-ab-2020-9996337.html Eine Einfädlung der Bayerischen Oberlandbahn in die 2. Stammstrecke ist jedoch unmöglich. Diese taucht bereits vor der Donnersberger Brücke in den Untergrund ab, eine Einmündung der Strecke aus Holzkirchen über Solln ist nicht vorgesehen. Auch über den Ostbahnhof kann die BOB nicht in die 2. Stammstrecke fahren, denn diese erreicht erst am Leuchtenbergring das Ende des Tunnels. Eine Abzweigstelle von der 2. Stammstrecke zur St. Martin-Str. wird zumidest in den nächsten 30 Jahren wohl nicht realisiert.

Schöner pendeln von München nach Černý Kříž – Bayern – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/verkehr-schoener-pendeln-nach-ern-k-1.4017251

Schock-Gutachten zu Zweiter-Stammstrecke: Noch sechs Jahre länger SChaos?

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zweite-stammstrecke-schock-gutachten-noch-sechs-jahre-laenger-s-bahn-chaos.8f94fa85-97cc-4736-8ce0-81897ddb68e5.html

Kommt die zweite Münchner S-Bahn Stammstrecke mit vier Jahren Verspätung? | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/kommt-zweite-muenchner-s-bahn-stammstrecke-mit-vier-jahren-verspaetung-9973647.html

2. Stammstrecke in München: so schlimm ist die Fehlplanung der Bahn | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/2-stammstrecke-in-muenchen-so-schlimm-ist-fehlplanung-bahn-9938224.html

Die Kehrseite des Booms: München vor dem Verkehrskollaps

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.verstopfte-strassen-volle-zuege-die-kehrseite-des-booms-muenchen-vor-dem-verkehrskollaps.445a03d7-47a6-4210-961c-aabbfda55845.html

2. Stammstrecke München: Station am Hauptbahnhof falsch geplant? | Zweite Stammstrecke

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/zweite-stammstrecke-sti732792/2-stammstrecke-muenchen-station-am-hauptbahnhof-falsch-geplant-9873205.html

Areal an der Poccistraße: Hier kommt Münchens neuer Regionalbahnhof hin | Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Merkur, 4.5.2018: www.merkur.de/lokales/muenchen/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/areal-an-poccistrasse-hier-kommt-muenchens-neuer-regionalbahnhof-hin-9842805.html

MVV-Reform wegen Streits um das neue München-Ticket ausgebremst | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/mvv-reform-wegen-streits-um-neue-muenchen-ticket-ausgebremst-9853890.html

Fahrgastverband PRO BAHN schreibt Brief an Ministerin Aigner: SFahrgäste müssen wieder in den Mittelpunkt rücken

München, 8. Mai 2018
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat in einem Brief an die bayerische Verkehrsministerin Aigner eine kundenfreundlichere Haltung der Verantwortlichen bei der S-Bahn München angemahnt. PRO BAHN beklagt zu viele Störfälle durch mangelhafte Infrastruktur, die unzureichende Information der Fahrgäste, sowie den Umgang mit Störungen und Bauarbeiten im S-Bahn-Netz. Konkreter Anlass für den Brief ist die Sperrung der Stammstrecke am kommenden Wochenende.
Im Gegensatz zum letzten Jahr sind für 2018 gleich fünf solcher Wochenendsperren geplant. Außerdem gehen die Maßnahmen zum wiederholten Mal über die Stammstrecke hinaus. So wird bei den Linien S 1 und S 2 gleichzeitig der Fahrplan auf den Außenästen eingeschränkt. Damit werden ausgerechnet die Fahrgäste zweier Problemlinien getroffen, die gerade wegen der Entgleisung in Riem und einer verlängerten Baustelle in Freising schwierige Tage hinter sich haben. Schaut man auf die sechswöchige Sperrung der S 1 im Sommer, liegen allerdings noch mehr schwierige Tage vor den Fahrgästen.
Nicht nur durch die Vorfälle in Riem und Freising sind die Fahrgäste in einer Art Dauerfrust wegen der schlechten Angebotsqualität der Deutschen Bahn (DB). Auch in den Ausbauplanungen des Bahnknotens Münchens zeigt sich keinerlei Perspektive, dass sich die Verhältnisse auf den Außenästen von S 1 und S 2 nachhaltig bessern könnten. Zu den häufigen Ausfällen schreibt der Fahrgastverband, dass die wirtschaftliche Situation der S-Bahn München offensichtlich so gut sei, „dass man bei der DB lieber auf Zugfahrten verzichtet, anstatt Bauarbeiten so zu organisieren, dass die Nachteile für die Fahrgäste minimiert werden“.
Der Fahrgastverband PRO BAHN bittet Ministerin Aigner, Druck auf die DB auszuüben, damit das Unternehmen die Belastung der Bahnkunden in Zukunft stärker bei seinen Planungen und Entscheidungen berücksichtigt. Die Verquickung der vom Freistaat beauftragten S-Bahn mit den für die Schieneninfrastruktur zuständigen Konzernteilen der DB behindere die Diskussion der Probleme im S-Bahn-Verkehr und eine fahrgastorientierte Angebotsgestaltung. Außerdem soll die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag der Staatsregierung den S-Bahn-Verkehr bestellt, in die Lage versetzt werden, den Bahnunternehmen „stärker auf die Finger zu schauen“. Fehlentwicklungen wie bei den Stammstreckensperrungen, bei Baumaßnahmen oder bei der Behandlung von Störfällen sollen bereits frühzeitig erkannt und verhindert werden.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V., Andreas Barth

SStammstrecke für 54 Stunden gesperrt  | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/muenchen-s-bahn-stammstrecke-fuer-54-stunden-gesperrt-9852307.html

Poccistraße: Regionalzughalt – kommt in Fahrt – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/regionalzughalt-neuer-halt-kommt-in-fahrt-1.3967860

Isental-Autobahn A94: Das Ende der Diesel-Bimmelbahn GmbH-DB-Töchter in Mühldorf?

Entlang der eingleisigen Diesel-Bahn GmbH-Töchter der DB AG aus Mühldorf am Inn, wird fleißig gebaut: Ab Herbst 2019 ist sie fertig, die sogenannte Isental-Autobahn A94 und dann – ist die Bimmelbahn deutlich langsamer, als die Fahrt mit dem Pkw nach München. Von ehemals 15.000 Pendlern im vergangenen Jahrzehnt büßte die Mühldorfer Südostbayernbahn schon einige ein, 13.000 sind es laut letzten Zahlen noch, die täglich zwischen Mühldorf und München pendeln. Diese Zahl dürfte weiter nach unten gehen und damit noch mehr Pkws täglich nach München rollen. Schuld haben dabei nicht nur die Politik, die dem Autobahn-Bau mehr Priorität einräumte, als dem Bahn-Ausbau, sondern auch die Bahn selbst.
Das beginnt in Mühldorf, wo Bahn-Manager Christoph Kraller und Konsorten nur wenig über ihre Stammkunden wissen oder wissen wollen und im sogenannten Kundenbeirat mit denen reden, deren uralt-Pkw kein adäquater Ersatz zur SOB sein wird. Andere Kunden sind froh, wenn es endlich eine Alternative zur Bahn gibt, die zuverlässiger fährt und einen enormen Zeitgewinn und vor allem Privatsphäre verspricht. Freizeit, Lebenszeit, Lebensqualität, von all dem, kann in den Zügen der SOB keine Rede sein.
Alleine die Annahme, alle Pendler würden rund um den Ostbahnhof arbeiten oder in München ohnehin keinen Parkplatz finden, wie SOB-Chef Kraller vor Jahren in einem persönlichen Gespräch äußerte, sind schon fast bemitleidenswerte Aussagen von Managern, die längst den Bezug zur Realität verloren haben, zur Stammkundschaft und den Menschen im Lande.
Unvergessen bleibt dabei, wie die SOB-Obrigkeit aus Angst das ‚Laufen‘ lernte, als es vermehrt Beschwerden über Verspätungen diverser Pendler-Züge vom Münchner Haupt- zum Ostbahnhof gab: Da wollten die SOB-Manager am Bahnsteig Rede und Antwort stehen und als just in dem Moment erneut eine Verspätung auf der Anzeige erschien, wurde das behäbige Pendler-Volk, wie Kühe beim Bergwandern: Plötzlich machten diese Pendler einen Schritt auf die ‚Macher‘ der Bahn zu, die fühlten sich bedrängt, deren Adrenalin stieg in dem Moment, manch einer begann zu laufen und musste einsehen: Die Eisenbahner-Welt ist weitab der Vorstellung der Kundschaft mit pünktlichen Bahnen und sicheren Anschlusszügen.
Diese Kundschaft aber – kann sich scheinbar Schöneres vorstellen, als weiterhin Freizeit und damit Lebenszeit in der Bahn zu verlieren. Da mögen die Manager plötzlich Innovationen für die Zukunft entwerfen, der Alltag sieht einfach trist aus: Großraum-Abteile, in denen eine schrille Stimme dafür sorgt, dass bis zu 40 weitere Insassen keine Privatsphäre haben, sondern sich die geistigen Ausfälle ganzer Berufsstände täglich hören müssen.
Wenn dabei noch der Handy-Akku leer wird, umso schlimmer, solche Akkus können zwar neuerdings selbst im Stadtbus in Mühldorf auf dem Weg zum Bahnhof geladen werden – nicht aber in den hochmodernen Zügen der SOB. Die Eisenbahner haben von USB-Ladestationen noch nichts gehört, sinnfrei gibt es dafür neuerdings reservierte Parkplätze vorm Bahnhof für E-Autos samt Tankstelle. Doch gerade beim nach wie vor schlechtem Mobilfunk-Empfang auf der Bahnstrecke Mühldorf-München, würde mancher lieber Youtube streamen oder Netflix gucken, als sich die Storys von Eisenbahn-Junkies anhören zu müssen, auf dem Weg oder von der Arbeit.
Kein Wunder also, dass die Züge im Winter voller und im Sommer leerer werden. Manch einer steht dann doch lieber im Stau, als sich in Schrittgeschwindigkeit Bahnsteig-Sanierungen zwischen Markt Schwaben und München Ost ansehen zu müssen. Die waren ohnehin beim viergleisigen Ausbau (Gott hab ihn seelig), irgendwann gegen Ende der 90er Jahre vorgesehen und durchgeplant, nur fiel all das Berliner-Spar-Orgien zum Opfer.
Die nächsten traurigen Gestalten müssen nebenbei, gerade bei Verspätungen, jeden Tag mit ansehen, wie ihnen die S-Bahn zum Flughafen der Linie acht vor der Nase davon fährt. Diese S-Bahn fährt ja nur zu Arbeitsplätzen von Medienunternehmen wie Sky, den BR-Fernsehstudios, Pro7/Sat1 und dergleichen… Wer selbst zum Flughafen muss, nimmt wohl nur im Urlaubsfall die Südostbayernbahn. Wer öfter ins Erdinger Moos fährt, wählt den Pkw. Damit braucht man von Mühldorf aus nur die Hälfte der Zeit, der Parkplatz am Airport ist sicher, mit der SOB dauert der Weg dahin- ohne Puffer- länger und ob man pünktlich ankommt, weiß der geneigte Fahrgast ohnehin nie.
Da kann die Bahn schon damit werben, in vier Stunden von München nach Berlin zu düsen – das Hauptproblem, pünktlich am Hauptbahnhof in München anzukommen, bleibt aus allen Himmelsrichtungen gleich.
Der Flieger als bessere Alternative samt Fahrt mit dem Pkw ins Erdinger Moos ist genau das, wovon Kraller & Co. und all die anderen Bahn-Manager in Bayern keine Ahnung haben. Oder haben wollen. Manchmal bleibt der Eindruck, die Bahn will den Status Quo nicht sehen, dafür sprießen wahnwitzige Ideen, die unterm Strich nichts besser werden lassen.
Zumindest in den nächsten zehn Jahren. Was dazu führt, dass ganze Generationen mit dem Thema Bahn abgeschlossen haben und sich nur nach einem sehnen: Ruhe, Zeit für sich, weniger ÖPNV-Mitmenschen, vor allem aber planbar und pünktlich anzukommen. Der Ruf der Bahn ist da nicht mehr zu retten.

S-Bahn-Gipfel von Merkur und tz im Live-Ticker | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/s-bahn-gipfel-von-merkur-und-tz-live-ticker-podiumsdiskussion-9773827.html

Umbau am Münchner Hauptbahnhof – Zugang am Gleis 11 zum „Holzkirchner Flügelbahnhof“ zeitweise gesperrt

Die Bahn teilte es vor ein paar Tagen ‚lapidar‘ in einem kurzen Satz mit, während derzeit am Münchner Hauptbahnhof die Fahrgäste stöhnen. Mit Koffern quälen sich die Leute wie Ameisen die Rolltreppe gen Bayerstraße und dann an den angrenzenden Gebäuden vorbei wieder in die ‚Haupthalle‘ des Münchner Hauptbahnhofs.

Der Weg von der sogenannten ‚Haupthalle‘ zum Flügelbahnhof und den Gleisen 5 bis 10 hat sich durch diese Bauarbeiten fast ‚verdoppelt‘, man merkt, dass die Verfasser solcher Meldungen bei der Bahn selbst nie derlei Wege öfter in Kauf nehmen müssen…

So ganz nebenbei – zur Belustigung des Bildes: Eigentlich hätte rechts neben Gleis 11 an der Haupthalle vorbei irgendwann der Transrapid zum Münchner Flughafen „einschweben“ sollen, erzählt man sich. Hier sei an die legendäre Rede eines vergangenen Bayerischen Ministerpräsidenten der CSU erinnert: „In zehn Minuten…“ – auch das ein Märchen Münchner und bayerischer Verkehrsversprechen…

Südostbayernbahn-News vom 29. März 2018:

„Aufgrund der Umbauarbeiten an Gleis 11 und dem Zugang zur Haupthalle kommt es vom 3. bis 24. April 2018 zu folgenden Gleisverlegungen von der Haupthalle auf den Flügelbahnhof: – RB 27015/27017: Abfahrt in München Hbf um 7:06 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 11) – RB 27063: Abfahrt in München Hbf um 19:46 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 13) – RB 27075: Abfahrt in München Hbf um 23:28 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 11)
– RB 27014: Ankunft in München Hbf um 6:37 Uhr kommt auf Gleis 8 an (ursprünglich Gleis 11) – RB 27066: Ankunft in München Hbf um 23:00 Uhr kommt auf Gleis 8 an (ursprünglich Gleis 11)
Auch innerhalb der Haupthalle und des Holzkirchner Flügelbahnhofs werden bei einzelnen Zügen die Gleise geändert.
Bitte beachten Sie: Zeitweise kann der Holzkirchner Flügelbahnhof wegen der Bauarbeiten nicht über den Zugang von Gleis 11 erreicht werden. Der Zugang ist nur über die Bayerstraße außerhalb des Bahnhofsgebäudes möglich. Die genaue Wegführung wird ausgeschildert.“

Umbauarbeiten Holzkirchner Flügelbahnhof: Gleisänderungen am Münchner Hbf

Aufgrund der Umbauarbeiten an Gleis 11 und dem Zugang zur Haupthalle kommt es vom 3. bis 24. April 2018 zu folgenden Gleisverlegungen von der Haupthalle auf den Flügelbahnhof: – RB 27015/27017: Abfahrt in München Hbf um 7:06 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 11) – RB 27063: Abfahrt in München Hbf um 19:46 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 13) – RB 27075: Abfahrt in München Hbf um 23:28 Uhr fährt von Gleis 8 (ursprünglich von Gleis 11)
– RB 27014: Ankunft in München Hbf um 6:37 Uhr kommt auf Gleis 8 an (ursprünglich Gleis 11) – RB 27066: Ankunft in München Hbf um 23:00 Uhr kommt auf Gleis 8 an (ursprünglich Gleis 11)
Auch innerhalb der Haupthalle und des Holzkirchner Flügelbahnhofs werden bei einzelnen Zügen die Gleise geändert.
Bitte beachten Sie: Zeitweise kann der Holzkirchner Flügelbahnhof wegen der Bauarbeiten nicht über den Zugang von Gleis 11 erreicht werden. Der Zugang ist nur über die Bayerstraße außerhalb des Bahnhofsgebäudes möglich. Die genaue Wegführung wird ausgeschildert.
Ihre Südostbayernbahn

Zugausfälle – Münchner S-Bahn erhält Rüffel von oben Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zugausfaelle-schwerer-rueffel-fuer-die-pannen-s-bahn-1.3887056