Bahnausbau München – Mühldorf – Freilassing ABS 38

Ewige Versprechen zum Erdinger Ringschluss, Walpertskirchener Spange, der S- Bahn München u. dem Chemiedreieck

Meinung zur Aktion „ich war ein Münchner“ – Vorspielung falscher Tatsachen!

Samstag 20. April 2013 von Redaktion 1

Staatsregierung
http://www.bayern.de/Anlage10337216/BerichtdesZukunftsratsZukunftsfaehigeGesellschaft.pdf

(ab Seite 51, Analysen zum Verhalten von Pendlern)

Vor nicht allzu langer Zeit schimpfte eine junge Dame in einem Zug der Südostbayernbahn von Mühldorf nach München über ihren Mann. Der wollte nach Mühldorf ziehen, anstatt nach Rosenheim. Das Ergebnis: Er sei Stunden vor ihr im Freibad, während sie in den Bummelzügen der Südostbayernbahn ihre Freizeit vergeude. Den ganzen Beitrag lesen »

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In der S 2 zwischen Poing und Ostbahnhof bleibt’s eng

Donnerstag 2. August 2012 von Redaktion 1

Merkur-Online:  http://www.merkur-online.de/lokales/poing/zwischen-poing-ostbahnhof-bleibts-2441883.html

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Was folgt nach den gescheiterten Tunnel- Plänen in München?

Donnerstag 19. April 2012 von Redaktion 1

“PLAN A” – Das Konzept zur Ertüchtigung des Bahnknotens München

“PLAN A” – Das Konzept zur Ertüchtigung des Bahnknotens München

Kürzlich fragte ein Journalist: „Wenn sie fünf Wünsche frei hätten, welche Ausbaupläne müssten zuerst angepackt werden aus Ihrer Sicht?“
Das war am Tag, als der S- Bahn- Stammtunnel noch nicht ganz beerdigt war beziehungsweise Ministerpräsident Horst Seehofers Aussage „dieses Theater müssen wir beenden“ in den Medien stand.

Jetzt bleibt die Frage, was kommt nach dem Tunnel?

Welches Bauwerk, welche Baustelle werden die Politiker nun anpacken?

Was für Baustellen sind das überhaupt und wo zwickt es wirklich im Schienenverkehr um München?

Ist dafür überhaupt die Staatsregierung, also das Land Bayern verantwortlich, oder doch wieder der nicht gerade als „Münchner- Bahn- Kenner“ bekannte Bundesverkehrsminister Ramsauer aus Traunstein?
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Seehofer nach Stoiber zwischen Dieselloks und Tunnel-Plänen

Donnerstag 19. April 2012 von Redaktion 1

Die S- Bahn- München hat täglich 800.000 Fahrgäste. Fast 200.000 Menschen pendeln mit Regionalzügen von Rosenheim, dem Oberland, Garmisch, Buchloe, Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Mühldorf nach München. Den Weg zur Arbeit nach München prägt für diese Menschen nur eines: Tägliche Verspätungen. Verursacht durch die falsche Politik und ein mangelndes Konzept zum „Bahnknoten München“.

Horst Seehofer ist ein Fan der Eisenbahn. Zumindest hat er selbst eine Modell- Eisenbahn im Keller seines Garten- Häuschens. Auf Seehofers Bahn verkehren auch Diesel- Lokomotiven. Auf einer davon, Angela Merkel. Als Holz- Figur. Das erzählte irgendwer einem Journalisten und der schrieb darüber eine Story. Der Reporter bekam einen Preis, der ihm hinterher aberkannt wurde. Doch das Eisenbahn- Fabel des Horst Seehofer ist seither bekannt.

Es gab auch zahlreiche Gesprächsrunden zum Bahnknoten München. In der Staatskanzlei. Seehofer ließ sich von der Münchner CSU um Markus Blume und dem CSU- Stadtrat Georg Kronawitter ihre Ideen erklären. Alleine, er konnte gegen die Allmacht der S- Bahn- Tunnel- Lobbyisten im Landtag nicht konkurrieren.

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S- Bahn Ausbau: Seehofer muss nächstes Prestige-Projekt beerdigen!

Dienstag 17. April 2012 von Redaktion 1

inn-sider.de: Während der CSU- Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer aus Traunstein dieser Tage in Indien weilte, muss CSU- Chef Seehofer nach dem Transrapid zum Münchner Flughafen das nächste Prestige- Projekt seiner Partei beerdigen: Die 2. Stammstrecke für die Münchner S- Bahn, einen Milliarden teuren Tunnel, der die Bayerische Landeshauptstadt in 40 Meter Tiefe hätte durchqueren sollen.

Nach etlichen Medienberichten, nahm die Bayerische Staatskanzlei heute dazu Stellung:
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Konzept “Bahnknoten München” scheitert: CSU lädt alle Schuld bei Ude ab

Dienstag 17. April 2012 von Redaktion 1

Merkur-Online:

http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/s-bahn-stammstrecke-laedt-alle-schuld-mm-2280365.html

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Fehlendes Personal bei der S-Bahn München: Lokführer werfen Chefs Versagen vor

Freitag 30. März 2012 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fehlende-personalplanung-bei-der-s-bahn-lokfuehrer-werfen-chefs-versagen-vor-1.1321911

 

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S-Bahn-Ausfälle in München wegen Personalmangel: Lokführer dringend gesucht

Donnerstag 29. März 2012 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-ausfaelle-wegen-personalmangel-lokfuehrer-dringend-gesucht-1.1320839

 

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S-Bahn-Chaos in München und dem Umland: Wer ist schuld am Kurzschluss?

Dienstag 21. Februar 2012 von Redaktion 1

Merkur-Online:

http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/s-bahn-chaos-schuld-1609156.html

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Streit um die S-Bahn München: Wer zahlt wie viel? Argwohn in Niederbayern!

Dienstag 6. Dezember 2011 von Redaktion 1

Passauer Neue Presse:  Außerhalb Münchens sieht man mit Argwohn auf die Vorgänge. Etwa in Niederbayern: “Münchens Oberbürgermeister Ude sitzt beim Thema 2. Stammstrecke auf einem sehr hohen Ross. Viele Kommunen müssen Investitionen vorfinanzieren, bevor Fördermittel vom Bund oder Freistaat fließen. Bürgermeister kleiner Gemeinden gehen bei Projekten wie Kläranlagen oder Feuerwehrhäusern an ihre Leistungskraft. Gerade eine Stadt, die sich rühmt, reich zu sein, sollte dies dann erst recht können. Freistaat und Bahn tragen den Großteil der Kosten, obwohl vor allem München von der 2. Stammstrecke profitiert”, so Niederbayerns CSU-Chef Manfred Weber zur PNP. Weber weiter: “Wenn Ude sich weiter sträubt, seinen Beitrag zu leisten, erwarte ich von Wirtschaftsminister Zeil entschiedenes Handeln. Dann sollte das Geld des Freistaats in die ländlichen Räume fließen. Wir hätten gute Verwendung. Mir fallen allein in Niederbayern unzählige Projekte ein, die wir lieber heute als morgen mit weit geringeren Summen umsetzen können.”

 

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Zukunftsrat: Verkehrsnetz optimieren, aber nicht weiter vergrößern!

Mittwoch 23. November 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung: Genauso restriktiv stellt sich der Zukunftsrat die neue Verkehrspolitik vor. Das Verkehrsnetz solle optimiert, “aber nicht weiter vergrößert werden”, heißt es in dem Papier. Denn die Umweltbelastungen durch die permanent steigende Verkehrsflut seien massiv, beim CO2-Ausstoß genauso wie beim Lärm, beim Flächenverbrauch und bei der Zerschneidung der Landschaft.

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Bürger sauer: Bayerische Oberlandbahn-Strecken neu ausgeschrieben

Montag 21. November 2011 von Redaktion 1

Merkur-Online: Holzkirchen – Sämtliche Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) werden öffentlich ausgeschrieben. Das bedeutet: Künftig könnte auch die DB Regio die Strecken übernehmen – zum Unmut vieler Bürger.

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Münchner S-Bahn bis Rosenheim und Landshut?

Samstag 19. November 2011 von Redaktion 1

tz-online: München – Das ist Wasser auf die Mühlen all der Leute, die dringend den Ausbau des S-Bahn-Netzes fordern! Und: Es ist die Gelbe Karte für alle Politiker, die bremsen!

Berthold Huber, Vorstand für Personenverkehr bei der Deutschen Bahn, hat jetzt auf der bahnpolitischen Tagung Horber Schienentage in Horb am Neckar deutliche Erweiterungen der Netze in den großen Bahn-Knoten wie München gefordert. Huber: „Das S-Bahnsystem muss künftig schneller und weit ausgreifender in die Region fahren. Wir brauchen unter anderem S-Bahnsysteme bis Rosenheim, Landsberg, Weilheim und Landshut, weil sich die Siedlungsstrukturen ändern.“ Und: Die zweite S-Bahn-Stammstrecke, so Huber gegenüber der tz, könnte hier hilfreich sei. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kein Zuschuss für den S-Bahntunnel und U-Bahn Planegg: Planungsvariante ohne Rampe

Samstag 19. November 2011 von Redaktion 1

Abendzeitung-muenchen.de: Bund und Freistaat haben kein Geld. Haushaltsausschuss in Berlin verweigert Zuschuss für 2012 zum Bau einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke

Merkur-Online: Planegg – Die Verhandlungen zwischen der Gemeinde Planegg und dem Freistaat Bayern bezüglich der Kostenaufteilung für den Unterhalt für die U-Bahn stehen am Scheidepunkt.

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2. Tunnel in München: Die Flucht der S-Bahn-Landräte

Mittwoch 16. November 2011 von Redaktion 1

Merkur-Online: München – Es wird immer enger für das Milliardenprojekt zweiter S-Bahn-Stammstreckentunnel. Auch die Landkreise im MVV-Bereich lehnen eine Mitfinanzierung ab. Die Forderung, Alternativen anzugehen, werden lauter.

Mit ihrem „Nein“ stützen die Landkreise den Münchner OB, der eine Beteiligung der Stadt ebenfalls ausgeschlossen hat. Die Landkreise machten deutlich, dass „die Kommunen zu einem solchen Engagement weder berechtigt noch finanziell in der Lage seien“, so Ude am Dienstag. Die bayerische Staatsregierung verspreche seit 15 Jahren die Realisierung des Tunnels. Sie könne sich „ihrer Alleinverantwortung nicht mit durchsichtigen Schwarze-Peter-Spielereien entziehen“.

In der vergangenen Woche war klar geworden, dass der Bund kaum mehr als 200 Millionen Euro für das Zwei-Milliarden-Projekt bereitstellen wird. Immer unwahrscheinlicher wird damit, dass die Finanzierung der zweiten Stammstrecke noch auf die Beine gestellt werden kann. Derzeit klafft eine Finanzierungslücke von etwa einer Milliarde Euro.

Die Münchner CSU, die zuletzt immer wieder an die Stadt appelliert hatte, mitzuzahlen, rügte die Landräte am Dienstag für ihre Ablehnung. „Wenn es nun zum Schwur kommt, absentieren sich gerade die, die am vehementesten für die zweite Röhre Stellung bezogen haben“, erklärte Hans Podiuk, Vize-Chef der Rathaus-CSU.

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Kosten für die zweite Röhre in München: Landkreise wollen kein Geld für Stammstrecke geben

Mittwoch 16. November 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung: Statt mit dem Bau der zweiten Stammstrecke zu beginnen, schieben sich die Politiker die Schuld für das fehlende Geld nun gegenseitig zu: Oberbürgermeister Christian Ude bezeichnet den CSU-Vorschlag einer kommunalen Beteiligung an den Kosten als “durchsichtiges Wahlkampfmanöver” – und macht selbst damit Wahlkampf.

Ohnehin fehle nicht nur dem Bund das Geld – auch die Kommunen seien klamm, ergänzt Gottlieb Fauth (CSU) aus Ebersberg: Allein in die weiterführenden Schulen müsse sein Landkreis in den nächsten acht Jahren 80 Millionen Euro investieren – das entspreche “einem ganzen Jahreshaushaltsvolumen”.

Mit ihren Einwänden hätten die Landräte “zwar formal Recht”, entgegnet Schmid. Dennoch verlangten “die Bürgerinnen und Bürger eine Lösung für die drängenden Probleme bei der S-Bahn”. Ein “finanzpolitisches Hin- und Hergeschiebe” löse die Probleme nicht. Die Rathaus-FDP forderte, den zweiten Tunnel “endlich zu beerdigen”.

 

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Bahnausbau: Abenddämmerung bei der Staatsregierung in München

Sonntag 16. Oktober 2011 von Redaktion 1

Inn-sider.de: Abenddämmerung bei der Staatsregierung in München, so könnte man die derzeitigen Überlegungen zur Finanzierung der 2. S- Bahn- Stammstrecke in München umschreiben.
Diese, oft abwertend als ,,2. Röhre” betitelt, kostet fast zwei Milliarden Euro. 60% davon, so sagte man, kämen vom Bund.

,,Der Bund muss”, so hieß es in der Vergangenheit in beinahe jeder Stellungnahme eines bayerischen Politikers, ,,seinen Aufgaben
nachkommen”.

Doch erstens muss der Bund gar nicht, sondern ,,kann” Bahnprojekte der Länder, die mehr als 50 Millionen Euro kosten, mit bis zu 60%
bezuschussen. So umschreibt es das Gesetz, dieses Gemeindeverkehrs- Finanzierungsgesetz, kurz GVFG.

Zweitens, so war auch hier schon desöfteren zu lesen, gibt es in Deutschland viel zu viele Projekte der Länder, während der Finanztopf
des Bundes viel zu klein ist, um all diese geplanten Ausbaumaßnahmen im Schienenverkehr mit 60% zu bezuschussen.

In München hat man das zwischenzeitlich auch erkannt und deshalb ein großes Problem.
Die 2. S- Bahn- Stammstrecke wird als Grundelement des Konzeptes
,,Bahnknoten München” gesehen. Ohne die zweite Stammstrecke, diesen parallel zum bereits vorhandenen aber weitaus tiefer verlaufenden
Tunnel, seien alle anderen Pläne des Konzeptes hinfällig.

Man weiß zwischenzeitlich wohl, dass irgendwann irgendetwas geschehen sollte. Denn seit dem Jahre 2001 geistert diese 2. S- Bahn-
Stammstrecke nun wie ein Gespenst durch die Parlamente, durch den Landtag, das Kabinett und den Münchner Stadtrat, während seither kaum
etwas passiert ist.

Hier weiter auf den Bund zu warten, scheint so aussichtslos, wie der baldige Ausbau der heimischen Bahnlinie zwischen Mühldorf und München.
Diese sollte eigentlich aus einem anderem Topf des Bundes finanziert werden, der ebenso völlig unterfinanziert ist.
Trotz aller Zusagen und Versprechen gegenüber Pendlern und der chemischen Industrie.

Der Ausbau zwischen Mühldorf und München ist jedoch Grundvoraussetzung für eine bessere Anbindung des gesamten Ostbayerischen Raumes an den Flughafen München. Derzeit macht es keinen Sinn, eine Verbindung der Mühldorfer Bahnlinie nach Erding über die Walpertskirchener Spange zu bauen, da die Bahnlinie im Bereich Dorfen dicht ist und keine zusätzlichen Züge mehr aufnehmen kann.

Um zumindest mit dem Bau der 2. S- Bahn- Stammstrecke Tatkraft zu simulieren, werden nun in München alle möglichen
Finanzierungsszenarien diskutiert. Das hilft zwar dem Umland wenig, außerhalb des S- Bahn- Bereiches, Regierung und Parteien könnten im
Landtag dadurch jedoch untermauern, dass sie nicht tatenlos zusehen, wie der Schienenverkehr um München immer mehr zu erliegen kommt.

Verspätungen wegen vorausfahrender Züge, Verspätungen bei den S- Bahnen wegen Problemen im bisherigen Tunnel und dergleichen, behindern
beinahe wöchentlich den Zugverkehr mit den 800.000 S- Bahn- Fahrgästen und gut 300.000 Pendlern in den Regionalzügen im Großraum München.

Ob Passau, Landshut, Regensburg oder das Allgäu mit Memmingen, Mindelheim – der Raum Landsberg oder eben Mühldorf a. Inn, auf all diesen Strecken teilen sich S- Bahnen und Regionalzüge zwei Gleise auf dem Weg von und nach München.

Verspätungen übertragen sich wie Bazillen bei Menschen von einem Zug auf den anderen. Die 2. Röhre unter der Landeshauptstadt, wird daran
zwar kaum etwas ändern, bei Bahn und Politik geht man jedoch davon aus, dass die betroffene Bevölkerung den bloßen Willen der
Verbesserungen durch die 2. Stammstrecke anerkennen wird.

Nun sucht man verzweifelt nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten für das kostspielige Projekt des 2. Tunnels, was die Staatsregierung wie folgt umschreibt:

,,Ministerpräsident Seehofer und Verkehrsminister Zeil:

“Jeder steht in der Verantwortung”

Die Bayerische Staatsregierung bekennt sich zu ihrer
Infrastrukturverantwortung und bleibt bei ihrem uneingeschränkten Ja
zum Bau der 2. Stammstrecke. Dieses Projekt ist von zentraler Bedeutung
für den öffentlichen Personennahverkehr. “Wir werden das Bahnknoten-
Konzept in seiner Gesamtheit vorantreiben. Denn damit sichern wir die
Zukunft des Schienenverkehrs in ganz Bayern. Hierzu gehören die
Schienenanbindung der bayerischen Regionen an den Flughafen
München und die 2. Stammstrecke ebenso wie die kommunalen ÖPNV-
Großprojekte in Augsburg, München, Nürnberg und Würzburg”, betonen
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Martin
Zeil.
Um die Finanzierung der für den Freistaat wichtigen anderen ÖPNV-
Vorhaben nicht zu gefährden, kann der Bund nur einen kleineren Teil
seiner GFVG-Mittel für die 2. Stammstrecke zur Verfügung stellen. Wegen
der überragenden Bedeutung der 2. Stammstrecke für die
Verkehrsentwicklung im Großraum München sowie die
Flughafenanbindung werden derzeit viele Finanzierungsmodelle,
einschließlich möglicher Vorfinanzierungen geprüft. Dazu laufen
Gespräche, die aber noch nicht abgeschlossen sind.
Seehofer und Zeil unterstreichen: “Jeder steht in der Verantwortung, damit
die 2. Stammstrecke in diesem Jahrzehnt realisiert werden kann – Bund,
Land und auch die Stadt München, die in besonderer Weise von diesem
Projekt profitiert.”
Weitere Spekulationen wird die Staatsregierung nicht kommentieren.”

Politisch gesehen, werden die neuerlichen Vorschläge als Sticheleien gegenüber Münchens OB Christian Ude gewertet.
Ude will bei der Landtagswahl im Jahr 2013 als Spitzenkandidat der SPD bayerischer Ministerpräsident werden und weist seit langem auf die Zuständigkeit des Freistaates gemeinsam mit dem Bund beim Ausbau des
Münchner S- Bahn- Netzes hin. Während die Stadt die Obhut über die MVG, mit U-Bahn, Bus und Tram-Bahnen hat.

Weigern sich Ude und die Stadt München mit einem derzeit angedachten Kredit an den Bund die Finanzierung des Baues des 2. S- Bahn-
Stammtunnels mitzutragen, könnte die Staatsregierung das Projekt beerdigen, während Ude und der Münchner Stadtrat den schwarzen Peter hätten.

Im Stadtrat stehen, im Gegensatz zum Landtag, CSU und FDP dem Projekt negativ gegenüber, die Grünen signalisieren nur ihre Zustimmung, wenn
im neuen Tunnel auch Regionalzüge verkehren können.

Im Bayerischen Landtag stimmten CSU, FDP und SPD für den Bau des Tunnels, während die Grünen und die Freien Wählern das Projekt als
unsinnig und zu teuer ablehnen.

Von verschiedenen Kritikern des Konzeptes ,,Bahnknoten München” werden andererseits immer wieder kurzfristige Verbesserungen angemahnt. Doch jede bauliche Maßnahme, die Engpässe im Münchner Schienennetz beseitigen würde, wäre ein neues Argument gegen die Notwendigkeit des
2. Tunnels.

So werden die Fahrgäste noch Jahre warten müssen, bis die politischen Streitereien grünes Licht für den Bau des 2. Tunnels geben oder das Projekt endgültig beerdigt wird.

Einen Plan B, sollte der Tunnel scheitern, gibt es nicht. Sagen zumindest die Befürworter und hoffen deshalb auf die Zustimmung all
derer, die sich baldmöglichst Verbesserungen im Schienenverkehr in und um München wünschen.

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Regionalzüge sollen an der Poccistraße (U3/U6) halten

Samstag 15. Oktober 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung: Die Stadt erhöht den Druck auf den Freistaat, den lange geforderten Haltepunkt für Regionalzüge an der Poccistraße endlich zu realisieren. Einstimmig verabschiedete der Stadtrat am Mittwoch einen Antrag von SPD und Grünen. Von Dezember 2013 an wird der Anbieter Veolia, der bereits die Bayerische Oberlandbahn (BOB) betreibt, von Rosenheim aus zusätzliche Regionalzüge zum Münchner Hauptbahnhof schicken. Eine entsprechende Ausschreibung des Freistaats hatte Veolia gewonnen. In der Hauptverkehrszeit sind vier Züge geplant, die dann über den Bahn-Südring zum Hauptbahnhof rollen. CSU-Stadtrat Georg Kronawitter hatte daher angeregt, diese Züge auch an einem neuen Haltepunkt Poccistraße stoppen zu lassen – zudem könnten so bei Störungen auf der Stammstrecke einige S-Bahnen dorthin umgelenkt werden. Der Freistaat hatte daraufhin in einem Schreiben an die Stadt den Zusatzhalt als ‘interessant’ bezeichnet, zugleich aber auf Probleme bei der Fahrplangestaltung und auf ‘Investitionskosten in wohl nicht geringer Höhe’ hingewiesen.

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Geretsried: S7-Verlängerung Ausbau weiter fraglich

Mittwoch 14. September 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung: Die geringen Bundeszuschüsse für die zweite Stammstrecke lassen eine Verlängerung der S-Bahn-Linie fraglich erscheinen. Der Haushaltspolitiker Klaus Barthel sieht dennoch Chancen.

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CSU-Pläne für den Hauptbahnhof: Umsteigen soll bequemer werden

Donnerstag 25. August 2011 von Redaktion 1

Merkur-Online: München – Stadträte fordern Gleisquerung am Münchner Hauptbahnhof.
Wer aus Salzburg am Münchner Hauptbahnhof ankommt und beispielsweise auf Gleis 24 weiter nach Regensburg fährt, muss weit gehen für seinen Umstieg: Den gesamten Bahnsteig runter bis zur Gleishalle, dann die Halle durchqueren – und an Gleis 24 entlang wieder zurück, bis er seinen Waggon erreicht hat: Eine Gleisquerung zwischen dem Holzkirchner Bahnhof und dem Starnberger Flügelbahnhof gibt es nicht.

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Nach dem Aus für Olympia 2018 – ÖPNV-Perspektiven bei erwartetem erheblichen Zuzug in den Großraum München

Mittwoch 20. Juli 2011 von Redaktion 1

Schon jetzt ist das Münchner öffentliche Nahverkehrssystem an der Kapazitätsgrenze angelangt. Glaubt man den Prognosen des Planungsreferats, erwartet München und die Region bis 2025 ein Bevölkerungszuwachs von 203.300 Menschen (Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, Regionsdaten Region München 2010, 05/2011). Mit dem Zuzug und dem dadurch erforderlichen Wohnungsbau in Stadt und Umland muss eine Ertüchtigung des ÖPNV einhergehen, um dessen drohenden Kollaps abzuwenden.
Da die zweite Stammstrecke nach dem Olympia-Aus wahrscheinlich nicht bis 2018 fertig werden wird, sondern sich verzögert, sind Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung des ÖPNV-Systems und des Bahnknotenpunktes München erforderlich. Die wesentlichen Festlegungen der CSU München zum Bahnknoten München hat die Partei nach intensivsten Diskussionen im März 2010 getroffen.
Was hat sich geändert seit März 2010? Die CSU hat folgendes wahrgenommen:

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Ohne Olympia: München 2018 im Verkehrschaos?

Dienstag 19. Juli 2011 von Redaktion 1

Inn-sider.de: Die Olympiade im Jahr 2018 macht einen großen Bogen um Bayern und dessen Landeshauptstadt München.
Dabei wollte die Bayerische Staatsregierung das Herzstück des Bahnknotens München, den 2. Stammtunnel für die S- Bahn in München, durch Olympia- Sondergelder finanzieren.
Mit Sondergeldern der Bundesregierung in Berlin, da Olympia als nationale Aufgabe angesehen wurde. Vor der Vergabe der olympischen Spiele regte sich bereits Widerstand im Bundestag.
Das Problem: Gelder für Ausbauten im Schienennetz, die dem Nahverkehr zu Gute kommen, in diesem Fall eben dem neuen 2. S- Bahn- Tunnel, fallen demnächst weg.
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Brenner Basis Tunnel: Tunnel im Landkreis Ebersberg- Unterirdisch nach Italien

Freitag 17. Juni 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung:

Für viele klang es zunächst wie die absurde Idee eines Planers, die niemals verwirklicht wird: Durch das dicht besiedelte Umland im Münchner Osten soll eine neue Bahnstrecke Richtung Rosenheim und weiter nach Kiefersfelden gebaut werden – mit einem mehr als 20 Kilometer langen Tunnel von Trudering bis Grafing und geschätzten Baukosten von 2,6 Milliarden Euro.

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2. S-Bahn-Stammstrecke: Und wir schauen in die Röhre

Sonntag 8. Mai 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung: Seit Jahren blockieren sich die Politiker bei der Finanzplanung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke gegenseitig – darunter leidet die ganze Region.

Am Ende werden natürlich die Garmisch-Partenkirchner schuld sein, und zwar an allem. An der täglichen Signalstörung am Ostbahnhof, an den überfüllten S-Bahn-Zügen, an defekten Weichen, verschmutzten Bahnsteigen, unverständlichen Lautsprecherdurchsagen, an der nervigen Zockelei zum Flughafen. Sogar am Stau auf dem Autobahnring, an zu teuren Mieten und vor allem an zu wenig Wohnungen in Stadt und Umland.

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Politikum Verkehrsprojekte: Ramsauers Problemberg

Freitag 29. April 2011 von Redaktion 1

Süddeutsche Zeitung:

Als sich nach der Bundestagswahl im Oktober 2009 abzeichnete, dass die CSU in der neuen Bundesregierung wohl drei Minister stellen wird, waren sich die Bannerträger im Freistaat relativ rasch einig. Das Verkehrsministerium sei das richtige Ressort, da sei viel Geld zu verbauen, da könne man endlich den Investitionsstau bei Schiene und Fernstraßen im Freistaat abbauen, erklärten die Strategen. Sie ignorierten dabei die Erkenntnis, dass die Verkehrsminister vorausgegangener Bundesregierungen eher selten reüssieren konnten. Am Ende hatten nämlich alle erkennen müssen, dass zwischen dem, was an Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur wünschenswert wäre, und dem, was finanzierbar ist, eine riesengroße Lücke klafft.

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Geld für die S-Bahn, aber abgelegene Regionen bluten aus

Freitag 11. Februar 2011 von Redaktion 1

Merkur-Online:

Der zweite S-Bahn-Tunnel stärkt nur die S-Bahn-Linien, die bereits heute ausgebaut sind. Otto Wiesheu ist es zu verdanken, dass weder Richtung Geltendorf, noch nach Markt Schwaben, viel befahrene S-Bahn-Äste jemals ausgebaut werden. Wiesheu und seine Mannen bemerkten erst 2003, dass die Schröder-Regierung den weiteren Ausbau der Bahnstrecke München–Mühldorf–Freilassing bereits 1998 zum Ruhen brachte.

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Olympia 2018 soll Bahnknoten München entwirren: Zweite Stammstrecke auf der Kippe

Freitag 28. Januar 2011 von Redaktion 1

Merkur-Online: München – Der Bau des geplanten zweiten S-Bahn-Stammstreckentunnels in München wird immer ungewisser.

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Streit um Stuttgart 21 und Konsequenzen für die Region; Ramsauer u. Zeil: Nichts als großspurige Gesten

Samstag 18. September 2010 von Redaktion 1

Passauer Neue Presse: Was hat denn „Stuttgart 21“, also der Umbau des Bahnhofsareals in Stuttgart und der nachgelagerte Ausbau der Bahnstrecke über die Schwäbische Alb mitsamt den vehementen Protesten gegen den Beginn der Arbeiten, mit der Region „Inn-Salzach“ zu tun? Jede Menge!

Passauer Neue Presse: LESER SCHREIBEN: Bahn – nichts als großspurige Gesten
Zu den Berichten zum geforderten Bahnausbau im Gefolge des Besuchs von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil in Burghausen und Haiming:
Eine große Ehre kam dem Chemiedreieck zu teil: CSU-Bundesminister Ramsauer verspricht den Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung im Jahr 2013, wenn die Bahn im Februar des besagten Jahres mit den Planungen und die Behörden mit dem Planfeststellungsverfahren fertig seien, wenn Baurecht herrscht.
Die Konkurrenz, im sächsischen Nünchritz, hat heute schon zwei Gleise. Und eine Elektrifizierung. Davon ist Burghausen weiterhin weit entfernt.

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Münchens OB Ude sucht Bahnexperten

Sonntag 20. Juni 2010 von Redaktion 1

Die Landeshauptstadt München sucht einen Bauingenieur. Keinen gewöhnlichen, ein Eisenbahnspezialist soll künftig an der konzeptionellen Planung des Schienenverkehrs in der Landeshauptstadt München (S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn) arbeiten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Am Münchner Ostbahnhof werden weitere Bahnsteige barrierefrei ausgebaut

Mittwoch 26. Mai 2010 von Redaktion 1

Bahnaktuell.net: Am Münchner Ostbahnhof sind die Bahnsteige an den Gleisen 1 bis 6 bereits barrierefrei ausgebaut und mit Aufzügen aus der Unterführung erschlossen. Jetzt starteten die Arbeiten für den weiteren barrierefreien Ausbau am Ostabahnhof. In diesem Zusammenhang erstellt die Deutsche Bahn an den drei Mittelbahnsteigen an den Gleisen 7/8, 11/12 und 13/14 Aufzüge.

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