http://www.merkur-online.de/aktuelles/wirtschaft/die-bahn-wird-bestraft-4306775.html
Kategorie: Oberbayern
Neufahrner Kurve: „Entwicklungskonzept Bahnknoten München“ – politische Wortklauberei
Auf Formulierung kommt es an. Deshalb sticht den Beobachtern der politischen Versprechen über Bahnprojekte in Bayern -fünf Jahre nach einem Landtagsbeschluss- eine neue Formulierung ins Auge. Das im Jahr 2009 groß angekündigte „Konzept“ der Bayerischen Staatsregierung „Bahnknoten München“ erhält nun eine neue Bezeichnung, pünktlich zum Spatenstich der „Neufahrner Kurve“ im Jahr 2014.
Die Neufahrner Kurve ist eines der billigeren Projekte des „Konzeptes Bahnknoten München“ und, sechs Jahre nachdem der Landtag den Beschluss für das „Gesamtkonzept“ und die „Flughafenanbindung“ gefasst hat, ist nun tatsächlich Baubeginn.
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Alles bereit für den Stundentakt Wasserburg – Grafing
Meridian-Züge von GDL-Streik nicht betroffen | Landkreis Rosenheim
Wettlauf gegen die Bürokratie: Hochwasser-Angst in Freilassing an der Bahnbrücke zu Salzburg
Sie verursachte das Hochwasser im letzten Jahr: Die zweigleisige Eisenbahnbrücke zwischen Freilassing und Salzburg. Nun soll eine neue, zusätzliche Brücke kommen, für das 3. Gleis zwischen der Mozart- und der bayerischen Grenzstadt. Aber der Hochwasserschutz bleibt außen vor.
Ein Wettlauf gegen die Bürokratie- keiner fühlt sich zuständig… Eigentlich nichts Neues, beim „Bahnausbau“ München- Mühldorf- Freilassing (- Salzburg). Beispielhaft sind zudem die Aussagen der bayerischen Verkehrspolitiker…
Video: Wettlauf gegen die Bürokratie: Hochwasser-Angst in Freilassing | quer vom BR
siehe auch:
„Der Saalach mehr Raum geben“
http://youtu.be/73LgXQi8JeA?list=UUAeXKE-3J-6u68tO5Oafyag
KV-Terminal Burghausen: Steinberger sieht „Licht am Ende des Tunnels“
Arbeitsplatz in Bahnhofsnähe: Das Glück auf keine S- oder U- Bahn mehr angewiesen zu sein

Wenn die S- Bahn- Stammstrecke in München still steht, sieht er es fast von seinem Büro aus. Ein Pendler- Kollege hat nach vielen Jahren in einigen Münchner Stadtteilen einen Arbeitsplatz am Ostbahnhof ergattert und ist froh darüber, auf keine S- oder U- Bahn mehr angewiesen zu sein.
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Neues Stellwerk in Steinhöring wird in Betrieb genommen: Busse statt Züge zwischen Ebersberg und Wasserburg
IHK unterstützt Bahnausbau und B15neu | Burghausen
Wasserburg: Ausweitung des MVV-Bereich auf Filzenexpress? | Wasserburg
Projekt RegionalBahn Rupertigau, Zugspitzbahnerweiterung und Wendelsteinbahnerweiterung
Salzburg per Bahn: Richtig an- und eingebunden werden die österreichischen Nachbarn nicht

Die Bahn- Manager und Macher in der Münchner Zentrale an der Donnersberger Brücke werben für vieles: Bergtouren mit der Bahn zum Beispiel oder Ausflüge am Wochenende. Doch außer von München direkt in den Süden sieht es mau aus, mit entsprechenden Bahn- Angeboten. Während die DB Regio großspurig Broschüren verteilt, wie toll die Fahrgäste mit der Werdenfelsbahn in die Berge kommen, lässt die Mühldorfer Südostbayernbahn die Berge rund um Salzburg, Bad Reichenhall und Berchtesgaden sprichwörtlich „links“ liegen. Dabei käme der Chef der Südostbayernbahn, Christoph Kraller, eigentlich aus der Region Traunstein.
Ein besonderes Ärgernis ist vor allem die Bahnlinie Mühldorf- Salzburg. Die im Jahr 2014 immer noch „nur“ im völlig überholten zwei- Stunden- Takt bedient wird und am frühen Abend den Verkehr einstellt. Fast so, als wolle die Bayerische Eisenbahn Gesellschaft mitsamt den Politikern in München und der Region nicht, dass der Raum Salzburg besser zu erreichen wäre. Oder Berchtesgaden.
Neue Umweltministerin: Begeisterung über Scharfs Blitzkarriere | Lkr. Erding
Burghausen: Die Probebetriebsgenehmigung für das KV-Terminal ist da
Planfeststellungsverfahren für Erdinger Ringschluss
Pressemitteilung des Staatsministeirums des Innern, für Bau und Verkehr vom 27.8.2014: https://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2014/291/index.php
Flughafenbus: FMG für 20-Minuten-Takt | Lkr. Erding
Bis zu 80 Millionen für Straße und Schiene | Flughafen
Wasserburg: Pro Bahn Veranstaltung | Wasserburg
A94 und Bahnausbau: Krach bei den Lokal- Politikern

Wie der Alt- Neuöttinger Anzeiger vor einigen Tagen berichtete, beginnen derzeit einmal mehr parteipolitische Machtspiele in der Region.
Der Mühldorfer Ex- Bürgermeister und SPD- Landtagsabgeordnete Knoblauch soll die Jahreshauptversammlung des Vereins „Ja zur A94“ bewusst ungünstig terminiert haben.
Knoblauch wollte eine Satzungsänderung, dass sich die Verein künftig neben der A94 auch um die Belange des Bahnausbaues München- Mühldorf kümmern könnte.
Als einzige Vertreterin von Abgeordneten und sonstigen Mandatsträgern aus Bundes- und Landtag konnte Ingrid Heckner (CSU) an der Versammlung kurzfristig teilnehmen.
Heckner verlas einen Brief des Altöttinger CSU- Landrates Schneider, in dem sich Schneider gegen die Satzungsänderung aussprach.
Hintergrund sei, dass die Landräte einen eigenen Verein gründen wollen, der sich dem Bahnausbau widmen soll. Federführend soll hier die Politik im Raum Erding sein, da deren Belange durch die Flughafen- Anbindung via Walpertskirchener Spange und Erdinger Ringschluss am meisten in Mitleidenschaft gezogen werden.
Laut Alt- Neuöttinger Anzeiger soll die Satzungsänderung des Vereins „Ja zur A94“ am Ende von der Tagesordnung gestrichen und vertagt worden sein.
Dritte Startbahn – Das Damoklesschwert muss weg – Freising
Verkehrskonferenz Oberbayern – Süd: Ausbau München-Mühldorf-Freilassing bedeutendstes Schienenverkehrsprojekt
Verkehrskonferenz Oberbayern Süd, 23.7.2014: „Im Bereich Schiene ist der zweigleisige Ausbau einschließlich der Elektrifizierung der Ausbaustrecke (ABS) 38 München – Mühldorf – Freilassing von größter verkehrspolitischer Bedeutung für die Bayerische Staatsregierung.
Für den Gesamtausbau laufen die Vorplanungen. Der zweigleisige Ausbau zwischen Altmühldorf und Tüßling sowie der dreigleisige Ausbau zwischen Freilassing und der österreichischen Grenze sollen bereits bis 2017 abgeschlossen sein.“
Die Pressemiteilung sehen Sie hier: http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/20140723_pressemitteilung_verkehrskonferenz_obbsued.pdf
Und die Präsentation hier: http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/20140723_praesentation_verkehrskonferenzoberbayernsued.pdf
Maut- Diskussion: Zuerst toben die Zelte, dann trübt sich der Himmel

Als Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer im Herbst des Jahres 2013 im Mühldorfer Weißbier- Zelt am Volksfestplatz vor seinen Untertanen sprach, grölten sie. Beim Thema Maut für Ausländer. Wenn die Einheimischen einmal im Jahr über den Brenner gen Italien fahren, müssen sie löhnen. Die Holländer mit ihren Wohnwägen auf unseren Straßen aber nicht.
Der Ministerpräsident traf hier des Volkes Seele, erntete Zustimmung als hätte er gerade Freibier versprochen. Denn in keinem anderen Landkreis spürt man förmlich, wie wichtig zusätzliche Gelder für die Infrastruktur wären. Der Bau der A94 zieht sich seit Jahren und die eingleisige und nicht elektrifizierte Bahnlinie zwischen Mühldorf und München fährt auf einem Geläuf, das sich seit dem Jahre 1900 kaum verändert hat.
„Keine Maut in Grenzregionen!“
Herrmann wehrt sich gegen Seehofers Maut-Rüge
Es wächst kein Gras darüber | Wasserburg
„Lex Wasserburg” wird es nicht geben | Wasserburger Stimme
Bundesverkehrswegeplan: Landshut- Mühldorf mit Verbindungskurve nach Freilassing?

1% des gesamtdeutschen Güterverkehres fährt alleine auf der Strecke Mühldorf- Tüßling. Viele Züge verkehren weiter nach München, einige wenige direkt über Landshut an die Seehäfen im Norden.
Wie die Passauer Neue Presse vergangene Woche berichtete („Wo in Ostbayern was getan werden muss“), gibt es neben dem Ausbau der Bahn Mühldorf- München weitere Wünsche für den neuen Bundesverkehrswegeplan in der Region.„Außerdem ist eine Variante mit einem zweigleisigen Ausbau zwischen Landshut und Mühldorf mit einer ein- bis zweigleisigen Verbindungskurve Mühldorf eingestellt.“ Heißt es in dem Artikel.
Gemeint wird damit wohl ein teilweise zweigleisiger Ausbau zwischen Landshut und Mühldorf sein, mitsamt einer Verbindungskurve von der Landshuter zur Burghauser-/ Freilassinger Bahnlinie. Damit könnten Güterzüge vom Chemiedreieck aus Burghausen über Landshut direkt an die Seehäfen in Norddeutschland verkehren, ohne am Bahnhof Mühldorf erst „wenden“ zu müssen.
Andererseits zeigt sich mit dem Wunsch des Ausbaues Landshut- Mühldorf und einer Verbindungskurve der hier oft geäußerte Gedanke nach einer Nord- Süd- Umfahrung für Güterzüge im Großraum München.
Diese Nord- Süd- Güterzüge müssen derzeit fast alle von Regensburg über Landshut, Freising durch die Stadt München (den Südring) verkehren. Würde die Strecke Landshut- Mühldorf ertüchtigt und eine Verbindungskurve zur Freilassinger Bahnlinie geschaffen, könnten künftig Nord- Süd- Güter zwischen den Seehäfen über die Strecke Regensburg- Landshut- Mühldorf- Freilassing und weiter gen Tauernbahn den Großraum München weiträumig umfahren.
Bahnkenner sagen seit langem, dass die Bahnstrecke Landshut- Freising München ausgelastet ist. Eine Anbindung an den Brenner- Basistunnel ist allerdings erst im südöstlichen Bereich über Rosenheim angedacht. Hier könnten künftig ebenso Güterzüge über Landshut- Mühldorf- Wasserburg- Rosenheim und weiter gen Brenner- Basistunnel verkehren.