Dienstag 1. Mai 2012 von Red.
Inn-sider.de: Beim Namen Hofreiter fallen die zahlreichen Wortmeldungen zum Bahnausbau München- Mühldorf- Freilassing ins Auge. Während vor Jahren der CSU- Bundesverkehrsminister Ramsauer wut-rot im Mühldorfer Haberkasten argumentierte, er lasse sich nicht sagen, seine Ankündigungen zum Bahnausbau seien ein „Faschingsscherz“, so hatte Hofreiter bis heute recht behalten.
Hofreiter kritisierte zudem über all die Jahre, dass die Pläne der Bayerischen Staatsregierung zum Bahnknoten München nicht finanzierbar seien.
Beim Thema Schiene ist Hofreiter absoluter Experte in Sachen Finanzierung, Kosten und verkehrlichem Nutzen.
Während die Polit- Profis in München derweil weiterhin ihre Spielchen mit Berlin, zwischen Land und Bund, treiben, wird er Tacheles reden: Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 23. März 2012 von Red.
Der Titel klingt spannend, “neue Leitlinien für Transeuropäisches Verkehrsnetz”.
Dabei sticht folgender Satz ins Auge:
“Deutschland hatte sich deshalb von Beginn an dafür eingesetzt, keine verbindlichen Umsetzungstermine in die Leitlinien aufzunehmen, und die Planungs- und Haushaltshoheit der Mitgliedstaaten bleibt darüber hinaus auch bei Verkehrsprojekten gewahrt. ”
Um ein offenes, transparentes Vorgehen zu vermeiden, werden generell Terminierungen vermieden.
Gerade im 5- Sterne- Land Bayern, aus dem der Bundesverkehrsminister abstammt, liegen die Transeuropäischen Verkehrsnetze weit im Rückstand…
Die ABS 38 München- Mühldorf- Freilassing ist Teil dieser Projekte, das Projekt Nr. 17.
Die brach liegende Studie zur Elektrifizierung, im Rahmen der oft belobigten Vorplanungen, war ein erster Hinweis, wie man in der Berliner Invalidenstraße (dort sitzen die Beamten des Bundesverkehrsministeriums) über die Schienenprojekte in Oberbayern denkt. Nun wird das zementiert, in Brüssel. Den ganzen Beitrag lesen »
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Samstag 17. März 2012 von Red.
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Sonntag 11. März 2012 von Red.
Süddeutsche Zeitung: Siegmann: Die Bahn will natürlich mehr Verkehr auf die Schiene bekommen, hat aber auch kein Konzept für den Netzausbau. Der Konzern schiebt die Schuld für den zögerlichen Ausbau auf den Bund und der weiter auf die EU, die zwar bestimmte europäische Achsen als wichtig ausweist, aber die Finanzierung des Ausbaus weitgehend den Mitgliedsstaaten überlässt. Deutschland ist da besonders betroffen.
SZ: Was kann die Politik tun?
Siegmann: Die Lücke zwischen Anspruch und Realität bei der politischen Planung schließen. Verkehrsminister Ramsauer erwartet 70 Prozent mehr Transporte von Waren in und durch Deutschland bis 2025. Nur wo? Wir haben vielleicht noch zehn Prozent freie Kapazitäten auf den Schienennetzen, aber bestimmt keine 70 Prozent.
SZ: Der Verkehrsminister ist also schuld?
Siegmann: Nicht nur, denn kein Minister fängt bei Null in seinem Amt an. Die Politik hat bestehende Projekte und Finanzierungszusagen einzuhalten, zum Beispiel für die Streckenneubauten aus den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. Der Bund hat die Notwendigkeit erkannt, dass mehr Geld in die Schienennetze fließen muss. Aber das ist in der aktuellen Finanzsituation schwierig. Die Politik ist bisher nicht bereit, andere Prioritäten zu setzen. Vier Milliarden Euro pro Jahr für Erhalt und Ausbau sind schlicht zu wenig für unser komplexes Schienennetz und den Bedarf für die Zukunft.
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Samstag 25. Februar 2012 von Red.
SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher: Verbesserungen nicht ausreichend – Weiter viele Verspätungen und Zugausfälle – Flexibles Notfallmanagement notwendig
Die Landtags-SPD will in einem Antrag Auskunft über die Winterbilanzen im bayerischen Schienenverkehr. Nach der Winterperiode soll die Deutsche Bahn bis Mai 2012 umfassend über die Wirksamkeit ihrer präventiven Winter-Maßnahmen berichten und im Landtag einen Maßnahmeneckpunktekatalog für die Kälteperiode 2012/2013 vorlegen.
Die SPD bescheinigt der Bahn eine grundsätzlich verbesserte Wintervorbereitung und mehr Kreativität beim Krisenmanagement. “Das Winterchaos ist weniger schlimm als in den Vorjahren, aber die Verbesserungen sind bei weitem nicht in allen Bereichen gut genug”, so Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher mit Blick auf zahlreiche Pendler, die bei klirrender Kälte auf ihre Züge warten mußten.
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Freitag 25. November 2011 von Red.
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Samstag 19. November 2011 von Red.
Pressemitteilung von Mofair.de: Einer Meldung der Financial Times Deutschland vom 18.11.2011 zur Folge verlangt die Deutsche Bahn eine Änderung der europäischen Eisenbahnrichtlinien, sollte – wie die Deutsche Bahn es wohl erwartet,- der EUGH die derzeitige Form der Zugehörigkeit des Schienennetzes zum Konzern als unvereinbar mit den Eisenbahnrichtlinien der EU verwerfen.
„Statt die Gesetze zu akzeptieren, verlangt Bahnchef Grube einen Monopolschutz für sein Unternehmen, der den Kunden und dem Steuerzahler massiv schaden wird“, sagte Wolfgang Meyer, Präsident von mofair des Verbandes der privaten Verkehrsunternehmen im ÖPNV. „ Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Die Kunden werden mit höheren Fahrpreisen belastet und auf den Steuerzahler kommen höhere Zahlungen zu Gunsten der Deutschen Bahn zu.“
Handelsblatt: Die Deutsche Bahn AG fürchtet, Marktanteile zu verlieren, wenn der Wettbewerb in Europa zunimmt. Um das zu verhindern, hat sie die Lobbyarbeit erhöht. Mit Erfolg, wie das jüngste Votum des EU-Parlaments zeigt.
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Mittwoch 19. Oktober 2011 von Red.
Liebe Leserinnen und Leser,
viele Jahre wurde über die Schienenprojekte in Oberbayern nur geredet. Es wurde gefordert, versprochen und geschehen ist nichts. Zumindest weniger, als groß angekündigt wurde.
Die Diskussion um die Finanzierung des 2. S- Bahn- Tunnels, mit evtl. Krediten des Freistaates Bayern und der Stadt München an den Bund zeigen jedoch, die Politik ist am Scheideweg.
Die Bundespolitiker im fernen Berlin diskutieren derzeit eine Mittelaufstockung um ca. eine Milliarde Euro pro Jahr, für die Schiene und zwar dauerhaft.
Endlich scheint man zu erkennen: Nur wer das Umland vernünftig an die wirtschaftlichen Zentren anbindet, sorgt für Zukunft! Für ein Miteinander, zwischen Stadt und Land!
Täglich über eine Million Pendler nach München, bringen der Stadt sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen. München würde aus allen Nähten platzen, würden all diese Menschen mit Familien in die teure Stadt an der Isar umsiedeln.
Diese zusätzliche Milliarde pro Jahr, für die Schiene, geteilt durch zehn wichtige Bauprojekte, würden etwa 100 Millionen pro Jahr für das jeweilige Ausbauprojekt bedeuten. Den ganzen Beitrag lesen »
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Sonntag 9. Oktober 2011 von Red.
Inn-sider.de: Ruhig ist es geworden, um Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil von der FDP. Vor allem bezüglich der zahlreichen und kaum finanzierbaren Schienenvorhaben der Bayerischen Staatsregierung von CSU und FDP in und um München. Lage war vom Nahverkehrsminister nichts mehr zu hören.
In Mühldorf meidete er von Beginn an Verkehrskonferenzen, er stellte den Erdinger S- Bahn- Ringschluss zum Flughafen bewusst hinter dem 2. S- Bahn- Stammtunnel in München. Während seine Politikerkollegen in Ehring bei Mühldorf die Einweihung der neuen Brücke über den Inn als weiteren ,,Meilenstein” feierten und frohlockten, es gehe ,,Stück für Stück voran”, gab Bayerns Wirtschaftsminister Zeil eine Pressemitteilung heraus, in der er im Kern Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer unterstützt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Samstag 8. Oktober 2011 von Red.
OVB-Online: Zu Berichten über die Planungen für den Ausbau der Bahnlinie ins Chemiedreieck im Regionalteil:
Es ist ruhig geworden, in Sachen Ausbau der Bahn nach Mühldorf und ins Chemiedreieck. Wurden früher große Worte gesprochen, wirken die ehemals wortstarken Protagonisten nun kleinlaut und angeschlagen. Es ist ein Trauerspiel, dass neuerdings schon die Vorplanungen für ein Projekt auf Eis gelegt werden. Dabei wird das Grundübel verkannt: Ein Politikwechsel ist nötig, weg von unerfüllbaren großspurigen Versprechen, hin zur Realpolitik, dem Umsetzen machbarer Bauvorhaben. Ein “Hartz IV-Standard” für Verkehrsprojekte! Nach dem Faktor: Organisation vor Elektronik und dann erst teurer Beton! Den ganzen Beitrag lesen »
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Sonntag 4. September 2011 von Red.
inn-sider.de: Der Mühldorfer Bürgermeister Knoblauch, hat in diesen Tagen mehrmals warnend den Zeigefinger gehoben. Zuerst mahnte er, der Bau der A94 sei noch lange nicht durch.
Dann prangerte er die auf Eis liegenden Vorplanungen des Ausbaues der Bahn zwischen Markt Schwaben und Ampfing an. Knoblauch so scheint es, hat verstanden. Viele andere hingegen, noch nicht.
Alles was bis zum Jahr 2013 nicht in den trockenen Tüchern ist, schwant dem Bürgermeister, wird scheitern. Mit gravierenden Folgen für die Region, Szenarien des demographischen Wandels, die in anderen Landesteilen längst zur Normalität wurden und die Gesellschaft vor Ort spürbar verändert haben, werden reeller.
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Freitag 19. August 2011 von Red.
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